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Douglas, R. M.

Ordnungsgemäße Überführung

Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg

Wie es wirklich war – die große Gesamtdarstellung der deutschen Vertreibung

Bis heute zählt die durch Hitlers verbrecherisches Regime ermöglichte Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Europas zu den umstrittensten Themen der deutschen Zeitgeschichte. Daher ist es wohl kein Zufall, dass die erste große historische Gesamtdarstellung nun von einem irischen Historiker vorgelegt wird.

„Geordnet und human“, sollte die Umsiedlung der Deutschen erfolgen, so hatte es das Potsdamer Abkommen festgelegt. Doch die Realität sah anders aus. In seinem gründlich recherchierten Buch rekonstruiert R. M. Douglas die verschiedenen Etappen der Massenvertreibungen, beschreibt den Archipel der Konzentrations-, Internierungs- und Sammellager für Deutsche, der in ganz Mittel- und Osteuropa nach dem Krieg entstand, und beleuchtet die Folgen, deren Schatten bis in die Gegenwart reichen. Dabei verwendet er deutsche Quellen nur, sofern sie durch andere Zeugnisse bestätigt werden, und konzentriert sich auf Überlieferungen aus dem Archiv des Internationalen Roten Kreuzes, Beobachtungen westlicher Diplomaten, Offiziere und Journalisten sowie auf die Akten der ausweisenden Staaten selber. So entsteht eine Darstellung, die das Leid der Vertriebenen, die Gräueltaten an Deutschen und das moralische Versagen der Alliierten in ungewohnter Schärfe thematisieren kann ohne in den Verdacht der Einseitigkeit zu geraten. Vertreibungen laufen nie „geordnet und human“ ab, das ist die zentrale These dieses Buches. Ein flammender Appell gegen Völkerverschiebungen als Mittel internationaler Politik.
Von R. M. Douglas. Aus dem Englischen übersetzt von Martin Richter.

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Bibliografie

978-3-406-62294-6

Erschienen am 09. Februar 2012

Statt € 29,95 jetzt € 14,95

3., durchgesehene und aktualisierte Auflage 2012, 2012

556 S., mit 16 Bildern und 3 Karten

Hardcover

Hardcover 14,95 € Kaufen
e-Book 14,99 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

Kapitel 1   Der Planer
Kapitel 2   Die Volksdeutschen während des Krieges
Kapitel 3   Der Plan
Kapitel 4   Die «wilden Vertreibungen»
Kapitel 5   Die Lager
Kapitel 6   Die «organisierten Vertreibungen»
Kapitel 7   Das Zahlenspiel
Kapitel 8   Die Kinder
Kapitel 9   Der Wilde Westen
Kapitel 10 Die internationale Reaktion
Kapitel 11 Der Neubeginn
Kapitel 12 Das Recht
Kapitel 13 Bedeutung und Erinnerung

Schlussbetrachtung
Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Abbildungsnachweis
Register
Pressestimmen

Pressestimmen

"A recent book by Colgate historian R.M. Douglas has opened (...) yet another chapter of that war, a chapter whose specter is still dragging and clanking its chains across World War II battlefields."
Paul Wilson, The New York Review of Books, 23. Mai 2013



"Douglas kommt zum Schluss: Die Erfahrungen mit dieser Umsiedlung großer Bevölkerungsteile erlaube für alle Beteiligten einschließlich der Vertreiberländer als der angeblichen Gewinner eigentlich nur eine Konsequenz: nie wieder."
Engelbert Washietl, Wiener Zeitung, 17. April 2012



"Douglas legt eine erste zusammenhängende Darstellung der Zwangsmigrationsprozesse am Kriegsende und nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Er speist seine Informationen vor allem aus bislang unveröffentlichten angelsächsischen Quellen, dem Archiv des Internationalen Roten Kreuzes, Beobachtungen westlicher Diplomaten, Offiziere und Journalisten sowie Akten der ausweisenden Staaten."
Andreas Kossert, Süddeutsche Zeitung, 12. April 2012



"Eine angemessene Gesamtdarstellung der Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg, die sich auch an ein breites Lesepublikum richtet, fehlte bisher. Diese Lücke schließt jetzt der irische Historiker R.M. Douglas. (...) Douglas ist ein sachliches, informatives, dabei doch immer auch berührendes Buch gelungen."
Sibylle Peine, Neue Württembergische Zeitung, 11. April 2012



"(...) der Autor versteht es hervorragend, eine kluge Analyse mit eindrücklichen Schilderungen und pointierten Aussagen zu verbinden; eine ausgewogene Gesamtdarstellung, die falsche Fronten, Vorurteile und Fehleinschätzungen abzubauen vermag, ein in jeder Hinsicht lesenswertes Werk."
Otto Langels, Deutschlandfunk, 27. Februar 2012



"Douglas’ (...) Adlerperspektive (...) ist (...) das Bestechende an der Studie. Vertreibungen, so das Schlüsselargument, sind immer brutal, blutig und willkürlich und daher mit keinem Konzept der Menschenrechte vereinbar."
Stefan Reinecke, Deutschlandradio Kultur, 5. September 2012



"Eine wegweisende Studie."
Norbert Haase, Sächsische Zeitung, 23. August 2012



"Ein gut lesbares und auch deshalb empfehlenswertes Buch."
Dr. Mathias Beer, Damals, Juli 2012



"Douglas´ Werk ist herausragend, weil es eine so klare, objektive Gesamtdarstellung ist."
Cord Aschenbrenner, NZZ, internationale Ausgabe, 20. Juni 2012



"Es kommt immer wieder vor, dass amerikanische Historiker hervorragende Bücher zur deutschen Geschichte schreiben. Die hier vorliegende Darstellung beweist dies erneut."
Urs Bitterli, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 27. Mai 2012



"Sehr lesenswert!"
Gunnar Digutsch, Deutscher Ostdienst, Mai 2012



"Das Buch ist ein aufrüttelnder Appell gegen Völkerverschiebungen als Mittel der Politik."
Werner Birkenmaier, Stuttgarter Zeitung, 27. April 2012



"So schonungslos und umfassend wurden diese Staatsverbrechen bisher noch von keinem Historiker dargestellt."
Karl-Peter Schwarz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. April 2012



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-62294-6

Erschienen am 09. Februar 2012

Statt € 29,95 jetzt € 14,95

3., durchgesehene und aktualisierte Auflage 2012 , 2012

556 S., mit 16 Bildern und 3 Karten

Hardcover

Hardcover 14,95 € Kaufen
e-Book 14,99 € Kaufen

Douglas, R. M.

Ordnungsgemäße Überführung

Die Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg

Wie es wirklich war – die große Gesamtdarstellung der deutschen Vertreibung

Bis heute zählt die durch Hitlers verbrecherisches Regime ermöglichte Vertreibung der Deutschen aus dem Osten Europas zu den umstrittensten Themen der deutschen Zeitgeschichte. Daher ist es wohl kein Zufall, dass die erste große historische Gesamtdarstellung nun von einem irischen Historiker vorgelegt wird.

„Geordnet und human“, sollte die Umsiedlung der Deutschen erfolgen, so hatte es das Potsdamer Abkommen festgelegt. Doch die Realität sah anders aus. In seinem gründlich recherchierten Buch rekonstruiert R. M. Douglas die verschiedenen Etappen der Massenvertreibungen, beschreibt den Archipel der Konzentrations-, Internierungs- und Sammellager für Deutsche, der in ganz Mittel- und Osteuropa nach dem Krieg entstand, und beleuchtet die Folgen, deren Schatten bis in die Gegenwart reichen. Dabei verwendet er deutsche Quellen nur, sofern sie durch andere Zeugnisse bestätigt werden, und konzentriert sich auf Überlieferungen aus dem Archiv des Internationalen Roten Kreuzes, Beobachtungen westlicher Diplomaten, Offiziere und Journalisten sowie auf die Akten der ausweisenden Staaten selber. So entsteht eine Darstellung, die das Leid der Vertriebenen, die Gräueltaten an Deutschen und das moralische Versagen der Alliierten in ungewohnter Schärfe thematisieren kann ohne in den Verdacht der Einseitigkeit zu geraten. Vertreibungen laufen nie „geordnet und human“ ab, das ist die zentrale These dieses Buches. Ein flammender Appell gegen Völkerverschiebungen als Mittel internationaler Politik.
Von R. M. Douglas. Aus dem Englischen übersetzt von Martin Richter.
Webcode: https://www.chbeck.de/8557066

Inhalt

Einleitung

Kapitel 1   Der Planer
Kapitel 2   Die Volksdeutschen während des Krieges
Kapitel 3   Der Plan
Kapitel 4   Die «wilden Vertreibungen»
Kapitel 5   Die Lager
Kapitel 6   Die «organisierten Vertreibungen»
Kapitel 7   Das Zahlenspiel
Kapitel 8   Die Kinder
Kapitel 9   Der Wilde Westen
Kapitel 10 Die internationale Reaktion
Kapitel 11 Der Neubeginn
Kapitel 12 Das Recht
Kapitel 13 Bedeutung und Erinnerung

Schlussbetrachtung
Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Abbildungsnachweis
Register

Pressestimmen

"A recent book by Colgate historian R.M. Douglas has opened (...) yet another chapter of that war, a chapter whose specter is still dragging and clanking its chains across World War II battlefields."
Paul Wilson, The New York Review of Books, 23. Mai 2013


"Douglas kommt zum Schluss: Die Erfahrungen mit dieser Umsiedlung großer Bevölkerungsteile erlaube für alle Beteiligten einschließlich der Vertreiberländer als der angeblichen Gewinner eigentlich nur eine Konsequenz: nie wieder."
Engelbert Washietl, Wiener Zeitung, 17. April 2012


"Douglas legt eine erste zusammenhängende Darstellung der Zwangsmigrationsprozesse am Kriegsende und nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Er speist seine Informationen vor allem aus bislang unveröffentlichten angelsächsischen Quellen, dem Archiv des Internationalen Roten Kreuzes, Beobachtungen westlicher Diplomaten, Offiziere und Journalisten sowie Akten der ausweisenden Staaten."
Andreas Kossert, Süddeutsche Zeitung, 12. April 2012


"Eine angemessene Gesamtdarstellung der Vertreibung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg, die sich auch an ein breites Lesepublikum richtet, fehlte bisher. Diese Lücke schließt jetzt der irische Historiker R.M. Douglas. (...) Douglas ist ein sachliches, informatives, dabei doch immer auch berührendes Buch gelungen."
Sibylle Peine, Neue Württembergische Zeitung, 11. April 2012


"(...) der Autor versteht es hervorragend, eine kluge Analyse mit eindrücklichen Schilderungen und pointierten Aussagen zu verbinden; eine ausgewogene Gesamtdarstellung, die falsche Fronten, Vorurteile und Fehleinschätzungen abzubauen vermag, ein in jeder Hinsicht lesenswertes Werk."
Otto Langels, Deutschlandfunk, 27. Februar 2012


"Douglas’ (...) Adlerperspektive (...) ist (...) das Bestechende an der Studie. Vertreibungen, so das Schlüsselargument, sind immer brutal, blutig und willkürlich und daher mit keinem Konzept der Menschenrechte vereinbar."
Stefan Reinecke, Deutschlandradio Kultur, 5. September 2012


"Eine wegweisende Studie."
Norbert Haase, Sächsische Zeitung, 23. August 2012


"Ein gut lesbares und auch deshalb empfehlenswertes Buch."
Dr. Mathias Beer, Damals, Juli 2012


"Douglas´ Werk ist herausragend, weil es eine so klare, objektive Gesamtdarstellung ist."
Cord Aschenbrenner, NZZ, internationale Ausgabe, 20. Juni 2012


"Es kommt immer wieder vor, dass amerikanische Historiker hervorragende Bücher zur deutschen Geschichte schreiben. Die hier vorliegende Darstellung beweist dies erneut."
Urs Bitterli, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 27. Mai 2012


"Sehr lesenswert!"
Gunnar Digutsch, Deutscher Ostdienst, Mai 2012


"Das Buch ist ein aufrüttelnder Appell gegen Völkerverschiebungen als Mittel der Politik."
Werner Birkenmaier, Stuttgarter Zeitung, 27. April 2012


"So schonungslos und umfassend wurden diese Staatsverbrechen bisher noch von keinem Historiker dargestellt."
Karl-Peter Schwarz, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23. April 2012