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Beck-Gernsheim, Elisabeth

Was kommt nach der Familie?

Alte Leitbilder und neue Lebensformen

Was kommt nach der Familie? Wieder, immer noch Familie – oder überwiegen die Auflösungstendenzen, und neue Beziehungsformen etablieren sich neben und anstelle der Familie? Elisabeth Beck-Gernsheim hat ihre Analyse für die 3. Auflage aktualisiert, durch neue Zahlen ergänzt und manche Tendenzen neu bewertet; doch eins steht fest: das Monopol, das die Familie als Beziehungsform über eine gewisse Zeit hatte, besteht nicht mehr und Bindungen anderer Art bestimmen unser Leben: Zwischen- und Nebenformen, Vorformen und Nachformen, eine neue Form eben, die „postfamiliale Familie“.

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Bibliografie

978-3-406-60143-9

Erschienen am 23. März 2010

3., überarbeitete und erweiterte Auflage, 2010

200 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt
Inhalt

Vorwort zur dritten Aulage
Von alten Leitbildern zu neuen Lebensformen. Eine
kurze Chronik männlichen und weiblichen Wandels

Blick zurück: Es war einmal
Aufbruch und ungleichzeitiger Wandel
Blick nach vorn: Plan A und Plan B

Kapitel 1
Die neue Unübersichtlichkeit der Familie
Die Begriffe stimmen nicht mehr
Das Verwirrspiel der Namen
Nur Schall und Rauch?
Die Konturen der postfamilialen Familie
Von der Unübersichtlichkeit der Familie in früheren Zeiten
Vom Aufstieg und Abstieg eines Familienleitbilds

Kapitel 2
Wenn Scheidung normal wird
1. Stabilität der Familie – Pro und Kontra
Der Streit um die Zahlen
Begriffsdehnung und Umdefinitionen
2. Die Dynamik der Familienentwicklung
Normalisierung von Scheidung
Selbstschutzstrategien
Der Generationen-Effekt
3. Komplizierte Verhältnisse: Die Scheidungsfamilie
Umbruch und Neuanfang
Fortsetzungsehen und Wahlverwandtschaften
Management der Gefühle und Bindungen
4. Ausblick:
Von der Normalbiographie zur Bastelbiographie

Kapitel 3
Das Leben als Planungsprojekt
1. Vom Aufstieg des Planungsdenkens
Aktive Herstellungsleistung
Zwang zur Zukunft
Expertenwissen breitet sich aus
2. Vorsorgedenken im Feld der privaten Beziehungen
Die Partnerschaft proben
Elternschaft planen
Mit Pränataldiagnostik in die «Schwangerschaft auf Probe»
Mit Medizintechnologie vom Anfang bis zum Ende des Lebens
3. Über die ungeplanten Nebenfolgen des Planungsprojekts

Kapitel 4
Generationenvertrag und Geschlechterverhältnis
1. Traditionelle Erwartungen: Frauen als «heimliche Ressource» im Generationenverhältnis
Kinderbetreuung ist Frauenarbeit
Altenpflege ist Frauenarbeit
Frauen im Dauerlauf, Leben im Dauerdruck
2. Die Zeiten ändern sich: Frauen als «knappe Ressource» im Generationenverhältnis
Kinderhaben als Existenzrisiko
Wer leistet Beistand im Alter?
Steigender Versorgungsbedarf, unsichere Zuständigkeit
3. Auf der Suche nach neuen Modellen

Kapitel 5
Wir wollen ein Wunschkind
1. Elternschaft in der Moderne: Optimale Förderung als Gebot
2. Die Angebote der Pränatal- und Gendiagnostik
Neue Verantwortung
Neue Schuld
Andere Länder, andere Werte
3. Die Verheißungen der Reproduktionsmedizin
Wunschbilder und Wahlen
Produkthaftung
Die Nebenfolgen der Optimierung
4. Welche Zukunft?

Kapitel 6
Auf demWeg in die multikulturelle Familie
1. Ein gesellschaftliches Ordnungsproblem
2. Beispiel USA:Wer ist ein Schwarzer?
Versuche, Ordnung zu schaffen
Verwirrung, Widersprüche, Paradoxien
Warum heute neue Kontroversen entstehen
3. Aus der Geschichte des Nationalsozialismus:
Wer ist Jude?
Abstufungen der Aussonderung
Im Labyrinth der «richtigen» und der «falschen» Großeltern
Wie die Spurensuche heute aussieht
4. Schwierige Begriffe: Die Last der Geschichte
5. Die Bundesrepublik heute: Wer ist Deutscher?
Die Tücken der internationalen Heirats- und Familienstatistik
6. Vom Leben zwischen den Kulturen
Vorsichtige Hoffnung

Anhang
Anmerkungen
Literaturverzeichnis

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-60143-9

Erschienen am 23. März 2010

3., überarbeitete und erweiterte Auflage , 2010

200 S.

Softcover

Softcover 12,95 € Kaufen

Beck-Gernsheim, Elisabeth

Was kommt nach der Familie?

Alte Leitbilder und neue Lebensformen

Was kommt nach der Familie? Wieder, immer noch Familie – oder überwiegen die Auflösungstendenzen, und neue Beziehungsformen etablieren sich neben und anstelle der Familie? Elisabeth Beck-Gernsheim hat ihre Analyse für die 3. Auflage aktualisiert, durch neue Zahlen ergänzt und manche Tendenzen neu bewertet; doch eins steht fest: das Monopol, das die Familie als Beziehungsform über eine gewisse Zeit hatte, besteht nicht mehr und Bindungen anderer Art bestimmen unser Leben: Zwischen- und Nebenformen, Vorformen und Nachformen, eine neue Form eben, die „postfamiliale Familie“.
Webcode: https://www.chbeck.de/30447

Inhalt

Inhalt

Vorwort zur dritten Aulage
Von alten Leitbildern zu neuen Lebensformen. Eine
kurze Chronik männlichen und weiblichen Wandels

Blick zurück: Es war einmal
Aufbruch und ungleichzeitiger Wandel
Blick nach vorn: Plan A und Plan B

Kapitel 1
Die neue Unübersichtlichkeit der Familie
Die Begriffe stimmen nicht mehr
Das Verwirrspiel der Namen
Nur Schall und Rauch?
Die Konturen der postfamilialen Familie
Von der Unübersichtlichkeit der Familie in früheren Zeiten
Vom Aufstieg und Abstieg eines Familienleitbilds

Kapitel 2
Wenn Scheidung normal wird
1. Stabilität der Familie – Pro und Kontra
Der Streit um die Zahlen
Begriffsdehnung und Umdefinitionen
2. Die Dynamik der Familienentwicklung
Normalisierung von Scheidung
Selbstschutzstrategien
Der Generationen-Effekt
3. Komplizierte Verhältnisse: Die Scheidungsfamilie
Umbruch und Neuanfang
Fortsetzungsehen und Wahlverwandtschaften
Management der Gefühle und Bindungen
4. Ausblick:
Von der Normalbiographie zur Bastelbiographie

Kapitel 3
Das Leben als Planungsprojekt
1. Vom Aufstieg des Planungsdenkens
Aktive Herstellungsleistung
Zwang zur Zukunft
Expertenwissen breitet sich aus
2. Vorsorgedenken im Feld der privaten Beziehungen
Die Partnerschaft proben
Elternschaft planen
Mit Pränataldiagnostik in die «Schwangerschaft auf Probe»
Mit Medizintechnologie vom Anfang bis zum Ende des Lebens
3. Über die ungeplanten Nebenfolgen des Planungsprojekts

Kapitel 4
Generationenvertrag und Geschlechterverhältnis
1. Traditionelle Erwartungen: Frauen als «heimliche Ressource» im Generationenverhältnis
Kinderbetreuung ist Frauenarbeit
Altenpflege ist Frauenarbeit
Frauen im Dauerlauf, Leben im Dauerdruck
2. Die Zeiten ändern sich: Frauen als «knappe Ressource» im Generationenverhältnis
Kinderhaben als Existenzrisiko
Wer leistet Beistand im Alter?
Steigender Versorgungsbedarf, unsichere Zuständigkeit
3. Auf der Suche nach neuen Modellen

Kapitel 5
Wir wollen ein Wunschkind
1. Elternschaft in der Moderne: Optimale Förderung als Gebot
2. Die Angebote der Pränatal- und Gendiagnostik
Neue Verantwortung
Neue Schuld
Andere Länder, andere Werte
3. Die Verheißungen der Reproduktionsmedizin
Wunschbilder und Wahlen
Produkthaftung
Die Nebenfolgen der Optimierung
4. Welche Zukunft?

Kapitel 6
Auf demWeg in die multikulturelle Familie
1. Ein gesellschaftliches Ordnungsproblem
2. Beispiel USA:Wer ist ein Schwarzer?
Versuche, Ordnung zu schaffen
Verwirrung, Widersprüche, Paradoxien
Warum heute neue Kontroversen entstehen
3. Aus der Geschichte des Nationalsozialismus:
Wer ist Jude?
Abstufungen der Aussonderung
Im Labyrinth der «richtigen» und der «falschen» Großeltern
Wie die Spurensuche heute aussieht
4. Schwierige Begriffe: Die Last der Geschichte
5. Die Bundesrepublik heute: Wer ist Deutscher?
Die Tücken der internationalen Heirats- und Familienstatistik
6. Vom Leben zwischen den Kulturen
Vorsichtige Hoffnung

Anhang
Anmerkungen
Literaturverzeichnis