Leseprobe Merken

François, Etienne / Puschner, Uwe

Erinnerungstage

Wendepunkte der Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart

Von der Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 nach Christus bis zum 9. November 1989 schildern in diesem Buch renommierte Historiker Schlüsseltage der Weltgeschichte.

Alexander Demandt etwa zeichnet in seinem spannenden Beitrag die Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahre 312 nach, in der die Truppen Kaiser Konstantins Maxentius besiegten und damit den Weg für den Aufstieg des Christentums zur Staatsreligion ebneten. Heinz Schilling erörtert die Ereignisse jenes welthistorischen 31. Oktober 1517, an dem Luther seine Thesen anschlug, Tim Blanning betrachtet den 18. Juni 1815, an dem bei Waterloo Napoleons Stern für immer verglühte, und Harold James berichtet von den dramatischen Stunden des 24. Oktober 1929, an dem mit dem New Yorker Börsencrash die große Weltwirtschaftskrise begann. Insgesamt 22 Tage, die die Welt veränderten, werden in diesem historischen Panorama lebendig nacherzählt und zugleich daraufhin befragt, wie unsere Erinnerung an sie sich im Wandel der Zeiten verändert hat.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-57752-9

Erschienen am 31. August 2009

455 S., mit 30 Abbildungen und 5 Grafiken

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 29,95 € Kaufen
Inhalt

Zueignung und Dank


Etienne François, Uwe Puschner
Warum Erinnerungstage?

Kirstin Buchinger
Teutoburger Wald 9 n. Chr.: Die Hermannschlacht – ein Erinnerungstag?

Alexander Demandt
28. Oktober 312: In hoc signo vinces

Joachim Ehlers
Gedenken und Gedenktage im Mittelalter

Werner Paravicini
Aachen 1401: Ein Franzose sieht das Wappen Karls des Großen

Heinz Schilling
31. Oktober 1517: Reflexionen eines Historikers am Vorabend des Reformationsjubiläums

Arnold Esch
6. Mai 1527: Der Sacco di Roma in geteilter Erinnerung

Etienne François
24. Oktober 1648: Der Westfälische Frieden

Ina Ulrike Paul
14. Oktober 1806: Über die Sieger der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt

Uwe Puschner
18. Oktober 1813: «Möchten die Deutschen nur alle und immer dieses Tages gedenken!» – die Leipziger Völkerschlacht

Tim Blanning
18. Juni 1815: Waterloo

Hans-Ulrich Thamer
18. März 1848: Revolution in Berlin

Jakob Vogel
2. September 1870: Der Tag von Sedan

Gilbert Merlio
9. November: ein schwieriger Erinnerungstag

Harold James
24. Oktober 1929: Der New Yorker Börsencrash

Bernd Sösemann
30. Januar 1933: Inszenierung einer «Macht-Ergreifung»

Barbara Picht
15. September 1935: Propaganda und Erinnerung. Der Tag des Erlasses der Nürnberger Gesetze

Christiana Brennecke
26. April 1937: Guernica/Gernika

Klaus Zernack
1. September 1939: als höchstes Stadium «Negativer Polenpolitik»

Aleida Assmann
27. Januar 1945: Genese und Geltung eines neuen Gedenktags

Dominik Geppert
8. und 9. Mai 1945: Umkämpfte Erinnerungstage

Heinz Duchhardt
5. Mai – 9. Mai: Europatag

Hermann Rudolph
9. November 1989: Ein Sprung der Geschichte



Anhang
Anmerkungen und Literatur
Bildnachweis
Autorinnen und Autoren 

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-57752-9

Erschienen am 31. August 2009

455 S., mit 30 Abbildungen und 5 Grafiken

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 29,95 € Kaufen

François, Etienne / Puschner, Uwe

Erinnerungstage

Wendepunkte der Geschichte von der Antike bis zur Gegenwart

Von der Schlacht im Teutoburger Wald im Jahre 9 nach Christus bis zum 9. November 1989 schildern in diesem Buch renommierte Historiker Schlüsseltage der Weltgeschichte.

Alexander Demandt etwa zeichnet in seinem spannenden Beitrag die Schlacht an der Milvischen Brücke im Jahre 312 nach, in der die Truppen Kaiser Konstantins Maxentius besiegten und damit den Weg für den Aufstieg des Christentums zur Staatsreligion ebneten. Heinz Schilling erörtert die Ereignisse jenes welthistorischen 31. Oktober 1517, an dem Luther seine Thesen anschlug, Tim Blanning betrachtet den 18. Juni 1815, an dem bei Waterloo Napoleons Stern für immer verglühte, und Harold James berichtet von den dramatischen Stunden des 24. Oktober 1929, an dem mit dem New Yorker Börsencrash die große Weltwirtschaftskrise begann. Insgesamt 22 Tage, die die Welt veränderten, werden in diesem historischen Panorama lebendig nacherzählt und zugleich daraufhin befragt, wie unsere Erinnerung an sie sich im Wandel der Zeiten verändert hat.
Webcode: https://www.chbeck.de/24311

Inhalt

Zueignung und Dank


Etienne François, Uwe Puschner
Warum Erinnerungstage?

Kirstin Buchinger
Teutoburger Wald 9 n. Chr.: Die Hermannschlacht – ein Erinnerungstag?

Alexander Demandt
28. Oktober 312: In hoc signo vinces

Joachim Ehlers
Gedenken und Gedenktage im Mittelalter

Werner Paravicini
Aachen 1401: Ein Franzose sieht das Wappen Karls des Großen

Heinz Schilling
31. Oktober 1517: Reflexionen eines Historikers am Vorabend des Reformationsjubiläums

Arnold Esch
6. Mai 1527: Der Sacco di Roma in geteilter Erinnerung

Etienne François
24. Oktober 1648: Der Westfälische Frieden

Ina Ulrike Paul
14. Oktober 1806: Über die Sieger der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt

Uwe Puschner
18. Oktober 1813: «Möchten die Deutschen nur alle und immer dieses Tages gedenken!» – die Leipziger Völkerschlacht

Tim Blanning
18. Juni 1815: Waterloo

Hans-Ulrich Thamer
18. März 1848: Revolution in Berlin

Jakob Vogel
2. September 1870: Der Tag von Sedan

Gilbert Merlio
9. November: ein schwieriger Erinnerungstag

Harold James
24. Oktober 1929: Der New Yorker Börsencrash

Bernd Sösemann
30. Januar 1933: Inszenierung einer «Macht-Ergreifung»

Barbara Picht
15. September 1935: Propaganda und Erinnerung. Der Tag des Erlasses der Nürnberger Gesetze

Christiana Brennecke
26. April 1937: Guernica/Gernika

Klaus Zernack
1. September 1939: als höchstes Stadium «Negativer Polenpolitik»

Aleida Assmann
27. Januar 1945: Genese und Geltung eines neuen Gedenktags

Dominik Geppert
8. und 9. Mai 1945: Umkämpfte Erinnerungstage

Heinz Duchhardt
5. Mai – 9. Mai: Europatag

Hermann Rudolph
9. November 1989: Ein Sprung der Geschichte



Anhang
Anmerkungen und Literatur
Bildnachweis
Autorinnen und Autoren