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Bellaigue, Christopher de

Rebellenland

Eine Reise an die Grenzen der Türkei

Eine Reise an die Grenzen der Türkei

Die Stadt Varto liegt in Rebellenland: Türken und Kurden leben hier nebeneinander, Flüchtlinge der PKK verstecken sich in verfallenen armenischen Klostern. In Zeiten der Unruhe gehen die Männer mit den Kalaschnikows ihrer Väter in die Berge und schwören zurück zu holen, was ihnen gehört.
Der Konflikt zwischen dem Westen und der islamischen Welt wird seit langem in einem Staat ausgetragen: der Türkei. Christopher de Bellaigue, der fließend Türkisch spricht und lange Auslandskorrespondent in Istanbul war, präsentiert in Rebellenland ein umfassendes Porträt dieses Landes. Wie vor ihm literarisch Orhan Pamuk (Schnee) verläßt de Bellaigue dafür die Metropole im Westen und bereist die Grenzen zu Armenien und dem Irak. Meisterhaft läßt er die Menschen dort zu Wort kommen. Vor dem Hintergrund der religiösen, sozialen und nationalistischen Spannungen in der Türkei fügen sich die Leben seiner Protagonisten zu einer intimen Familiengeschichte von universellem Rang – einer Erzählung von Identität, Land und Eigentum.
Von Christopher de Bellaigue. Aus dem Englischen von Karl-Heinz Siber.

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Bibliografie

978-3-406-57753-6

Erschienen am 01. Juni 2011

Statt 19,90 € jetzt nur noch 7,95 €

344 S.

Hardcover

Hardcover 7,95 € Kaufen
Inhalt
Prolog: Der Spiegel

Unendlich viele Formen

Rebellenland

Das Massaker von Newala Ask

Ein großer Mann

Der Tod von Mehmet

Serif Firat

Gümgüm!

Ratten

Die Belagerung Vartos

Tiefer Staat

Der Sieg des Hauptmanns

Epilog: Der silberne Gürtel

Danksagung
Bibliographie
Bildnachweis
Pressestimmen

Pressestimmen

"(...) grandiose Reisereportage (...)"
Boris Peter, Der Tagesspiegel, 13. Oktober 2008



"Insgesamt ist Christopher de Bellaigue ein ehrliches Buch über die Türkei gelungen."
Aschot Manutscharjan, Das Parlament, 13. Oktober 2008



"De Bellaigue findet einen bemerkenswerten Ansatz, um dieses Projekt ‘weichere’ Charakterisierung anzugehen: er steigt nach den konkreten Ermittlungen zum Geschehen vor 100 Jahren in die Geschichte der Kurden ein, ins Rebellenland. Was er über die PKK und deren Führer Öcalan berichtet, wird ihm kurdischerseits so wenig Freude einbringen wie das Thema der Armenienfrage in Istanbul. Aber darauf kommt es auch nicht an. Es geht um die konsequente Annäherung an eine vielstimmige und widersprüchliche Geschichte. In diesem Sinn ist das ein sehr nützliches Buch, auch wenn es keineswegs alle Rätsel löst."
SWR2, Buchkritik, 8. Oktober 2008



"Sein Buch "Rebellenland" ist eine brillante Studie über einen Mikrokosmos im Osten der Türkei, eine Studie, die manchmal mehr über das Land erklärt, als es selbst dem Autor lieb ist. (...) Er hat sich fast drei Jahre lang in Varto, diesem Rebellennest im Osten, weitab von allem Komfort der westlichen Zivilisation niedergelassen. Er hat mit den Menschen gelebt, nach und nach ihre Schicksale erfahren. Aus dieser Oral History und der Beschreibung seines eigenen Lebens in Varto ist ein Buch entstanden, das Spannung und Aufklärung im besten Sinne verbindet."
Literaturen, Oktober 2008



"Die Offenheit des Autors im Umgang mit seinen Beweggründen, dieses Buch zu schreiben, ist wirklich bemerkenswert. Denn nun kann sich auch der gut informierte oder möglicherweise anders denkende Leser, ohne die Last eines Wiederspruchreflexes auf de Bellaigue`s 340seitige, sehr persönliche und sehr meinungsfreudige politische Reisereportage einlassen, ja sie sogar genießen. Genießen deshalb, weil es de Bellaigue`s große Stärke ist, für seine politischen Thesen eingdringliche Stimmungsbilder zu erzeugen. (...) De Bellaigue ist ein wunderbarer Erzähler. (...) Der britische Journalist und Autor Christopher de Bellaigue hat ein brilliantes Buch geschrieben."
Deutschlandfunk, 29. September 2008



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-57753-6

Erschienen am 01. Juni 2011

Statt 19,90 € jetzt nur noch 7,95 €

344 S.

Hardcover

Hardcover 7,95 € Kaufen

Bellaigue, Christopher de

Rebellenland

Eine Reise an die Grenzen der Türkei

Eine Reise an die Grenzen der Türkei

Die Stadt Varto liegt in Rebellenland: Türken und Kurden leben hier nebeneinander, Flüchtlinge der PKK verstecken sich in verfallenen armenischen Klostern. In Zeiten der Unruhe gehen die Männer mit den Kalaschnikows ihrer Väter in die Berge und schwören zurück zu holen, was ihnen gehört.
Der Konflikt zwischen dem Westen und der islamischen Welt wird seit langem in einem Staat ausgetragen: der Türkei. Christopher de Bellaigue, der fließend Türkisch spricht und lange Auslandskorrespondent in Istanbul war, präsentiert in Rebellenland ein umfassendes Porträt dieses Landes. Wie vor ihm literarisch Orhan Pamuk (Schnee) verläßt de Bellaigue dafür die Metropole im Westen und bereist die Grenzen zu Armenien und dem Irak. Meisterhaft läßt er die Menschen dort zu Wort kommen. Vor dem Hintergrund der religiösen, sozialen und nationalistischen Spannungen in der Türkei fügen sich die Leben seiner Protagonisten zu einer intimen Familiengeschichte von universellem Rang – einer Erzählung von Identität, Land und Eigentum.
Von Christopher de Bellaigue. Aus dem Englischen von Karl-Heinz Siber.
Webcode: https://www.chbeck.de/24313

Inhalt

Prolog: Der Spiegel

Unendlich viele Formen

Rebellenland

Das Massaker von Newala Ask

Ein großer Mann

Der Tod von Mehmet

Serif Firat

Gümgüm!

Ratten

Die Belagerung Vartos

Tiefer Staat

Der Sieg des Hauptmanns

Epilog: Der silberne Gürtel

Danksagung
Bibliographie
Bildnachweis

Pressestimmen

"(...) grandiose Reisereportage (...)"
Boris Peter, Der Tagesspiegel, 13. Oktober 2008


"Insgesamt ist Christopher de Bellaigue ein ehrliches Buch über die Türkei gelungen."
Aschot Manutscharjan, Das Parlament, 13. Oktober 2008


"De Bellaigue findet einen bemerkenswerten Ansatz, um dieses Projekt ‘weichere’ Charakterisierung anzugehen: er steigt nach den konkreten Ermittlungen zum Geschehen vor 100 Jahren in die Geschichte der Kurden ein, ins Rebellenland. Was er über die PKK und deren Führer Öcalan berichtet, wird ihm kurdischerseits so wenig Freude einbringen wie das Thema der Armenienfrage in Istanbul. Aber darauf kommt es auch nicht an. Es geht um die konsequente Annäherung an eine vielstimmige und widersprüchliche Geschichte. In diesem Sinn ist das ein sehr nützliches Buch, auch wenn es keineswegs alle Rätsel löst."
SWR2, Buchkritik, 8. Oktober 2008


"Sein Buch "Rebellenland" ist eine brillante Studie über einen Mikrokosmos im Osten der Türkei, eine Studie, die manchmal mehr über das Land erklärt, als es selbst dem Autor lieb ist. (...) Er hat sich fast drei Jahre lang in Varto, diesem Rebellennest im Osten, weitab von allem Komfort der westlichen Zivilisation niedergelassen. Er hat mit den Menschen gelebt, nach und nach ihre Schicksale erfahren. Aus dieser Oral History und der Beschreibung seines eigenen Lebens in Varto ist ein Buch entstanden, das Spannung und Aufklärung im besten Sinne verbindet."
Literaturen, Oktober 2008


"Die Offenheit des Autors im Umgang mit seinen Beweggründen, dieses Buch zu schreiben, ist wirklich bemerkenswert. Denn nun kann sich auch der gut informierte oder möglicherweise anders denkende Leser, ohne die Last eines Wiederspruchreflexes auf de Bellaigue`s 340seitige, sehr persönliche und sehr meinungsfreudige politische Reisereportage einlassen, ja sie sogar genießen. Genießen deshalb, weil es de Bellaigue`s große Stärke ist, für seine politischen Thesen eingdringliche Stimmungsbilder zu erzeugen. (...) De Bellaigue ist ein wunderbarer Erzähler. (...) Der britische Journalist und Autor Christopher de Bellaigue hat ein brilliantes Buch geschrieben."
Deutschlandfunk, 29. September 2008