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Conrad

Deutsche Kolonialgeschichte

Kolonialgeschichte hat Konjunktur, denn durch die Globalisierungsprozesse der Gegenwart ist die koloniale Vergangenheit wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. Auch für die deutsche Geschichte war die koloniale Erfahrung wichtiger als lange angenommen. Obwohl das deutsche Kolonialreich nur knapp dreißig Jahre bestand, gingen von ihm vielfältige Rückwirkungen aus. Zudem war der Kolonialismus ein gesamteuropäisches Phänomen, dessen Folgen nicht nur durch die eigenen Kolonien bestimmt wurden. Sebastian Conrads souveräne Einführung nimmt die neuen globalgeschichtlichen Perspektiven der deutschen Geschichtswissenschaft und die Ansätze der postcolonial studies auf. Anstatt den kolonialen Blick zu reproduzieren, macht sie die Grundannahmen kolonialen Denkens sichtbar und lässt Raum für den Eigensinn der Kolonisierten. Dabei wird deutlich, dass die kolonialen Begegnungen vielschichtiger und weniger asymmetrisch waren als gedacht.

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Bibliografie

978-3-406-62389-9

Erschienen am 15. Juli 2011

128 S.

ePub

e-Book 7,99 € Kaufen
Broschur 8,95 € Kaufen
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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-62389-9

Erschienen am 15. Juli 2011

128 S.

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Conrad

Deutsche Kolonialgeschichte

Kolonialgeschichte hat Konjunktur, denn durch die Globalisierungsprozesse der Gegenwart ist die koloniale Vergangenheit wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. Auch für die deutsche Geschichte war die koloniale Erfahrung wichtiger als lange angenommen. Obwohl das deutsche Kolonialreich nur knapp dreißig Jahre bestand, gingen von ihm vielfältige Rückwirkungen aus. Zudem war der Kolonialismus ein gesamteuropäisches Phänomen, dessen Folgen nicht nur durch die eigenen Kolonien bestimmt wurden. Sebastian Conrads souveräne Einführung nimmt die neuen globalgeschichtlichen Perspektiven der deutschen Geschichtswissenschaft und die Ansätze der postcolonial studies auf. Anstatt den kolonialen Blick zu reproduzieren, macht sie die Grundannahmen kolonialen Denkens sichtbar und lässt Raum für den Eigensinn der Kolonisierten. Dabei wird deutlich, dass die kolonialen Begegnungen vielschichtiger und weniger asymmetrisch waren als gedacht.
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