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Die BASF

Eine Unternehmensgeschichte

Ein Weltkonzern zwischen Markt und Wissenschaft

Die Geschichte der BASF umspannt eine Epoche der deutschen und internationalen Wirtschaftsgeschichte, die mit dem Aufstieg der „neuen Industrien“ im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einsetzte und in ihrer Konfrontation mit der New Economy am Beginn des 21. Jahrhunderts noch nicht abgeschlossen ist. Die BASF verkörpert dabei wie kaum ein anderes Unternehmen jene Symbiose zwischen Wirtschaft und wissenschaftlicher Forschung, die damals wie heute den Kern der wirtschaftlichen Wertschöpfung ausmacht. Zugleich zählt sie zu den ersten Unternehmen, die sich konsequent dem Ausbau transnationaler Marktbeziehungen – also dem, was heute als „Globalisierung“ in aller Munde ist – verschrieben haben. Die BASF stand von Anfang an mit an der Spitze dieser Entwicklung, war aber auch tief in die Krisen einbezogen, die diesen Prozeß im 20. Jahrhundert begleitet und immer wieder unterbrochen haben.
Im Zentrum der vorliegenden Unternehmensgeschichte stehen zum einen die Funktionsweise des Unternehmens selbst, die Herrschafts- und Lenkungsverhältnisse, das Finanzsystem, aber auch die unternehmerischen Entscheidungsprozesse, die soziale Verantwortung und die wissenschaftlichen Errungenschaften, die der BASF seit nunmehr fast 140 Jahren eine Spitzenstellung in der chemischen Industrie sichern.
Die Autoren befassen sich eingehend mit der allgemeinen wirtschaftlichen Dynamik und der expandierenden Weltwirtschaft vor 1914, mit der Rolle der BASF in der Kriegswirtschaft des Ersten Weltkriegs, mit der engen Verbindung des Unternehmens (als Teil der I.G.Farben) zur nationalsozialistischen Politik und seiner Verstrickung in das System von Auschwitz sowie mit dem Wiederaufbau nach 1945 und der Entwicklung der BASF hin zu einem transnationalen Unternehmen unserer Gegenwart.
Den renommierten Autoren gelingt es dabei auf eindrucksvolle Weise, Unternehmens-, Wissenschafts-, Gesellschafts- und politische Geschichte miteinander zu vereinen.
Herausgegeben von Werner Abelshauser.

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Bibliografie

978-3-406-49526-7

3. Auflage, 2009

763 S., mit 19 Abbildungen im Text und 75 Abbildungen auf 32 Tafeln

Hardcover (In Leinen)

Schlagwörter

Sonstiges 39,90 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

Erster Teil
Auf dem Weg zum Weltunternehmen (1865-1900)
von Wolfgang von Hippel

1. Die Vorgeschichte

2. Die frühen Jahre (1865-1873)

3. Zwischen Wissenschaft und Markt: Die BASF im «Farbenzeitalter» (1873-1900)

Zweiter Teil
Die Macht der Synthese (1900-1925)
von Jeffrey Allan Johnson

1. Eine Fabrik auf neuen Wegen

2. Vom Dreibund bis zu Heinrich von Bruncks Tod (1904-1911)

3. Von Oppau nach Leuna: Die Ammoniaksynthese und der Krieg (1912-1918)

4. Von der Krise zur Fusion (1919-1925)

Dritter Teil
Von der I.G. Farbenindustrie AG bis zur Neugründung der BASF (1925-1952)
von Raymond G. Stokes

1. Die «BASF» in der Periode der I.G. Farben: Überblick und Arbeitshypothesen

2. Die Integration in den neuen Konzern (1925-1929)

3. Die Herausforderung der Krise (1929-1933)

4. Anpassung und Konflikt (1933-1936)

5. Autarkie und Kriegsvorbereitung (1936-1939)

6. Die Oberrhein-Gruppe und die Neuordnung Europas (1939-1942)

7. Die Oberrhein-Gruppe im totalen Krieg (1942-1945)

8. Von der Besetzung zur Neugründung (1945-1952)

Vierter Teil
Die BASF seit der Neugründung von 1952
von Werner Abelshauser

1. Vergangenheit hat Zukunft: Die Neugründung

2. Unternehmenskultur: Tradition als Ressource?

3. Alte Märkte, neue Basis: Früher Durchbruch zur Petrochemie

4. Tradition und Distanz: Die zweite Entflechtung der I.G. Farben

5. Der Weg an die Spitze: Strategische Entscheidungen

6. Ein, zwei, viele «Ludwigshafen»: Verbundsystem und Standortfrage

7. Von den USA lernen? Vom Joint Venture zum Verbund

8. Krise und Konsolidierung

9. Kein müder Rohstoffladen: Vorwärtsintegration und Akquisition

10. Umbruch und Persistenz

Anhang

Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-49526-7

3. Auflage , 2009

763 S., mit 19 Abbildungen im Text und 75 Abbildungen auf 32 Tafeln

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 39,90 € Kaufen

Die BASF

Eine Unternehmensgeschichte

Ein Weltkonzern zwischen Markt und Wissenschaft

Die Geschichte der BASF umspannt eine Epoche der deutschen und internationalen Wirtschaftsgeschichte, die mit dem Aufstieg der „neuen Industrien“ im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts einsetzte und in ihrer Konfrontation mit der New Economy am Beginn des 21. Jahrhunderts noch nicht abgeschlossen ist. Die BASF verkörpert dabei wie kaum ein anderes Unternehmen jene Symbiose zwischen Wirtschaft und wissenschaftlicher Forschung, die damals wie heute den Kern der wirtschaftlichen Wertschöpfung ausmacht. Zugleich zählt sie zu den ersten Unternehmen, die sich konsequent dem Ausbau transnationaler Marktbeziehungen – also dem, was heute als „Globalisierung“ in aller Munde ist – verschrieben haben. Die BASF stand von Anfang an mit an der Spitze dieser Entwicklung, war aber auch tief in die Krisen einbezogen, die diesen Prozeß im 20. Jahrhundert begleitet und immer wieder unterbrochen haben.
Im Zentrum der vorliegenden Unternehmensgeschichte stehen zum einen die Funktionsweise des Unternehmens selbst, die Herrschafts- und Lenkungsverhältnisse, das Finanzsystem, aber auch die unternehmerischen Entscheidungsprozesse, die soziale Verantwortung und die wissenschaftlichen Errungenschaften, die der BASF seit nunmehr fast 140 Jahren eine Spitzenstellung in der chemischen Industrie sichern.
Die Autoren befassen sich eingehend mit der allgemeinen wirtschaftlichen Dynamik und der expandierenden Weltwirtschaft vor 1914, mit der Rolle der BASF in der Kriegswirtschaft des Ersten Weltkriegs, mit der engen Verbindung des Unternehmens (als Teil der I.G.Farben) zur nationalsozialistischen Politik und seiner Verstrickung in das System von Auschwitz sowie mit dem Wiederaufbau nach 1945 und der Entwicklung der BASF hin zu einem transnationalen Unternehmen unserer Gegenwart.
Den renommierten Autoren gelingt es dabei auf eindrucksvolle Weise, Unternehmens-, Wissenschafts-, Gesellschafts- und politische Geschichte miteinander zu vereinen.
Herausgegeben von Werner Abelshauser.
Webcode: https://www.chbeck.de/18938

Inhalt

Einleitung

Erster Teil
Auf dem Weg zum Weltunternehmen (1865-1900)
von Wolfgang von Hippel

1. Die Vorgeschichte

2. Die frühen Jahre (1865-1873)

3. Zwischen Wissenschaft und Markt: Die BASF im «Farbenzeitalter» (1873-1900)

Zweiter Teil
Die Macht der Synthese (1900-1925)
von Jeffrey Allan Johnson

1. Eine Fabrik auf neuen Wegen

2. Vom Dreibund bis zu Heinrich von Bruncks Tod (1904-1911)

3. Von Oppau nach Leuna: Die Ammoniaksynthese und der Krieg (1912-1918)

4. Von der Krise zur Fusion (1919-1925)

Dritter Teil
Von der I.G. Farbenindustrie AG bis zur Neugründung der BASF (1925-1952)
von Raymond G. Stokes

1. Die «BASF» in der Periode der I.G. Farben: Überblick und Arbeitshypothesen

2. Die Integration in den neuen Konzern (1925-1929)

3. Die Herausforderung der Krise (1929-1933)

4. Anpassung und Konflikt (1933-1936)

5. Autarkie und Kriegsvorbereitung (1936-1939)

6. Die Oberrhein-Gruppe und die Neuordnung Europas (1939-1942)

7. Die Oberrhein-Gruppe im totalen Krieg (1942-1945)

8. Von der Besetzung zur Neugründung (1945-1952)

Vierter Teil
Die BASF seit der Neugründung von 1952
von Werner Abelshauser

1. Vergangenheit hat Zukunft: Die Neugründung

2. Unternehmenskultur: Tradition als Ressource?

3. Alte Märkte, neue Basis: Früher Durchbruch zur Petrochemie

4. Tradition und Distanz: Die zweite Entflechtung der I.G. Farben

5. Der Weg an die Spitze: Strategische Entscheidungen

6. Ein, zwei, viele «Ludwigshafen»: Verbundsystem und Standortfrage

7. Von den USA lernen? Vom Joint Venture zum Verbund

8. Krise und Konsolidierung

9. Kein müder Rohstoffladen: Vorwärtsintegration und Akquisition

10. Umbruch und Persistenz

Anhang