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Carrier, Martin

Nikolaus Kopernikus

Nikolaus Kopernikus ist der Urheber der heliozentrischen Revolution in der neuzeitlichen Astronomie. Die Kopernikanische Revolution gehört zu den wichtigsten Ereignissen der Geistesgeschichte. Dieser Umbruch bildete den Auftakt zur Wissenschaftlichen Revolution, die 150 Jahre später in der klassischen Mechanik ihre Vollendung fand. Martin Carriers Buch bietet eine Rekonstruktion der Kopernikanischen Lehre, bettet sie in die Denkweise der Epoche ein und rückt die Gründe ins Bild, die für die neue Konzeption sprachen.

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Bibliografie

978-3-406-47577-1

192 S., mit 5 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 12,50 € Kaufen
Inhalt
1. Einleitung
1.1 Die Kopernikanische Revolution und die moderne Welt
1.2 Geschichte im Schnittfeld der Perspektiven
1.3 Zur Anlage der Darstellung

2. Jahre der Reifung und Prägung
2.1 Auf dem Wege zum Canonicus 
2.2 Unter dem offenen Himmel Italiens

3. Die geozentrische Astronomie
3.1 Der Lauf der Sonne und der Sterne
3.2 Planetenbewegung und Gleichförmigkeitspostulat
3.3 Die Ptolemäische Astronomie 
3.4 Die Tradition der "Rettung der Phänomene"
3.5 Das arabische Physikalisierungsprogramm 
3.6 Die europäische Astronomie am Ende des 15.Jahrhunderts 

4. Die Ausarbeitung des heliozentrischen Weltsystems 
4.1 In den Diensten des Domkapitels
4.2 Der Entwurf der neuen Astronomie
4.3 Theorien der bewegten Erde vor Kopernikus 
4.4 Die Genese des heliozentrischen Ansatzes
4.5 Die Veröffentlichung von "De revolutionibus"

5. Planetenbewegung im Kopernikanischen System
5.1 Retrogression der äußeren Planeten
5.2 Elongationsbeschränkung der inneren Planeten
5.3 Die dreifache Bewegung der Erde
5.4 Das Fehlen der Fixsternparallaxe

6. Die Bewegung der Erde und die Bewegungen auf der Erde 
6.1 Physikalische Einwände der Alten gegen die Erdbewegung 
6.2 Kopernikus' Erwiderung auf die physikalischen Einwände

7. Deutung und frühe Rezeption des heliozentrischen Systems 
7.1 Entschlüsselung der Himmelsbewegungen versus Rettung der Phänomene 
7.2 Astronomie als mathematische Spezialdisziplin
7.3 Erste Bewährungsproben: Kalenderreform und Sterntabellen
7.4 Astrologische Hoffnungen und theologische Bedenken

8. Der Aufbruch in die kosmologische Neuzeit
8.1 Das geoheliozentrische System
8.2 Der kosmologische Umbruch

9. Anachronismen, episternische Verschiebungen und anthropo-teleologische Illusionen

Anhang 
1. Anmerkungen 
2. Zeittafel 
3. Literaturverzeichnis 
4. Abbildungsnachweise
5. Sachregister
6. Namensregister

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-47577-1

192 S., mit 5 Abbildungen

Softcover

Softcover 12,50 € Kaufen

Carrier, Martin

Nikolaus Kopernikus

Nikolaus Kopernikus ist der Urheber der heliozentrischen Revolution in der neuzeitlichen Astronomie. Die Kopernikanische Revolution gehört zu den wichtigsten Ereignissen der Geistesgeschichte. Dieser Umbruch bildete den Auftakt zur Wissenschaftlichen Revolution, die 150 Jahre später in der klassischen Mechanik ihre Vollendung fand. Martin Carriers Buch bietet eine Rekonstruktion der Kopernikanischen Lehre, bettet sie in die Denkweise der Epoche ein und rückt die Gründe ins Bild, die für die neue Konzeption sprachen.
Webcode: https://www.chbeck.de/19896

Inhalt

1. Einleitung
1.1 Die Kopernikanische Revolution und die moderne Welt
1.2 Geschichte im Schnittfeld der Perspektiven
1.3 Zur Anlage der Darstellung

2. Jahre der Reifung und Prägung
2.1 Auf dem Wege zum Canonicus 
2.2 Unter dem offenen Himmel Italiens

3. Die geozentrische Astronomie
3.1 Der Lauf der Sonne und der Sterne
3.2 Planetenbewegung und Gleichförmigkeitspostulat
3.3 Die Ptolemäische Astronomie 
3.4 Die Tradition der "Rettung der Phänomene"
3.5 Das arabische Physikalisierungsprogramm 
3.6 Die europäische Astronomie am Ende des 15.Jahrhunderts 

4. Die Ausarbeitung des heliozentrischen Weltsystems 
4.1 In den Diensten des Domkapitels
4.2 Der Entwurf der neuen Astronomie
4.3 Theorien der bewegten Erde vor Kopernikus 
4.4 Die Genese des heliozentrischen Ansatzes
4.5 Die Veröffentlichung von "De revolutionibus"

5. Planetenbewegung im Kopernikanischen System
5.1 Retrogression der äußeren Planeten
5.2 Elongationsbeschränkung der inneren Planeten
5.3 Die dreifache Bewegung der Erde
5.4 Das Fehlen der Fixsternparallaxe

6. Die Bewegung der Erde und die Bewegungen auf der Erde 
6.1 Physikalische Einwände der Alten gegen die Erdbewegung 
6.2 Kopernikus' Erwiderung auf die physikalischen Einwände

7. Deutung und frühe Rezeption des heliozentrischen Systems 
7.1 Entschlüsselung der Himmelsbewegungen versus Rettung der Phänomene 
7.2 Astronomie als mathematische Spezialdisziplin
7.3 Erste Bewährungsproben: Kalenderreform und Sterntabellen
7.4 Astrologische Hoffnungen und theologische Bedenken

8. Der Aufbruch in die kosmologische Neuzeit
8.1 Das geoheliozentrische System
8.2 Der kosmologische Umbruch

9. Anachronismen, episternische Verschiebungen und anthropo-teleologische Illusionen

Anhang 
1. Anmerkungen 
2. Zeittafel 
3. Literaturverzeichnis 
4. Abbildungsnachweise
5. Sachregister
6. Namensregister