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Benz, Wolfgang / Distel, Barbara

Flossenbürg

Das Konzentrationslager Flossenbürg und seine Außenlager

In Flossenbürg in der bayerischen Oberpfalz unweit der tschechischen Grenze wurde am 3. Mai 1938 ein KZ eröffnet. Zunächst für „Asoziale“ und „Kriminelle“ vorgesehen, war es bald mit Gefangenen aller Kategorien belegt, darunter Polen des Warschauer Aufstands. Das KZ hatte schließlich 83 Außenlager in Nordbayern, Sachsen und Böhmen. Am 23. April 1945 befreite die US-Army die letzten Häftlinge des Lagers, das wegen der besonders schlechten Haftbedingungen einen sehr üblen Ruf hatte.
Flossenbürg war wegen der reichen Granitvorkommen als Standort eines Konzentrationslagers gewählt worden. Schließlich wurde Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie, auch in den zahlreichen Außenlagern, immer wichtiger. In einigen Außenlagern mußten die Häftlinge Stollen für unterirdische Fabriken graben, wobei viele Menschen zu Tode kamen. Etwa 100000 Gefangene, Männer und Frauen, waren in den Lagern von Flossenbürg Opfer nationalsozialistischen Terrors, mindestens 30000 haben ihn nicht überlebt.
Herausgegeben von Wolfgang Benz. undBarbara Distel. Redaktion:Angelika Königseder.

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Bibliografie

978-3-406-56229-7

Erschienen am 15. Mai 2007

309 S., mit 1 Karte und 6 Abbildungen

Softcover

Schlagwörter

Broschur 16,00 € Kaufen
Inhalt
Vorwort 
Flossenbürg – Hauptlager

Außenlager 
Altenhammer 
Ansbach 
Aue 
Bayreuth 
Brüx (Most) 
Chemnitz 
Dresden (Behelfsheim) 
Dresden (Bernsdorf) 
Dresden (Goehle-Werk) 
Dresden (Reichsbahnausbesserungswerk) 
Dresden (Reichsbahn) 
Dresden (SS-Pionier-Kaserne) 
Dresden (Universelle) 
Dresden-Reick 
Eichstätt 
Eisenberg (Jezerí) 
Falkenau (Sokolov) 
Flöha 
Freiberg 
Ganacker 
Grafenreuth 
Graslitz (Kraslice) 
Gröditz 
Gundelsdorf 
Hainichen 
Happurg und Hersbruck 
Helmbrechts 
Hertine (Rtyne) 
Hof-Moschendorf 
Hohenstein-Ernstthal 
Hohenthan 
Holleischen (Holyšov) 
Hradischko (Hradištko) 
Janowitz (Vrchotovy Janovice) 
Johanngeorgenstadt 
Jungfern-Breschan (Panenské
Brežaný) 
Kirchham 
Königstein 
Krondorf-Sauerbrunn
(Korunní) 
Leitmeritz (Litomerice) 
Lengenfeld 
Lobositz (Lovosice) 
Lobositz (Lovosice) «Radio
Lobositz» 
Mehltheuer 
Meißen-Neuhirschstein 
Mittweida 
Mockethal-Zatzschke 
Mülsen St. Micheln 
Neurohlau (Nová Role) 
Nossen 
Nürnberg (Siemens-Schuckertwerke) 
Nürnberg (SS-Kaserne) 
Obertraubling 
Oederan 
Plattling 
Plauen (Baumwollspinnerei und
Industriewerke AG) 
Plauen (Dr. Th. Horn) 
Porschdorf 
Poschetzau (Božícany) 
Pottenstein 
Regensburg 
Reuth 
Rochlitz 
Saal a. d. Donau 
Schlackenwerth (Ostrov nad
Ohrí) 
Schönheide 
Seifhennersdorf 
Siegmar-Schönau 
St. Georgenthal (Jiretín pod
Jedlovou) 
Steinschönau (KamenickyŠenov) 
Stulln 
Venusberg 
Wilischthal 
Wolkenburg 
Würzburg 
Zschachwitz 
Zschopau 
Zwickau 
Zwodau (Svatava) 
Abkürzungsverzeichnis 
Verweissystem der Lager 
Die Herausgeber 
Autorenverzeichnis 
Bildnachweis 
Firmenregister 
Orts- und Lagerregister 
Personenregister 

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978-3-406-56229-7

Erschienen am 15. Mai 2007

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Benz, Wolfgang / Distel, Barbara

Flossenbürg

Das Konzentrationslager Flossenbürg und seine Außenlager

In Flossenbürg in der bayerischen Oberpfalz unweit der tschechischen Grenze wurde am 3. Mai 1938 ein KZ eröffnet. Zunächst für „Asoziale“ und „Kriminelle“ vorgesehen, war es bald mit Gefangenen aller Kategorien belegt, darunter Polen des Warschauer Aufstands. Das KZ hatte schließlich 83 Außenlager in Nordbayern, Sachsen und Böhmen. Am 23. April 1945 befreite die US-Army die letzten Häftlinge des Lagers, das wegen der besonders schlechten Haftbedingungen einen sehr üblen Ruf hatte.
Flossenbürg war wegen der reichen Granitvorkommen als Standort eines Konzentrationslagers gewählt worden. Schließlich wurde Zwangsarbeit für die Rüstungsindustrie, auch in den zahlreichen Außenlagern, immer wichtiger. In einigen Außenlagern mußten die Häftlinge Stollen für unterirdische Fabriken graben, wobei viele Menschen zu Tode kamen. Etwa 100000 Gefangene, Männer und Frauen, waren in den Lagern von Flossenbürg Opfer nationalsozialistischen Terrors, mindestens 30000 haben ihn nicht überlebt.
Herausgegeben von Wolfgang Benz. undBarbara Distel. Redaktion:Angelika Königseder.
Webcode: https://www.chbeck.de/20966

Inhalt

Vorwort 
Flossenbürg – Hauptlager

Außenlager 
Altenhammer 
Ansbach 
Aue 
Bayreuth 
Brüx (Most) 
Chemnitz 
Dresden (Behelfsheim) 
Dresden (Bernsdorf) 
Dresden (Goehle-Werk) 
Dresden (Reichsbahnausbesserungswerk) 
Dresden (Reichsbahn) 
Dresden (SS-Pionier-Kaserne) 
Dresden (Universelle) 
Dresden-Reick 
Eichstätt 
Eisenberg (Jezerí) 
Falkenau (Sokolov) 
Flöha 
Freiberg 
Ganacker 
Grafenreuth 
Graslitz (Kraslice) 
Gröditz 
Gundelsdorf 
Hainichen 
Happurg und Hersbruck 
Helmbrechts 
Hertine (Rtyne) 
Hof-Moschendorf 
Hohenstein-Ernstthal 
Hohenthan 
Holleischen (Holyšov) 
Hradischko (Hradištko) 
Janowitz (Vrchotovy Janovice) 
Johanngeorgenstadt 
Jungfern-Breschan (Panenské
Brežaný) 
Kirchham 
Königstein 
Krondorf-Sauerbrunn
(Korunní) 
Leitmeritz (Litomerice) 
Lengenfeld 
Lobositz (Lovosice) 
Lobositz (Lovosice) «Radio
Lobositz» 
Mehltheuer 
Meißen-Neuhirschstein 
Mittweida 
Mockethal-Zatzschke 
Mülsen St. Micheln 
Neurohlau (Nová Role) 
Nossen 
Nürnberg (Siemens-Schuckertwerke) 
Nürnberg (SS-Kaserne) 
Obertraubling 
Oederan 
Plattling 
Plauen (Baumwollspinnerei und
Industriewerke AG) 
Plauen (Dr. Th. Horn) 
Porschdorf 
Poschetzau (Božícany) 
Pottenstein 
Regensburg 
Reuth 
Rochlitz 
Saal a. d. Donau 
Schlackenwerth (Ostrov nad
Ohrí) 
Schönheide 
Seifhennersdorf 
Siegmar-Schönau 
St. Georgenthal (Jiretín pod
Jedlovou) 
Steinschönau (KamenickyŠenov) 
Stulln 
Venusberg 
Wilischthal 
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