Merken

Faulenbach

Willy Brandt

Willy Brandt (1913–1992) setzte sich wie wenige andere mit den großen ideologischen und politischen Tendenzen seiner Zeit auseinander. Seit seiner Jugend und während der Emigration mit Hitler und dem Nationalsozialismus sowie dem Faschismus, dann nach dem Zweiten Weltkrieg als Berliner Politiker, insbesondere als Regierender Bürgermeister in der Zeit des Mauerbaus, mit dem Stalinismus und dem Kommunismus. Zugleich aber entwickelte er – trotz Niederlagen und persönlicher Krisen – eigenständige demokratisch-sozialistische Positionen und wurde als Außenminister und Bundeskanzler zum Protagonisten eines politisch-gesellschaftlichen Aufbruchs und einer neuen Politik, die zunächst zur Abschwächung und dann zur Überwindung der deutschen und der europäischen Spaltung entscheidend beitrug; für seine Ostpolitik erhielt er 1971 den Friedensnobelpreis. Schließlich wurde Willy Brandt zu einem Akteur auf der internationalen Ebene, der die Globalisierung als eine Gestaltungsaufgabe der «Weltinnenpolitik» begriff. Er ist in besonderer Weise eine Jahrhundertgestalt.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-65467-1

Erschienen am 28. Oktober 2013

128 S.

PDF

e-Book 7,99 € Kaufen
Broschur 8,95 € Kaufen
}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-65467-1

Erschienen am 28. Oktober 2013

128 S.

PDF

e-Book 7,99 € Kaufen
Softcover 8,95 € Kaufen

Faulenbach

Willy Brandt

Willy Brandt (1913–1992) setzte sich wie wenige andere mit den großen ideologischen und politischen Tendenzen seiner Zeit auseinander. Seit seiner Jugend und während der Emigration mit Hitler und dem Nationalsozialismus sowie dem Faschismus, dann nach dem Zweiten Weltkrieg als Berliner Politiker, insbesondere als Regierender Bürgermeister in der Zeit des Mauerbaus, mit dem Stalinismus und dem Kommunismus. Zugleich aber entwickelte er – trotz Niederlagen und persönlicher Krisen – eigenständige demokratisch-sozialistische Positionen und wurde als Außenminister und Bundeskanzler zum Protagonisten eines politisch-gesellschaftlichen Aufbruchs und einer neuen Politik, die zunächst zur Abschwächung und dann zur Überwindung der deutschen und der europäischen Spaltung entscheidend beitrug; für seine Ostpolitik erhielt er 1971 den Friedensnobelpreis. Schließlich wurde Willy Brandt zu einem Akteur auf der internationalen Ebene, der die Globalisierung als eine Gestaltungsaufgabe der «Weltinnenpolitik» begriff. Er ist in besonderer Weise eine Jahrhundertgestalt.
Webcode: https://www.chbeck.de/22426755