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Brunner, Bernd

Nach Amerika

Die Geschichte der deutschen Auswanderung

Die Deutschen in der "Neuen Welt"


Die USA wurden weit ins 20. Jahrhundert hinein von deutschen Auswanderern gepr?gt. Man sch?tzt, dass etwa ein Sechstel der heutigen US-Bev?lkerung deutsche Vorfahren hat. Die Auswanderung begann mit einzelnen, sektiererisch gepr?gten Gruppen im 17. Jahrhundert und setzte sich dann in Sch?ben fort bis zum Beginn der Massenauswanderung im 19. Jahrhundert. Bis 1914 verlie?en rund sieben Millionen Deutsche ihre Heimat in Richtung USA.

Dieses Buch schildert, warum Deutsche ihr Land verlie?en, wie sie aufgenommen wurden in der "Neuen Welt" und wie sie sich dort organisierten. Dabei werden eine Reihe von besonders interessanten Aspekten ber?cksichtigt, zum Beispiel die Situation deutsch-j?discher Auswanderer im 19. Jahrhundert, der Kontakt der deutschen Auswanderer mit verschiedenen ethnischen Gruppen wie Indianern, Schwarzen und Chinesen und ihre Rolle bei der Sklavenhaltung im amerikanischen S?den. Etwa 15 Kurzportr?ts von prominenten Auswanderern, eine Kurzchronik und Tipps f?r eigene Familien-Recherchen runden den Band ab.

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Bibliografie

978-3-406-59184-6

Erschienen am 22. September 2009

253 S., mit 17 Abbildungen

Paperback

Bibliografische Reihen

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort
Die Anf?nge der deutschen Amerikaauswanderung
Die Pf?lzer und verschiedene Sektierer gelangen nach Amerika
Vor der Unabh?ngigkeit
Reise und Redemptionswesen
Der Beginn der Massenauswanderung
Die Rolle der Agenten
Der Abschied von der Heimat
?berfahrt im 19. Jahrhundert
Informationsquellen f?r Auswanderer
R?ckwanderung
Die Diskussion ?ber Auswanderung
Eine andere Wirklichkeit
Begegnungen mit Angeh?rigen anderer ethnischer Gruppen
Amerikanische Vorstellungen von Deutschen
Arbeit in der neuen Heimat
Projekt eines deutschen Staates auf amerikanischem Boden
Turner, Achtundvierziger und sp?tere Reformer
Deutsche Juden im 19. Jahrhundert
Deutsches Leben in New York City
Die Bewegung nach Westen
Im Bann des Goldrausches
Im B?rgerkrieg
Unterschiede zwischen Deutschamerikanern
Die deutsche Sprache in Amerika
Im fr?hen 20. Jahrhundert
Im Ersten Weltkrieg
Zwischen den Weltkriegen
Das amerikanische Exil
Nach dem Zweiten Weltkrieg

Anhang
Kurzchronik
Hinweise f?r eigene Recherchen
Deutsch-amerikanische Organisationen
Ausgew?hlte Literatur
Pressestimmen

Pressestimmen

"(...) deutsche Debatten [könnten] über Integration oder Parallelgesellschaft noch viel aus den Erfahrungen deutscher Auswanderer vergangener Jahrhunderte lernen. Die meisten zog es seit dem 17. Jahrhundert 'nach Amerika'; ein Buch dieses Titels von Bernd Brunner erzählt die Geschichte der deutschen Auswanderung in die USA, die über lange Zeit zur Herausbildung einer durch Sprache, Tradition und Religion geprägten Parallelgesellschaft führte, bevor die beiden Weltkriege das deutsche Element in USA in Misskredit brachten."
Hannes Schwenger, Der Tagesspiegel, 31. Mai 2010



"Einst setzte Benjamin Franklin auf die ‘tapferen und aufrechten Deutschen’. (...) Franklin wähnte in ihnen, so schreibt es Bernd Brunner in seiner kundigen, aufschlussreichen und gut lesbaren Studie, ein ‘schwer berechenbares und potenziell gefährliches Element, das Pennsylvania zu einer deutschen Kolonie zu machen drohte’. (...)
Wir lesen und lernen. (...) Besonders ist Brunner zu danken, dass er mit einer ziemlich verbreiteten Legende aufräumt, die selbst vor Schultüren kein Halt macht. Beinahe sei Deutsch zur amerikanischen Landessprache geworden, heißt es zuweilen."
Daniel Friedrich Sturm, Die Welt, 3. April 2010



"Dass gleich mehrere Orte in den Vereinigten Staaten Hamburg, Hanover oder Frankfort heißen, weist auf den Einfluss deutscher Einwanderer hin, deren Geschichte Bernd Brunners Buch ‘Nach Amerika’ erzählt."
grae, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Dezember 2009



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59184-6

Erschienen am 22. September 2009

253 S., mit 17 Abbildungen

Paperback

Paperback 12,95 € Kaufen

Brunner, Bernd

Nach Amerika

Die Geschichte der deutschen Auswanderung

Die Deutschen in der "Neuen Welt"


Die USA wurden weit ins 20. Jahrhundert hinein von deutschen Auswanderern gepr?gt. Man sch?tzt, dass etwa ein Sechstel der heutigen US-Bev?lkerung deutsche Vorfahren hat. Die Auswanderung begann mit einzelnen, sektiererisch gepr?gten Gruppen im 17. Jahrhundert und setzte sich dann in Sch?ben fort bis zum Beginn der Massenauswanderung im 19. Jahrhundert. Bis 1914 verlie?en rund sieben Millionen Deutsche ihre Heimat in Richtung USA.

Dieses Buch schildert, warum Deutsche ihr Land verlie?en, wie sie aufgenommen wurden in der "Neuen Welt" und wie sie sich dort organisierten. Dabei werden eine Reihe von besonders interessanten Aspekten ber?cksichtigt, zum Beispiel die Situation deutsch-j?discher Auswanderer im 19. Jahrhundert, der Kontakt der deutschen Auswanderer mit verschiedenen ethnischen Gruppen wie Indianern, Schwarzen und Chinesen und ihre Rolle bei der Sklavenhaltung im amerikanischen S?den. Etwa 15 Kurzportr?ts von prominenten Auswanderern, eine Kurzchronik und Tipps f?r eigene Familien-Recherchen runden den Band ab.
Webcode: https://www.chbeck.de/28046

Inhalt

Vorwort
Die Anf?nge der deutschen Amerikaauswanderung
Die Pf?lzer und verschiedene Sektierer gelangen nach Amerika
Vor der Unabh?ngigkeit
Reise und Redemptionswesen
Der Beginn der Massenauswanderung
Die Rolle der Agenten
Der Abschied von der Heimat
?berfahrt im 19. Jahrhundert
Informationsquellen f?r Auswanderer
R?ckwanderung
Die Diskussion ?ber Auswanderung
Eine andere Wirklichkeit
Begegnungen mit Angeh?rigen anderer ethnischer Gruppen
Amerikanische Vorstellungen von Deutschen
Arbeit in der neuen Heimat
Projekt eines deutschen Staates auf amerikanischem Boden
Turner, Achtundvierziger und sp?tere Reformer
Deutsche Juden im 19. Jahrhundert
Deutsches Leben in New York City
Die Bewegung nach Westen
Im Bann des Goldrausches
Im B?rgerkrieg
Unterschiede zwischen Deutschamerikanern
Die deutsche Sprache in Amerika
Im fr?hen 20. Jahrhundert
Im Ersten Weltkrieg
Zwischen den Weltkriegen
Das amerikanische Exil
Nach dem Zweiten Weltkrieg

Anhang
Kurzchronik
Hinweise f?r eigene Recherchen
Deutsch-amerikanische Organisationen
Ausgew?hlte Literatur

Pressestimmen

"(...) deutsche Debatten [könnten] über Integration oder Parallelgesellschaft noch viel aus den Erfahrungen deutscher Auswanderer vergangener Jahrhunderte lernen. Die meisten zog es seit dem 17. Jahrhundert 'nach Amerika'; ein Buch dieses Titels von Bernd Brunner erzählt die Geschichte der deutschen Auswanderung in die USA, die über lange Zeit zur Herausbildung einer durch Sprache, Tradition und Religion geprägten Parallelgesellschaft führte, bevor die beiden Weltkriege das deutsche Element in USA in Misskredit brachten."
Hannes Schwenger, Der Tagesspiegel, 31. Mai 2010


"Einst setzte Benjamin Franklin auf die ‘tapferen und aufrechten Deutschen’. (...) Franklin wähnte in ihnen, so schreibt es Bernd Brunner in seiner kundigen, aufschlussreichen und gut lesbaren Studie, ein ‘schwer berechenbares und potenziell gefährliches Element, das Pennsylvania zu einer deutschen Kolonie zu machen drohte’. (...)
Wir lesen und lernen. (...) Besonders ist Brunner zu danken, dass er mit einer ziemlich verbreiteten Legende aufräumt, die selbst vor Schultüren kein Halt macht. Beinahe sei Deutsch zur amerikanischen Landessprache geworden, heißt es zuweilen."
Daniel Friedrich Sturm, Die Welt, 3. April 2010


"Dass gleich mehrere Orte in den Vereinigten Staaten Hamburg, Hanover oder Frankfort heißen, weist auf den Einfluss deutscher Einwanderer hin, deren Geschichte Bernd Brunners Buch ‘Nach Amerika’ erzählt."
grae, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 11. Dezember 2009