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Camartin, Iso

Die Geschichten des Herrn Casparis

Geschichten vom Herrn C.

Als Iso Camartin den Auftrag erhielt, einen Essay zum Thema „Heimat“ zu schreiben, stellte sich Herr Casparis ein. Herr Casparis ist eine Spielfigur, ein alter Ego, das sich verselbständigte und immer deutlichere Konturen annahm. Herr Casparis ist voller Neugierde, ihn treiben Sehnsüchte und Wünsche, er ist hochgebildet, gleichzeitig kindlich und verspielt, klug und nachdenklich und hat mehr Fragen als Antworten.  Er fragt sich, was eigentlich Heimat ist und ob es tatsächlich immer nur das Gute ist, das so nahe liegt, sehnt sich nach einer Zwillingsschwester – er, der gar keine Schwester hat – und träumt davon, ein Virtuose zu sein. Er hört Schubert und erkundet die Sprache der Schmerzen, er wählt Don Quixote zu seinem Schutzpatron und träumt von der Freiheit. Herr Casparis ist Bibliothekar und liest alle drei Jahre eine Reihe von Büchern, die ihm ganz wesentlich für sein Leben erscheinen, darunter der berühmte Quixote-Roman von Miguel Cervantes. Warum erscheint ihm der Ritter von der traurigen Gestalt als eine so vorbildliche und geradezu aufbauende Figur? „Dieser Ritter war für ihn der beste Beweis, dass man sich nicht ausliefern darf an die Welt, wie sie nun einmal ist, sondern sich fest auf eine Welt einzurichten hat, wie sie sein sollte und zu sein hätte.“ Wie diese Welt sein sollte, wie man sie sich einzurichten wünscht, woher diese Wünsche kommen und wie man sie mit anderen teilen kann, welche geheimnisvollen Beziehungen sich zwischen dem einzelnen und der Welt entspinnen und wie sie das Leben steuern, was für Menschen, Landschaften, Bücher, was für eine Musik und Lebenskultur einen dabei begleiten können – das ist das Thema dieser geistreichen und klugen, unterhaltsamen und anregenden Geschichten des Herrn Casparis.

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Bibliografie

978-3-406-57036-0

Erschienen am 17. März 2008

271 S.

Hardcover

Hardcover 19,90 € Kaufen
Inhalt
Herr Casparis sucht die Heimat
Herr Casparis findet eine Zwillingsschwester
Herr Casparis erlebt die Zeit der Chaconne
Herr Casparis will bauen
Herr Casparis fahndet nach der richtigen Bibliothek
Herr Casparis denkt über Unzeit nach
Herr Casparis wäre gern ein Virtuose
Herr Casparis begegnet dem Schleierhaften
Herr Casparis erkundet die Sprache der Schmerzen
Herr Casparis verzichtet auf eine Wallfahrt
Herr Casparis träumt von Freiheit
Herr Casparis deutet die Jahreszeiten
Herr Casparis entwirft einen Liebesbrief
Herr Casparis malt sich das Glück aus
Herr Casparis hört Schubert
Herr Casparis wählt Don Quixote zu seinem Schutzpatron
Herr Casparis will nach Asinasien

Hinweis
Kleine Literatur- und Musikliste

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}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-57036-0

Erschienen am 17. März 2008

271 S.

Hardcover

Hardcover 19,90 € Kaufen

Camartin, Iso

Die Geschichten des Herrn Casparis

Geschichten vom Herrn C.

Als Iso Camartin den Auftrag erhielt, einen Essay zum Thema „Heimat“ zu schreiben, stellte sich Herr Casparis ein. Herr Casparis ist eine Spielfigur, ein alter Ego, das sich verselbständigte und immer deutlichere Konturen annahm. Herr Casparis ist voller Neugierde, ihn treiben Sehnsüchte und Wünsche, er ist hochgebildet, gleichzeitig kindlich und verspielt, klug und nachdenklich und hat mehr Fragen als Antworten.  Er fragt sich, was eigentlich Heimat ist und ob es tatsächlich immer nur das Gute ist, das so nahe liegt, sehnt sich nach einer Zwillingsschwester – er, der gar keine Schwester hat – und träumt davon, ein Virtuose zu sein. Er hört Schubert und erkundet die Sprache der Schmerzen, er wählt Don Quixote zu seinem Schutzpatron und träumt von der Freiheit. Herr Casparis ist Bibliothekar und liest alle drei Jahre eine Reihe von Büchern, die ihm ganz wesentlich für sein Leben erscheinen, darunter der berühmte Quixote-Roman von Miguel Cervantes. Warum erscheint ihm der Ritter von der traurigen Gestalt als eine so vorbildliche und geradezu aufbauende Figur? „Dieser Ritter war für ihn der beste Beweis, dass man sich nicht ausliefern darf an die Welt, wie sie nun einmal ist, sondern sich fest auf eine Welt einzurichten hat, wie sie sein sollte und zu sein hätte.“ Wie diese Welt sein sollte, wie man sie sich einzurichten wünscht, woher diese Wünsche kommen und wie man sie mit anderen teilen kann, welche geheimnisvollen Beziehungen sich zwischen dem einzelnen und der Welt entspinnen und wie sie das Leben steuern, was für Menschen, Landschaften, Bücher, was für eine Musik und Lebenskultur einen dabei begleiten können – das ist das Thema dieser geistreichen und klugen, unterhaltsamen und anregenden Geschichten des Herrn Casparis.
Webcode: https://www.chbeck.de/22705

Inhalt

Herr Casparis sucht die Heimat
Herr Casparis findet eine Zwillingsschwester
Herr Casparis erlebt die Zeit der Chaconne
Herr Casparis will bauen
Herr Casparis fahndet nach der richtigen Bibliothek
Herr Casparis denkt über Unzeit nach
Herr Casparis wäre gern ein Virtuose
Herr Casparis begegnet dem Schleierhaften
Herr Casparis erkundet die Sprache der Schmerzen
Herr Casparis verzichtet auf eine Wallfahrt
Herr Casparis träumt von Freiheit
Herr Casparis deutet die Jahreszeiten
Herr Casparis entwirft einen Liebesbrief
Herr Casparis malt sich das Glück aus
Herr Casparis hört Schubert
Herr Casparis wählt Don Quixote zu seinem Schutzpatron
Herr Casparis will nach Asinasien

Hinweis
Kleine Literatur- und Musikliste