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Chickering, Roger

Das Deutsche Reich und der Erste Weltkrieg

Diese Geschichte Deutschlands im Ersten Weltkrieg bietet eine ausführliche Darstellung der letzten Jahre des Wilhelminischen Reichs. Der Band untersucht die militärischen Aspekte der Kriegführung, die Entwicklung der Diplomatie und der Reichspolitik, die Rolle des Staates und die industrielle Mobilmachung, aber er zeichnet auch ein ungewöhnlich facettenreiches Bild vom Leben innerhalb Deutschlands: Er schildert die weitreichenden Folgen des Krieges für arm und reich, jung und alt, Männer und Frauen, Landbevölkerung und Städter, Protestanten, Katholiken und Juden. Die wachsende Kriegsnot wird deutlich, gleichzeitig auch der Widerstand gegen eine Fortsetzung des Schlachtens und die Stärkung der politischen Opposition.
Ein Buch für alle, die sich nicht nur für den Ersten Weltkrieg, sondern auch für die Wechselbeziehungen zwischen Krieg und Gesellschaft interessieren.
Von Roger Chickering. Aus dem Amerikanischen von Simone Ameskamp.

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Bibliografie

978-3-406-47592-4

2. Auflage, 2005

292 S., mit 12 Karten, 12 Abbildungen und 8 Tabellen

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 14,90 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Prolog: Das Deutsche Kaiserreich

1. Der Krieg beginnt
Der «Geist von 1914»
Der Plan
Tannenberg und die Marne

2. Der Krieg geht weiter
Bürokratische Grundlagen
Die Mobilisierung industrieller Ressourcen
Die Ernährung der Soldaten und der Zivilbevölkerung
Die Mobilisierung der Moral
Die Feldzüge von 1915
Falkenhayn und Bethmann Hollweg

3. Der Krieg wird total
Die Feldzüge von 1916
Hindenburg und Ludendorff
Das Hindenburg-Programm
Das besetzte Europa
Der Seekrieg

4. Der Krieg betrifft alle
Krieger
Heimatfront und kämpfende Linien
Die Rechnung für den Krieg
Krieg und Klasse
Geschlecht
Alte und junge Generationen
Konfession

5. Der Krieg sät Zwietracht
Der Krieg und die «Kultur»
Kälte und Hunger
Krieg und Kriminalität
Frühe Opposition
Industrielle Unruhen: Die Arbeiterbewegung spaltet sich
Kriegsziele und Verfassungsänderungen

6. Der Krieg endet
«Friedensfühler»
Die Fratze des Krieges
Die Ludendorff-Offensive
Das Ende
Der «Dolchstoß»

Epilog: Ein Großer Krieg

Zur weiteren Lektüre

Anmerkungen
Verzeichnis der Abbildungen, Tabellen und Karten
Register

Pressestimmen

Pressestimmen

"Roger Chickering gehört in den Vereinigten Staaten unzweifelhaft zu den besten Kennern der jüngeren deutschen Geschichte. Nun wird seine Untersuchung 'Imperial Germany and the Great War' auch in einer deutschen Übersetzung zugänglich gemacht. Gesamtdarstellungen über den Ersten Weltkrieg, die sich auf dem Niveau des gegenwärtig nahezu unüberschaubar gewordenen Forschungsstandes bewegen, gibt es nur sehr wenige. In dieser Hinsicht schließt der handliche Band eine Lücke. Er besticht darüber hinaus durch die ausgewogene Präsentation der politischen Vorgänge und der militärischen Ereignisse, der ökonomischen und sozialen Verhältnisse sowie der Rolle der gesellschaftlichen Gruppen."
Wolfgang J. Mommsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Oktober 2002



"Dem amerikanischen Historiker Roger Chickering ist das Kunststück gelungen, die Geschichte des Untergangs auf knappstem Raum, aber doch gut lesbar und aspektreich darzustellen. Den Akzent legt er nicht auf Kriegsführung und Diplomatie, sondern auf Gesellschaft und Alltag. Als Einführung in den Forschungsstand und als Anregung zum Weiterlesen sehr zu empfehlen."
Volker Ullrich, Die Zeit, 1. August 2002



„Ein Standardwerk, an dem so bald niemand wird vorbeigehen können, der sich in wissenschaftlicher Form mit der deutschen Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen möchte. Denn es gelingt Chickering nicht nur souverän, die Ergebnisse der neueren kultur- und erfahrungsgeschichtlichen Forschung mit dem älteren, politik- und sozialgeschichtlich geprägten Forschungsstand zu einer überzeugenden Synthese zu verbinden. Vielmehr kann er zugleich auch eine Geschichte erzählen, die ebenso packende wie verstörende Geschichte der deutschen Gesellschaft in den Jahren 1914 bis 1918.
Das Geheimnis des darstellerischen Erfolges liegt in der originellen Verbindung von Chronologie und Sachsystematik."
Wolfgang Kruse, Frankfurter Rundschau, 27. Mai 2002



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-47592-4

2. Auflage , 2005

292 S., mit 12 Karten, 12 Abbildungen und 8 Tabellen

Softcover

Softcover 14,90 € Kaufen

Chickering, Roger

Das Deutsche Reich und der Erste Weltkrieg

Diese Geschichte Deutschlands im Ersten Weltkrieg bietet eine ausführliche Darstellung der letzten Jahre des Wilhelminischen Reichs. Der Band untersucht die militärischen Aspekte der Kriegführung, die Entwicklung der Diplomatie und der Reichspolitik, die Rolle des Staates und die industrielle Mobilmachung, aber er zeichnet auch ein ungewöhnlich facettenreiches Bild vom Leben innerhalb Deutschlands: Er schildert die weitreichenden Folgen des Krieges für arm und reich, jung und alt, Männer und Frauen, Landbevölkerung und Städter, Protestanten, Katholiken und Juden. Die wachsende Kriegsnot wird deutlich, gleichzeitig auch der Widerstand gegen eine Fortsetzung des Schlachtens und die Stärkung der politischen Opposition.
Ein Buch für alle, die sich nicht nur für den Ersten Weltkrieg, sondern auch für die Wechselbeziehungen zwischen Krieg und Gesellschaft interessieren.
Von Roger Chickering. Aus dem Amerikanischen von Simone Ameskamp.
Webcode: https://www.chbeck.de/12388

Inhalt

Vorwort

Prolog: Das Deutsche Kaiserreich

1. Der Krieg beginnt
Der «Geist von 1914»
Der Plan
Tannenberg und die Marne

2. Der Krieg geht weiter
Bürokratische Grundlagen
Die Mobilisierung industrieller Ressourcen
Die Ernährung der Soldaten und der Zivilbevölkerung
Die Mobilisierung der Moral
Die Feldzüge von 1915
Falkenhayn und Bethmann Hollweg

3. Der Krieg wird total
Die Feldzüge von 1916
Hindenburg und Ludendorff
Das Hindenburg-Programm
Das besetzte Europa
Der Seekrieg

4. Der Krieg betrifft alle
Krieger
Heimatfront und kämpfende Linien
Die Rechnung für den Krieg
Krieg und Klasse
Geschlecht
Alte und junge Generationen
Konfession

5. Der Krieg sät Zwietracht
Der Krieg und die «Kultur»
Kälte und Hunger
Krieg und Kriminalität
Frühe Opposition
Industrielle Unruhen: Die Arbeiterbewegung spaltet sich
Kriegsziele und Verfassungsänderungen

6. Der Krieg endet
«Friedensfühler»
Die Fratze des Krieges
Die Ludendorff-Offensive
Das Ende
Der «Dolchstoß»

Epilog: Ein Großer Krieg

Zur weiteren Lektüre

Anmerkungen
Verzeichnis der Abbildungen, Tabellen und Karten
Register

Pressestimmen

"Roger Chickering gehört in den Vereinigten Staaten unzweifelhaft zu den besten Kennern der jüngeren deutschen Geschichte. Nun wird seine Untersuchung 'Imperial Germany and the Great War' auch in einer deutschen Übersetzung zugänglich gemacht. Gesamtdarstellungen über den Ersten Weltkrieg, die sich auf dem Niveau des gegenwärtig nahezu unüberschaubar gewordenen Forschungsstandes bewegen, gibt es nur sehr wenige. In dieser Hinsicht schließt der handliche Band eine Lücke. Er besticht darüber hinaus durch die ausgewogene Präsentation der politischen Vorgänge und der militärischen Ereignisse, der ökonomischen und sozialen Verhältnisse sowie der Rolle der gesellschaftlichen Gruppen."
Wolfgang J. Mommsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Oktober 2002


"Dem amerikanischen Historiker Roger Chickering ist das Kunststück gelungen, die Geschichte des Untergangs auf knappstem Raum, aber doch gut lesbar und aspektreich darzustellen. Den Akzent legt er nicht auf Kriegsführung und Diplomatie, sondern auf Gesellschaft und Alltag. Als Einführung in den Forschungsstand und als Anregung zum Weiterlesen sehr zu empfehlen."
Volker Ullrich, Die Zeit, 1. August 2002


„Ein Standardwerk, an dem so bald niemand wird vorbeigehen können, der sich in wissenschaftlicher Form mit der deutschen Geschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts auseinandersetzen möchte. Denn es gelingt Chickering nicht nur souverän, die Ergebnisse der neueren kultur- und erfahrungsgeschichtlichen Forschung mit dem älteren, politik- und sozialgeschichtlich geprägten Forschungsstand zu einer überzeugenden Synthese zu verbinden. Vielmehr kann er zugleich auch eine Geschichte erzählen, die ebenso packende wie verstörende Geschichte der deutschen Gesellschaft in den Jahren 1914 bis 1918.
Das Geheimnis des darstellerischen Erfolges liegt in der originellen Verbindung von Chronologie und Sachsystematik."
Wolfgang Kruse, Frankfurter Rundschau, 27. Mai 2002