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Fleutiaux, Pierrette

Fass dich kurz, Liebes

Roman

Pierrette Fleutiaux schreibt in ihrem Roman über ein Thema, das jeden angeht und das doch nur selten behandelt wird: Was ist, wenn Vater und Mutter alt werden? Dieses bewegende autobiographische Buch beschreibt die letzten Lebensjahre der alternden Mutter, die liebevolle Zuwendung der Tochter und die ewigen Kämpfe mit der Mutter, die widersprüchlichen Gefühle, wenn die Eltern hilflos und bedürftig werden und doch weiterhin die alte Autorität beanspruchen. Präzise und ehrlich beschreibt Pierrette Fleutiaux die Einzelheiten des Weges von der Auflösung des einstigen Hauses zum Umzug in das passende Altersheim, die alltäglichen Kleinigkeiten, an denen sich der Wandel vom Früher zum Heute ablesen läßt, aber auch die Konflikte und Schuldgefühle, die sich zwangsläufig einstellen. Die Tochter lebt weit entfernt von Paris und besucht die Mutter regelmäßig, aber für die Mutter eben nicht oft genug. Der Zwiespalt für die Tochter wird so groß, daß sie zeitweilig nicht mehr schreiben kann.
Erst Jahre nach dem Tod der Mutter kann sie dieses Thema aufgreifen, kann das Buch schreiben, das wie das französische Gegenstück zu Philip Roths Mein Leben als Sohn wirkt und in Frankreich über 40.000mal verkauft wurde. Klar, anschaulich und doch poetisch und in seiner Präzision fast schon wieder parabelhaft beschreibt Pierrette Fleutiaux einen Wandel im Leben und in den familiären Beziehungen, der uns allen, so oder so, bevorsteht. Ein schöner, intensiver Roman, in dem sich jeder wiederfinden wird.

Von Pierette Fleutiaux Pierrette Fleutiaux. Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller.

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Bibliografie

978-3-406-50973-5

231 S.

Hardcover

Hardcover 17,90 € Kaufen
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Bibliografie

978-3-406-50973-5

231 S.

Hardcover

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Fleutiaux, Pierrette

Fass dich kurz, Liebes

Roman

Pierrette Fleutiaux schreibt in ihrem Roman über ein Thema, das jeden angeht und das doch nur selten behandelt wird: Was ist, wenn Vater und Mutter alt werden? Dieses bewegende autobiographische Buch beschreibt die letzten Lebensjahre der alternden Mutter, die liebevolle Zuwendung der Tochter und die ewigen Kämpfe mit der Mutter, die widersprüchlichen Gefühle, wenn die Eltern hilflos und bedürftig werden und doch weiterhin die alte Autorität beanspruchen. Präzise und ehrlich beschreibt Pierrette Fleutiaux die Einzelheiten des Weges von der Auflösung des einstigen Hauses zum Umzug in das passende Altersheim, die alltäglichen Kleinigkeiten, an denen sich der Wandel vom Früher zum Heute ablesen läßt, aber auch die Konflikte und Schuldgefühle, die sich zwangsläufig einstellen. Die Tochter lebt weit entfernt von Paris und besucht die Mutter regelmäßig, aber für die Mutter eben nicht oft genug. Der Zwiespalt für die Tochter wird so groß, daß sie zeitweilig nicht mehr schreiben kann.
Erst Jahre nach dem Tod der Mutter kann sie dieses Thema aufgreifen, kann das Buch schreiben, das wie das französische Gegenstück zu Philip Roths Mein Leben als Sohn wirkt und in Frankreich über 40.000mal verkauft wurde. Klar, anschaulich und doch poetisch und in seiner Präzision fast schon wieder parabelhaft beschreibt Pierrette Fleutiaux einen Wandel im Leben und in den familiären Beziehungen, der uns allen, so oder so, bevorsteht. Ein schöner, intensiver Roman, in dem sich jeder wiederfinden wird.

Von Pierette Fleutiaux Pierrette Fleutiaux. Aus dem Französischen von Holger Fock und Sabine Müller.
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