Zamoyski, Adam

1815

Napoleons Sturz und der Wiener Kongress

Nach Adam Zamoyskis grandiosem Bestseller 1812. Napoleons Feldzug in Russland folgt nun die Fortsetzung: 1815 – Napoleons Sturz und der Wiener Kongress. Der geschlagene Napoleon trifft am 18. Dezember 1812 nachts inkognito in den Tuilerien ein und nimmt sofort das Ringen um seine schwankende Machtbasis in Paris auf. Doch das Blatt hat sich gewendet. Von nun an ist er der Gejagte.

Zwei Jahre später ziehen die Mächtigen in Wien neue Grenzlinien über die Karte Europas. Schon vorher hatten sie ihre Ansprüche angemeldet, als das Imperium des französischen Kaisers erste Risse zeigte. Nun, auf dem Wiener Kongress, kommt alles zum Einsatz. Selten in der Geschichte gab es gleichzeitig an einem Ort so viele Manöver und Intrigen, so viel Gier, Bestechung, Sex und Erpressung.

Zamoyski entfaltet auf der Grundlage von Dokumenten, Briefen, Tagebüchern, Polizeiberichten in sechs Sprachen ein fulminantes historisches Panorama, das bestechende Analysen der Politik ebenso bietet wie intime Einblicke in das frivole Leben hinter den höfischen Kulissen.

Von Adam Zamoyski. Aus dem Englischen von Ruth Keen und Erhard Stölting.

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Bibliografie

978-3-406-67123-4

Erschienen am 17. November 2014

704 S., mit 47 Abbildungen und 28 Karten

Gebunden

Hardcover 29,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung
1. Der aufgeschreckte Löwe
2. Der Retter Europas
3. Die Friedensstifter
4. Ein Krieg für den Frieden
5. Diskrete Verhandlungen
6. Farce in Prag
7. Das Spiel um Deutschland
8. Die ersten Walzertakte
9. Ein Stück vom Kuchen
10. Diplomatie des Schlachtfelds
11. Triumph in Paris
12. Frieden
13. Die Londoner Runde
14. Gerechte Vereinbarungen
15. Die Bühne wird gerichtet
16. Punkte auf der Tagesordnung
17. Noten und Bälle
18. Ferienzeiten für die Fürsten
19. Ein Friedensfest
20. Guerre de plume
21. Ein politisches Karussell
22. Diplomatische Explosionen
23. Kriegstanz
24. Krieg und Frieden
25. Der sächsische Handel
26. Unerledigte Punkte
27. Der Flug des Adlers
28. Die Hundert Tage
29. Der Weg nach Waterloo
30. Wellingtons Sieg
31. Die Bestrafung Frankreichs
32. Letzte Riten
33. Disharmonisches Konzert
34. Der Stillstand Europas


Anhang

Anmerkungen
Literatur
Bildnachweis
Personenregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Das beste historische Buch des Jahres."
Claus-Jürgen Göpfert, Frankfurter Rundschau, 21. Juli 2015



"Eine opulente Erzählung."
Die Welt, 20. Dezember 2014



"Zeitgeschichte so spannend geschrieben wie ein Krimi. Unbedingt zu empfehlen!“
Dresdner Morgenpost, 30. November 2014



"Ein hervorragendes, erhellendes Buch."
Cord Aschenbrenner, Neue Zürcher Zeitung, 13. Juni 2015



"Sein Werk über Napoleons Russlandfeldzug ist bislang unübertroffen. Hier knüpft der Londoner Bestsellerautor nun an.“
Thomas Speckmann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, November 2014



"Eine ebenso panoramatische wie dramatische, glanzvoll Darstellung."
Micha Brumlik, die tageszeitung, 13. Juni 2016



"Unterhaltender kann die Geschichte des ‚Wiener Kongresses‘ nicht geschrieben werden.“
Kathrin Meier-Rust, Neue Zürcher Zeitung, 7. Dezember 2014



"Seine weit ausgreifende, detailreiche Schilderung ist historisches Cinemasope in erzählerisch bestechender Reinkultur.“
Alexander Kluy, Buchkultur, März 2015



"Großartig erzählt, mit einer Fülle sprechender Details und glänzenden Porträts."
Stephan Speicher, Die Zeit, 30. Dezember 2014



"Ein Buch, das zugleich wissenschaftlich fundiert ist und höchste erzählerische Ansprüche befriedigt.“
Michael Roesler-Graichen, Börsenblatt, November 2014



"Zamoyski ist ein begnadeter Erzähler. Seine Gabe findet in dem bewegten Kongressalltag mit seinem Glanz, seinen neurotischen Erscheinungen und seinen lasterhaften Nebenschauplätzen einen dankbaren Stoff. Man liest das Buch mit Hochgenuss und fühlt sich zugleich bereichert."
Günter Müchler, Deutschlandradio Kultur, 6. Dezember 2014



"Ein Buch für alle, die wissen, dass Geschichte Gegenwart werden kann.“
Kurt Kister, Süddeutsche Zeitung, 18. Juli 2015



"Der Riesenvorgang zwischen dem Brand von Moskau und Waterloo hat seinen wirksamsten neuen Epiker in Adam Zamoyski gefunden.“
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung, 9. Juni 2015



"Ein Volltreffer.“
Udo Kals, Aachener Nachrichten, 27. Juni 2015



"Wir sehen bei Zamoyski die politischen Zentralgestalten gleichsam en face am Verhandlungstisch finessieren."
Harro Zimmermann, Frankfurter Rundschau, 2. Januar 2015



"Ein Meisterwerk narrativer Geschichtserzählung auf einer soliden und reichhaltigen quellengesicherten Basis."
Friedrich Weissensteiner, Wiener Zeitung, 13. Januar 2015