Wirsching, Andreas

Demokratie und Globalisierung

Europa seit 1989

Platz 9 - 10 der SZ/NDR-Bestenliste Sachbücher im Juli 2015

Seit 1989 hat sich Europa fundamental verändert. Die Spaltung in Ost und West wurde überwunden, die ehemaligen Ostblockstaaten demokratisierten sich in atemberaubendem Tempo und öffneten sich in einer Art Schocktherapie der Marktwirtschaft. Zugleich stellte die Globalisierung die europäischen Gesellschaften vor ganz neue Herausforderungen, mit denen sie bis heute zu kämpfen haben. Der Kontinent ist abhängig geworden von den Finanzmärkten, und immer wieder lauern die dunklen Kräfte der Vergangenheit: imperiale Versuchungen und nationalistische Rückfälle, ethnisch-kulturell angetriebener Hass, Gewalt und Blutvergießen. Andreas Wirsching durchleuchtet in seinem meisterhaften Überblick die Paradoxien der europäischen Gegenwartsgeschichte. Dabei wird deutlich: Die Krise Europas besteht in nichts anderem als in seinem Zusammenwachsen.

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-66699-5

Erschienen am 10. März 2015

248 S.

Broschiert

Broschur 14,95 € Kaufen
Inhalt
I. Europa im Umbruch

1. Zusammenbruch und Erbe des Kommunismus
2. Demokratie und Marktwirtschaft
3. Die Rückkehr des Krieges und der Zerfall Jugoslawiens 1991–1999

II. Europa in der Globalisierung
1. Wirtschaftliche Herausforderungen
2. Konvergenzen und Angleichungen
3. Neue kulturelle Vielfalt

III. «Krise der Demokratie»?
1. Formwandel demokratischer Politik
2. Parteien in der Kritik
3. Die Herausforderung des Rechtspopulismus

IV. Die Europäische Union
1. Ein integriertes Europa?
2. Erweiterung und Vertiefung
3. Weltmacht Europa?

V. Krise Europas?
1. Die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008–2013
2. Euroskeptizismus und Europawahlen 2014
3. Eine neue Außenpolitik der Europäischen Union? «Arabischer Frühling?» und die Ukraine-Krise

Schluss: Welches Europa?

Danksagung
Literaturhinweise
Zeitleiste
Anmerkungen
Institutionenregister
Namensregister

 

Pressestimmen

Pressestimmen

"Nicht nur ein kluges, sondern auch ein mutiges Buch."
Tim Schanetzky, Süddeutsche Zeitung, 22. Dezember 2015



"An dem Werk kommt niemand vorbei, der sich für die Zeitgeschichte Europas seit den 1980er-Jahren interessiert.“
Kiran Klaus Patel, h-soz-u-kult, 18. November 2015



"Ausgesprochen gehaltvolle Studie.“
Stefan Fröhlich, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. August 2015