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Walser Smith, Helmut

Deutschland

Geschichte einer Nation

Um 1500 werden in den Karten der frühen Kartographen und Berichten von Abenteurern und Reisenden erstmals die Spuren einer Nation erkennbar, die Jahrhunderte später Goethe und Schiller hervorbringen wird, aber auch den größten Massenmord der Weltgeschichte zu verantworten hat. Ist dieses "Deutschland" eine Nation mit einer festen Identität und einem angestammten "Volk", oder ist es weit eher ein historischer Raum, in dem sich konkurrierende Vorstellungen davon, was Deutschland ist oder werden soll, permanent ablösen?
Helmut Walser Smith geht in seinem elegant geschriebenen Werk der "longue durée" der deutschen Geschichte nach und hält die Idee der Nation und die Ideologie des Nationalismus so hellsichtig auseinander, wie es wohl nur einem Beobachter von außen möglich ist. Imaginationen von Deutschland und deutsche Wirklichkeiten stoßen in seinem geradezu anti-essentialistischen Buch hart aufeinander und entladen sich im 20. Jahrhundert in nationalistischen Exzessen, die Walser Smith ebenso eindringlich wie schonungslos schildert. Bis hin zur Bundestagsrede von Navid Kermani und den aktuellen Versuchen der AfD, sich der deutschen Geschichte zu bemächtigen, reicht diese kluge Meditation über Deutschland und das Erbe seiner Vergangenheit.
Von Helmut Walser Smith. Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn.

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Bibliografie

978-3-406-77415-7

Erschienen am 04. Oktober 2021

667 S., mit 43 Abbildungen, 23 Karten und 7 Gafiken

Hardcover

Hardcover 34,00 € Kaufen
e-Book 26,99 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

Teil I Die Nation vor dem Nationalismus
1. Deutschland zum ersten Mal sehen (1500)
2. Deutschland «gleich als eym Spiegel» (1500–1580)
3. Die Tränen der Stoiker (1580–1700)

Teil II Die kopernikanische Wende

4. Zerstückelung und Patriotismus (1700–1770)
5. Die Oberfläche und das Innere (1770–1790)
6. De l’Allemagne (1790–1815)

Teil III Das Zeitalter des Nationalismus
7. Die Entwicklung einer Nation (1815–1850)
8. Eine Nation nimmt Gestalt an (1850–1870)
9. Nation der Dinge (1870–1914)

Teil IV Das nationalistische Zeitalter
10. Sich für Deutschland opfern (1914–1933)
11. Andere für Deutschland opfern (1933–1941)
12. Todesräume (1941–1945)

Teil V Nach dem Nationalismus

13. Ein lebendiger Begriff des Vaterlands (1945–1950)
14. Die Präsenz des Mitgefühls (1950–2000)

Epilog: Die Republik der Deutschen, jetzt und zu Anfang des 22. Jahrhunderts

Danksagung
Anmerkungen
Nachweise für Bilder und Karten
Personenregister
Ortsregister
Pressestimmen

Pressestimmen

"Smith liefert ein lesenswertes und bestens lesbares Werk, das uns jenen luziden Blick von außen beschert, der Nationen von Nationalismus unterscheidet.“

WELT am Sonntag



"Walser Smith schreibt elegant und bietet eine Fülle von klugen Einsichten und Beobachtungen."
Tim Blanning, Wall Street Journal



"Nationalgeschichte für das post-nationale Zeitalter."
James Sheehan, Stanford



"Pflichtlektüre für jeden, der sich für Deutschlands Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft interessiert."
Christopher Clark



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-77415-7

Erschienen am 04. Oktober 2021

667 S., mit 43 Abbildungen, 23 Karten und 7 Gafiken

Hardcover

Hardcover 34,00 € Kaufen
e-Book 26,99 € Kaufen

Walser Smith, Helmut

Deutschland

Geschichte einer Nation

Um 1500 werden in den Karten der frühen Kartographen und Berichten von Abenteurern und Reisenden erstmals die Spuren einer Nation erkennbar, die Jahrhunderte später Goethe und Schiller hervorbringen wird, aber auch den größten Massenmord der Weltgeschichte zu verantworten hat. Ist dieses "Deutschland" eine Nation mit einer festen Identität und einem angestammten "Volk", oder ist es weit eher ein historischer Raum, in dem sich konkurrierende Vorstellungen davon, was Deutschland ist oder werden soll, permanent ablösen?
Helmut Walser Smith geht in seinem elegant geschriebenen Werk der "longue durée" der deutschen Geschichte nach und hält die Idee der Nation und die Ideologie des Nationalismus so hellsichtig auseinander, wie es wohl nur einem Beobachter von außen möglich ist. Imaginationen von Deutschland und deutsche Wirklichkeiten stoßen in seinem geradezu anti-essentialistischen Buch hart aufeinander und entladen sich im 20. Jahrhundert in nationalistischen Exzessen, die Walser Smith ebenso eindringlich wie schonungslos schildert. Bis hin zur Bundestagsrede von Navid Kermani und den aktuellen Versuchen der AfD, sich der deutschen Geschichte zu bemächtigen, reicht diese kluge Meditation über Deutschland und das Erbe seiner Vergangenheit.
Von Helmut Walser Smith. Aus dem Englischen von Andreas Wirthensohn.
Webcode: https://www.chbeck.de/32388704

Inhalt

Einleitung

Teil I Die Nation vor dem Nationalismus
1. Deutschland zum ersten Mal sehen (1500)
2. Deutschland «gleich als eym Spiegel» (1500–1580)
3. Die Tränen der Stoiker (1580–1700)

Teil II Die kopernikanische Wende

4. Zerstückelung und Patriotismus (1700–1770)
5. Die Oberfläche und das Innere (1770–1790)
6. De l’Allemagne (1790–1815)

Teil III Das Zeitalter des Nationalismus
7. Die Entwicklung einer Nation (1815–1850)
8. Eine Nation nimmt Gestalt an (1850–1870)
9. Nation der Dinge (1870–1914)

Teil IV Das nationalistische Zeitalter
10. Sich für Deutschland opfern (1914–1933)
11. Andere für Deutschland opfern (1933–1941)
12. Todesräume (1941–1945)

Teil V Nach dem Nationalismus

13. Ein lebendiger Begriff des Vaterlands (1945–1950)
14. Die Präsenz des Mitgefühls (1950–2000)

Epilog: Die Republik der Deutschen, jetzt und zu Anfang des 22. Jahrhunderts

Danksagung
Anmerkungen
Nachweise für Bilder und Karten
Personenregister
Ortsregister

Pressestimmen

"Smith liefert ein lesenswertes und bestens lesbares Werk, das uns jenen luziden Blick von außen beschert, der Nationen von Nationalismus unterscheidet.“

WELT am Sonntag


"Walser Smith schreibt elegant und bietet eine Fülle von klugen Einsichten und Beobachtungen."
Tim Blanning, Wall Street Journal


"Nationalgeschichte für das post-nationale Zeitalter."
James Sheehan, Stanford


"Pflichtlektüre für jeden, der sich für Deutschlands Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft interessiert."
Christopher Clark