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Althaus, David / Niedermeier, Nico / Niescken, Svenja

Zwangsstörungen

Wenn die Sucht nach Sicherheit zur Krankheit wird

Verfaßt von einem Psychologen, einem Facharzt und einer Journalistin erläutert das Buch den aktuellen Forschungsstand und die erfolgreichsten Therapieansätze. Es vermittelt Betroffenen und deren Angehörigen, aber auch Medizinern und Psychologen das nötige Hintergrundwissen, um sich mit der Krankheit aktiv auseinanderzusetzen.
Etwa 1,5 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland unter den Symptomen einer Zwangsstörung. Täglich brauchen sie Stunden zur Ausübung ihrer aufwendigen Rituale. Bei der verzweifelten Suche nach Sicherheit ist für viele der Zwang zum gehaßten, aber scheinbar unverzichtbaren Begleiter geworden. Über die Jahre durchdringt die Krankheit alle Lebensbereiche. Sie beeinträchtigt dabei nicht nur das eigene Leben, sondern auch das der Angehörigen in teilweise unvorstellbarem Ausmaß. Dennoch scheuen viele Betroffene den Gang zum Arzt – nicht nur aus Scham, sondern auch weil sie sich ein Leben ohne Zwang einfach nicht vorstellen können. Die Autoren zeigen, daß hinter jeder Bewältigung einer Zwangsstörung ein individuell gestalteter Therapieprozeß liegt. Auch wenn viele standardisierte Vorgehensweisen vorliegen und einige Medikamente Besserung versprechen, so muß doch die richtige Therapie mit jedem einzelnen Betroffenen immer wieder neu gefunden werden. Die anschauliche Schilderung individueller Bewältigungswege macht Betroffenen Mut, sich auf die Suche nach Wegen aus der Zwangserkrankung zu begeben, statt weiterhin im vertrauten, aber starren System ihres Zwangs zu verharren.

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Bibliografie

978-3-406-57235-7

2., aktualisierte Auflage, 2013

247 S., mit 8 Abbildungen und 1 Tabelle

Softcover

Broschur 19,95 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Zwangsstörungen fangen harmlos an – und beherrschen bald das ganze Leben. (…) Im Film sind Zwänge lustig. Wenn Melvin Udall alias Jack Nicholson in der bekannten US-Komödie ‚Besser geht’s nicht’ den Badezimmerschrank öffnet, eines der etwa 50 sorgsam aufgestapelten ungebrauchten Seifenstücke auspackt, sich damit unter fast kochend heißem Wasser die Hände wäscht und die Seife dann wegwirft, amüsieren sich die Kinobesucher. (…) Erst auf den zweiten Blick kommt man auf den Gedanken, dass es sich dabei wohl um eine schwerwiegende psychische Störung handelt. (…) Ohne professionelle Hilfe können Betroffene nicht mit dem Problem fertigwerden."
Lisa, 5. Januar 2010



"Das Buch ist so geschrieben, dass es jeder lesen kann und gut informiert wird. Betroffene erfahren, worauf es in der Therapie ankommt und worauf sie bei der Suche nach einem geeigneten Psychotherapeuten zu achten haben. Angehörige lernen, was in Zwangskranken vorgeht und was sie mit ihnen tun und besser nicht tun sollten."
Ulfried Geuter, Deutschlandradio Kultur, 10. August 2008



"In ihrem ausführlichen, aber ebenso gut verständlichen Buch diskutieren [die drei Autoren] verschiedene Erklärungsmodelle für die Zwangserkrankung einschließlich ihrer physiologischen und auch genetischen Faktoren und erläutern die Chancen und Risiken von Verhaltenstherapien und medikamentöser Behandlung. (...) Die Zwangserkrankung (...) ist eine behandelbare Krankheit, man kann etwas dagegen tun."
Manuela Lenzen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Juli 2008



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-57235-7

2., aktualisierte Auflage , 2013

247 S., mit 8 Abbildungen und 1 Tabelle

Softcover

Softcover 19,95 € Kaufen

Althaus, David / Niedermeier, Nico / Niescken, Svenja

Zwangsstörungen

Wenn die Sucht nach Sicherheit zur Krankheit wird

Verfaßt von einem Psychologen, einem Facharzt und einer Journalistin erläutert das Buch den aktuellen Forschungsstand und die erfolgreichsten Therapieansätze. Es vermittelt Betroffenen und deren Angehörigen, aber auch Medizinern und Psychologen das nötige Hintergrundwissen, um sich mit der Krankheit aktiv auseinanderzusetzen.
Etwa 1,5 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland unter den Symptomen einer Zwangsstörung. Täglich brauchen sie Stunden zur Ausübung ihrer aufwendigen Rituale. Bei der verzweifelten Suche nach Sicherheit ist für viele der Zwang zum gehaßten, aber scheinbar unverzichtbaren Begleiter geworden. Über die Jahre durchdringt die Krankheit alle Lebensbereiche. Sie beeinträchtigt dabei nicht nur das eigene Leben, sondern auch das der Angehörigen in teilweise unvorstellbarem Ausmaß. Dennoch scheuen viele Betroffene den Gang zum Arzt – nicht nur aus Scham, sondern auch weil sie sich ein Leben ohne Zwang einfach nicht vorstellen können. Die Autoren zeigen, daß hinter jeder Bewältigung einer Zwangsstörung ein individuell gestalteter Therapieprozeß liegt. Auch wenn viele standardisierte Vorgehensweisen vorliegen und einige Medikamente Besserung versprechen, so muß doch die richtige Therapie mit jedem einzelnen Betroffenen immer wieder neu gefunden werden. Die anschauliche Schilderung individueller Bewältigungswege macht Betroffenen Mut, sich auf die Suche nach Wegen aus der Zwangserkrankung zu begeben, statt weiterhin im vertrauten, aber starren System ihres Zwangs zu verharren.
Webcode: https://www.chbeck.de/23134

Pressestimmen

"Zwangsstörungen fangen harmlos an – und beherrschen bald das ganze Leben. (…) Im Film sind Zwänge lustig. Wenn Melvin Udall alias Jack Nicholson in der bekannten US-Komödie ‚Besser geht’s nicht’ den Badezimmerschrank öffnet, eines der etwa 50 sorgsam aufgestapelten ungebrauchten Seifenstücke auspackt, sich damit unter fast kochend heißem Wasser die Hände wäscht und die Seife dann wegwirft, amüsieren sich die Kinobesucher. (…) Erst auf den zweiten Blick kommt man auf den Gedanken, dass es sich dabei wohl um eine schwerwiegende psychische Störung handelt. (…) Ohne professionelle Hilfe können Betroffene nicht mit dem Problem fertigwerden."
Lisa, 5. Januar 2010


"Das Buch ist so geschrieben, dass es jeder lesen kann und gut informiert wird. Betroffene erfahren, worauf es in der Therapie ankommt und worauf sie bei der Suche nach einem geeigneten Psychotherapeuten zu achten haben. Angehörige lernen, was in Zwangskranken vorgeht und was sie mit ihnen tun und besser nicht tun sollten."
Ulfried Geuter, Deutschlandradio Kultur, 10. August 2008


"In ihrem ausführlichen, aber ebenso gut verständlichen Buch diskutieren [die drei Autoren] verschiedene Erklärungsmodelle für die Zwangserkrankung einschließlich ihrer physiologischen und auch genetischen Faktoren und erläutern die Chancen und Risiken von Verhaltenstherapien und medikamentöser Behandlung. (...) Die Zwangserkrankung (...) ist eine behandelbare Krankheit, man kann etwas dagegen tun."
Manuela Lenzen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Juli 2008