Leseproben-Reader Literatur Herbst 2021

Liebe Leserinnen und liebe Leser,

der Leseproben-Reader zu den Titeln aus dem Belletristik-Herbstprogramm 2021 ist da:

Janina Hechts Debütroman „In diesen Sommern“ erzählt von einer Familie, die einer inneren Gefährdung ausgesetzt ist sowie den Versuch, sich im Erinnern dem eigenen Leben zu stellen. Ulrich Woelks „Für ein Leben“ ist ein historisches Panorama der letzten fünfzig Jahre, eingebettet in eine folgenreiche Begegnung zweier Frauen in Berlin. Elke Schmitters Roman „Inneres Wetter“ erzählt klug und komisch von drei Geschwistern, die sich zum Geburtstag ihres Vaters treffen – im Gepäck Vorwürfe und Geheimnisse. Der Roman „Die Kinder von Barrøy“ aus der norwegischen Insel-Saga „Die Unsichtbaren“ erzählt von Ingrid Barrøy, die einen Waisenjungen adoptiert. Adolf Muschgs neuer Roman „Aberleben“ schildert den Ausbruch eines Schriftstellers aus seinem Alltag, als er in Berlin sein letztes Buch schreiben will, entwickeln seine erfundenen Figuren ein ungeahntes Eigenleben. Als Paperback erscheinen der Roman „Sutters Glück“ aus der Trilogie um den ehemaligen Gerichtsreporter Emil Gygax sowie der neue Roman „Der weiße Tiger“ des indischen Schriftstellers Aravind Adiga über den Aufstieg des Protagonisten aus einem indischen Dorf zum Unternehmer in Bangalore – auf Netflix zu sehen. „Unsere Spiele enden nicht“ sind Dirk von Petersdorffs Schwellengedichte über das Leben, den Tod, Abschiede und Ankünfte, alte und neue Liebe.

Leider nicht im Reader sind die folgenden Romane, zu denen es ca. vier Wochen vor Erscheinung online-Leseproben gibt: „Wolkenkuckucksland“ von Anthony Doerr – dessen Roman „Alles Licht, das wir nicht sehen“ (2015) weltweit 9 Mio. Mal verkauft wurde – erzählt von jungen Menschen, die in Istanbul um 1453, den heutigen USA und einem Raumschiff der Zukunft in Gefahr geraten, die mit einem antiken Roman um eine utopische Stadt in den Wolken zu tun hat.
Die britische Autorin Nadifa Mohamed erzählt in „Der Geist von Tiger Bay“ von einem Fünfzigjährigen Ehemann und Vater in Cardiff, der unschuldig zum Hauptverdächtigen eines Mordfalls wird. Der iranische Amir Hassan Cheheltan erzählt in „Eine Liebe in Kairo“ von Verstrickungen im Ägypten und Persien der Fünfzigerjahre, die bis heute ausstrahlen.

Viel Vergnügen beim Lesen!

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