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Caeyers, Jan

Beethoven

Der einsame Revolutionär

Die Kompositionen Ludwig van Beethovens gehören zum unvergänglichen Erbe der Musikgeschichte. Doch wer war der Schöpfer dieser Musik, der uns mit unsterblichen Werken wie dem Fidelio, der Missa solemnis, seinen Klaviersonaten, seinen Streichquartetten und der Neunten Sinfonie beschenkt hat? Jan Caeyers entwirft in dieser großen Biographie ein faszinierend lebendiges Portrait des Künstlers.
Der Autor stellt uns Beethoven als eine Ausnahmeerscheinung der Musikwelt vor, ohne musikhistorisches oder gar musiktechnisches Wissen vorauszusetzen. Er erhellt in dieser meisterhaft erzählten Biographie den menschlichen wie den künstlerischen Werdegang seines Protagonisten, indem er die Entstehungsgeschichte seiner Werke mit Beethovens persönlicher Entwicklung – die zwischen Generosität und Kleinlichkeit, zwischen Enthusiasmus und Verzweiflung oszilliert – verwebt. Dabei erschließen sich zugleich die Arbeitsbedingungen, die wirtschaftlichen Nöte sowie das musikalische und gesellschaftliche Leben in der Provinz und in der Metropole Wien an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Auch beschreibt Caeyers die Zwänge dieser Epoche, denen sich selbst ein Genie wie Beethoven nicht entziehen konnte und die es verhindert haben, dass er die einzige große Liebe seines Lebens zu der„unsterblichen Geliebten“ hat leben können.
Eine wunderbare Biographie für Beethoven-Kenner, für Beethoven-Freunde und für all jene, die es werden möchten.
Von Jan Caeyers. Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke.

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Bibliografie

978-3-406-63128-3

Erschienen am 09. Februar 2012

4. Auflage, 2017

832 S., mit 47 Abbildungen und 24 Notenbeispielen

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Eine umfassende Biografie sowohl mit profunder Sachkenntnis als auch mit erzählerischem Schwung"
A. Gerth, Operapoint, 2/2013



"Diesem Biografen kommt es sehr zugute, dass er als studierter Musikwissenschaftler (...) die Werke analysieren und einschätzen kann. Ebenso wichtig ist seine verständliche Schreibe. Beides ermöglicht auch Laien, an Beethovens Lebenslauf entlang in das Wesen seiner Kunst vorzudringen, den schöpferischen Prozess kennenzulernen. (...) Eine interessante und lebendige Dokumentation, die um das Genie kreist, sein (vielleicht unerfülltes) Liebesleben, den Geist seiner Kompositionen und ihren Wert bis heute."
Ellen Pomikalko, Börsenblatt, 1. März 2012



"Caeyers räumt auf mit eingefahrenen Verklärungen, unterscheidet zwischen Lügen und Legenden (...). Er lotet die Klangräume aus, in die Beethoven als Erster vorstieß, und entwirft ein lebendiges Epochenporträt, ohne den Fehler vieler Biographen zu begehen, Leben und Werk platt zu parallelisieren. Was will man mehr?"
Veronika Seyr, Falter, 16. August 2012



"Caeyers weiß seine Leser dort abzuholen, wo sie sind (...). So liest sich diese Publikation in einem Schwung und liefert gerade durch ihre Lebhaftigkeit ein pralles Bild von Beethoven, seiner Zeit und seinem Umfeld."
Jürgen Schaarwächter, das Orchester, 07-08/2012



"Caeyers zeigt die Komplexität der zentralen Kompositionen, ohne mit allzu schwierigen, detaillierten Partituranalysen zu überfordern. (...) Der über 800 Seiten starke Band ist ein großer Gewinn."
Fiona Trede, Lesart, Heft 2 (Sommer)/2012



"eine fundierte, leicht lesbare Biografie"
Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 1. Juli 2012



"Es ist erstaunlich, wie sehr auf einem monografisch abgegrasten Acker wie dem Beethovens noch immer eine Biografie daherkommen kann, die durch Klarblick, Vorurteilslosigkeit und Konsequenz ihren Gegenstand völlig neu aufschließt. (...)
[Caeyers'] Sprache ist elegant und unverklausuliert. (...) Ein Wurf."
Kai Luehrs-Kaiser, Die Welt, 21. April 2012



"Caeyers gelingt es dabei, die Widrigkeiten des Beethovenlebens auf dem aktuellen Wissensstand zu referieren, ohne daraus eine Heldengeschichte zu destillieren, aber auch, ohne das Genie im Allzumenschlichen verschwimmen zu lassen. (...) Caeyers versteht es, über Musik zu schreiben, ohne in den technischen Jargon musikwissenschaftlicher Analyse zu fallen."
Holger Noltze, Deutschlandradio Kultur, 20. April 2012



"Caeyers ist Musikwissenschaftler und Dirigent, er versteht sein Handwerk, dröhnt den Leser aber nicht mit Partituranalysen zu. Die wenigen Kommentare zu ausgewählten Szenen betreffen die elementaren Gelenkstellen des kompositorischen Œuvre."
Wolfram Goertz, Die Zeit, 12. April 2012



"Sorgsam wägend und zum Teil elegant bis glänzend formulierend, trennt Caeyers die Spreu vom Weizen, die Lüge von der Legende, die Anekdote von den Wahrscheinlichkeiten, analysiert kühl und schildert schonungslos. (...) Und hier wird die Biographie eines Musikers, geschrieben von einem Musiker, selber zu Musik. Sie fängt buchstäblich an zu klingen. Und man hört ihr – so belehrt wie unterhalten – gerne und bewegt zu."
Gerhard Stadelmaier, FAZ Messebeilage, 10. März 2012



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-63128-3

Erschienen am 09. Februar 2012

4. Auflage , 2017

832 S., mit 47 Abbildungen und 24 Notenbeispielen

Hardcover

Hardcover 29,95 € Kaufen
e-Book 19,99 € Kaufen

Caeyers, Jan

Beethoven

Der einsame Revolutionär

Die Kompositionen Ludwig van Beethovens gehören zum unvergänglichen Erbe der Musikgeschichte. Doch wer war der Schöpfer dieser Musik, der uns mit unsterblichen Werken wie dem Fidelio, der Missa solemnis, seinen Klaviersonaten, seinen Streichquartetten und der Neunten Sinfonie beschenkt hat? Jan Caeyers entwirft in dieser großen Biographie ein faszinierend lebendiges Portrait des Künstlers.
Der Autor stellt uns Beethoven als eine Ausnahmeerscheinung der Musikwelt vor, ohne musikhistorisches oder gar musiktechnisches Wissen vorauszusetzen. Er erhellt in dieser meisterhaft erzählten Biographie den menschlichen wie den künstlerischen Werdegang seines Protagonisten, indem er die Entstehungsgeschichte seiner Werke mit Beethovens persönlicher Entwicklung – die zwischen Generosität und Kleinlichkeit, zwischen Enthusiasmus und Verzweiflung oszilliert – verwebt. Dabei erschließen sich zugleich die Arbeitsbedingungen, die wirtschaftlichen Nöte sowie das musikalische und gesellschaftliche Leben in der Provinz und in der Metropole Wien an der Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert. Auch beschreibt Caeyers die Zwänge dieser Epoche, denen sich selbst ein Genie wie Beethoven nicht entziehen konnte und die es verhindert haben, dass er die einzige große Liebe seines Lebens zu der„unsterblichen Geliebten“ hat leben können.
Eine wunderbare Biographie für Beethoven-Kenner, für Beethoven-Freunde und für all jene, die es werden möchten.
Von Jan Caeyers. Aus dem Niederländischen von Andreas Ecke.
Webcode: https://www.chbeck.de/9344012

Pressestimmen

"Eine umfassende Biografie sowohl mit profunder Sachkenntnis als auch mit erzählerischem Schwung"
A. Gerth, Operapoint, 2/2013


"Diesem Biografen kommt es sehr zugute, dass er als studierter Musikwissenschaftler (...) die Werke analysieren und einschätzen kann. Ebenso wichtig ist seine verständliche Schreibe. Beides ermöglicht auch Laien, an Beethovens Lebenslauf entlang in das Wesen seiner Kunst vorzudringen, den schöpferischen Prozess kennenzulernen. (...) Eine interessante und lebendige Dokumentation, die um das Genie kreist, sein (vielleicht unerfülltes) Liebesleben, den Geist seiner Kompositionen und ihren Wert bis heute."
Ellen Pomikalko, Börsenblatt, 1. März 2012


"Caeyers räumt auf mit eingefahrenen Verklärungen, unterscheidet zwischen Lügen und Legenden (...). Er lotet die Klangräume aus, in die Beethoven als Erster vorstieß, und entwirft ein lebendiges Epochenporträt, ohne den Fehler vieler Biographen zu begehen, Leben und Werk platt zu parallelisieren. Was will man mehr?"
Veronika Seyr, Falter, 16. August 2012


"Caeyers weiß seine Leser dort abzuholen, wo sie sind (...). So liest sich diese Publikation in einem Schwung und liefert gerade durch ihre Lebhaftigkeit ein pralles Bild von Beethoven, seiner Zeit und seinem Umfeld."
Jürgen Schaarwächter, das Orchester, 07-08/2012


"Caeyers zeigt die Komplexität der zentralen Kompositionen, ohne mit allzu schwierigen, detaillierten Partituranalysen zu überfordern. (...) Der über 800 Seiten starke Band ist ein großer Gewinn."
Fiona Trede, Lesart, Heft 2 (Sommer)/2012


"eine fundierte, leicht lesbare Biografie"
Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 1. Juli 2012


"Es ist erstaunlich, wie sehr auf einem monografisch abgegrasten Acker wie dem Beethovens noch immer eine Biografie daherkommen kann, die durch Klarblick, Vorurteilslosigkeit und Konsequenz ihren Gegenstand völlig neu aufschließt. (...)
[Caeyers'] Sprache ist elegant und unverklausuliert. (...) Ein Wurf."
Kai Luehrs-Kaiser, Die Welt, 21. April 2012


"Caeyers gelingt es dabei, die Widrigkeiten des Beethovenlebens auf dem aktuellen Wissensstand zu referieren, ohne daraus eine Heldengeschichte zu destillieren, aber auch, ohne das Genie im Allzumenschlichen verschwimmen zu lassen. (...) Caeyers versteht es, über Musik zu schreiben, ohne in den technischen Jargon musikwissenschaftlicher Analyse zu fallen."
Holger Noltze, Deutschlandradio Kultur, 20. April 2012


"Caeyers ist Musikwissenschaftler und Dirigent, er versteht sein Handwerk, dröhnt den Leser aber nicht mit Partituranalysen zu. Die wenigen Kommentare zu ausgewählten Szenen betreffen die elementaren Gelenkstellen des kompositorischen Œuvre."
Wolfram Goertz, Die Zeit, 12. April 2012


"Sorgsam wägend und zum Teil elegant bis glänzend formulierend, trennt Caeyers die Spreu vom Weizen, die Lüge von der Legende, die Anekdote von den Wahrscheinlichkeiten, analysiert kühl und schildert schonungslos. (...) Und hier wird die Biographie eines Musikers, geschrieben von einem Musiker, selber zu Musik. Sie fängt buchstäblich an zu klingen. Und man hört ihr – so belehrt wie unterhalten – gerne und bewegt zu."
Gerhard Stadelmaier, FAZ Messebeilage, 10. März 2012