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Fricke, Karl-Wilhelm / Steinbach, Peter / Tuchel, Johannes

Opposition und Widerstand in der DDR

Politische Lebensbilder

Ein Jahrzehnt nach der friedlichen Revolution des Herbstes 1989 in der DDR droht die Erinnerung an jene Menschen in Vergessenheit zu geraten, die sich der SED-Diktatur verweigerten und ihr widerstanden. Erstmals zeigen 55 Lebensbilder das breite weltanschauliche und politische Spektrum jener Persönlichkeiten, die sich zwischen 1945 und 1949 gegen die sowjetische Besatzungsmacht wandten und ab 1949 die Politik der SED bekämpften. Engagierte Demokraten wie Hans-Joachim Näher oder Erwin Köhler und seine Frau Charlotte verloren dabei ihr Leben, oppositionelle Sozialisten wie Robert Havemann oder Wolfgang Harich wurden über Jahrzehnte hinweg vom Ministerium für Staatssicherheit verfolgt. Um die Bedeutung und die Pluralität von Opposition und Widerstand in der DDR zu zeigen, werden unterschiedlichste biographische Beispiele vorgestellt..

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Bibliografie

978-3-406-47619-8

375 S., mit Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 14,90 € Kaufen
Inhalt
Zur Einführung

Gegen die Stalinisierung
Ewald Ernst
Benno von Heynitz
Hermann Becker
Erich Nelhans
Wilhelm Jelinek
Alfred Weiland
Günter Stempel
Helmut Brandt
Erwin und Charlotte Köhler

Widerstand aus sozialdemokratischer Überzeugung
Hermann Louis Brill
Dieter Rieke
Arno Wend
Gerhard Weck
Paul, Hermann und Dorothee Kreutzer
Albert Wesemeyer
Fritz Drescher

Jugend im Widerstand
Hans-Joachim Näther
Peter Moeller
Elisabeth Graul
Hermann Flade
Achim Beyer
Thomas Ammer
Bernd Eisenfeld

Widerstand von Studenten
Manfred Klein
Georg Wrazidlo
Arno Esch
Wolfgang Natonek
Herbert Belter
Georg-Siegfried Schmutzler
Heinrich Blobner und Arno Seifert

Innerparteiliche Opposition in der SED
Erich Walter Gniffke
Robert Bialek
Wolfgang Harich
Walter Janka
Heinz Zöger
Arne Benary und Fritz Behrens
Robert Havemann

Oppositionelle Schriftsteller und Wissenschaftler
Ernst Bloch
Günter Zehm
Alfred Kantorowicz
Erich Loest
Dieter Borkowski
Thomas Brasch

Widerstand – von außen gestützt
Annerose Matz-Donath
Walter Linse
Hans-Joachim Schiebel
Gertrud Scholz
Karl-Albrecht Tiemann
Gerhard Benkowitz
Gerhard Hasse

Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953
Siegfried Berger
Wilhelm Grothaus
Heinz Brandt

Die Mauer überwinden
Harry Seidel
Carsten Mohr
Roger Loewig

Weiterführende Literatur
Personenregister
Abkürzungsverzeichnis
Die Autorinnen und Autoren
Bildnachweis

Pressestimmen

Pressestimmen

"Dieser lesenswerte Band erinnert in 55 Kurzbiografien an Menschen, die nach 1945 gegen sowjetische Besatzungsmacht und SED-Herrschaft aufbegehrten - Sozialdemokraten, Kommunisten, Schriftsteller, Wissenschaftler, Studenten (...). "
Die Zeit, 12. Juni 2003



"Ein breites Spektrum des Widerstands gegen die SED-Herrschaft der frühen Jahre haben die Herausgeber versammelt. Das Buch mit seinen 55 biographischen Annäherungen ist zu einem vehementen Plädoyer geraten, die wenigen Mutigen zu würdigen, die für ihre ausdrückliche und öffentliche Weigerung, der SED willfährig zu dienen, einen hohen Preis bezahlten."
Karin Hartewig, Das Parlament, 2. Juni 2003



"Es ist ein Buch gegen das Vergessen, ein Buch der Erinnerung an Menschen, die - auf sehr unterschiedliche Weise - gegen die Errichtung einer kommunistischen Diktatur in Ostdeutschland beziehungsweise gegen ihr Bestehen mehr oder weniger opponiert und Widerstand geleistet haben, die zu Dissidenten, Nonkonformisten oder nach dem Bau der Mauer zu Fluchthelfern wurden."
Rainer Hoffmann, Neue Zürcher Zeitung, 16. November 2002



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-47619-8

375 S., mit Abbildungen

Softcover

Softcover 14,90 € Kaufen

Fricke, Karl-Wilhelm / Steinbach, Peter / Tuchel, Johannes

Opposition und Widerstand in der DDR

Politische Lebensbilder

Ein Jahrzehnt nach der friedlichen Revolution des Herbstes 1989 in der DDR droht die Erinnerung an jene Menschen in Vergessenheit zu geraten, die sich der SED-Diktatur verweigerten und ihr widerstanden. Erstmals zeigen 55 Lebensbilder das breite weltanschauliche und politische Spektrum jener Persönlichkeiten, die sich zwischen 1945 und 1949 gegen die sowjetische Besatzungsmacht wandten und ab 1949 die Politik der SED bekämpften. Engagierte Demokraten wie Hans-Joachim Näher oder Erwin Köhler und seine Frau Charlotte verloren dabei ihr Leben, oppositionelle Sozialisten wie Robert Havemann oder Wolfgang Harich wurden über Jahrzehnte hinweg vom Ministerium für Staatssicherheit verfolgt. Um die Bedeutung und die Pluralität von Opposition und Widerstand in der DDR zu zeigen, werden unterschiedlichste biographische Beispiele vorgestellt..
Webcode: https://www.chbeck.de/8182

Inhalt

Zur Einführung

Gegen die Stalinisierung
Ewald Ernst
Benno von Heynitz
Hermann Becker
Erich Nelhans
Wilhelm Jelinek
Alfred Weiland
Günter Stempel
Helmut Brandt
Erwin und Charlotte Köhler

Widerstand aus sozialdemokratischer Überzeugung
Hermann Louis Brill
Dieter Rieke
Arno Wend
Gerhard Weck
Paul, Hermann und Dorothee Kreutzer
Albert Wesemeyer
Fritz Drescher

Jugend im Widerstand
Hans-Joachim Näther
Peter Moeller
Elisabeth Graul
Hermann Flade
Achim Beyer
Thomas Ammer
Bernd Eisenfeld

Widerstand von Studenten
Manfred Klein
Georg Wrazidlo
Arno Esch
Wolfgang Natonek
Herbert Belter
Georg-Siegfried Schmutzler
Heinrich Blobner und Arno Seifert

Innerparteiliche Opposition in der SED
Erich Walter Gniffke
Robert Bialek
Wolfgang Harich
Walter Janka
Heinz Zöger
Arne Benary und Fritz Behrens
Robert Havemann

Oppositionelle Schriftsteller und Wissenschaftler
Ernst Bloch
Günter Zehm
Alfred Kantorowicz
Erich Loest
Dieter Borkowski
Thomas Brasch

Widerstand – von außen gestützt
Annerose Matz-Donath
Walter Linse
Hans-Joachim Schiebel
Gertrud Scholz
Karl-Albrecht Tiemann
Gerhard Benkowitz
Gerhard Hasse

Der Volksaufstand vom 17. Juni 1953
Siegfried Berger
Wilhelm Grothaus
Heinz Brandt

Die Mauer überwinden
Harry Seidel
Carsten Mohr
Roger Loewig

Weiterführende Literatur
Personenregister
Abkürzungsverzeichnis
Die Autorinnen und Autoren
Bildnachweis

Pressestimmen

"Dieser lesenswerte Band erinnert in 55 Kurzbiografien an Menschen, die nach 1945 gegen sowjetische Besatzungsmacht und SED-Herrschaft aufbegehrten - Sozialdemokraten, Kommunisten, Schriftsteller, Wissenschaftler, Studenten (...). "
Die Zeit, 12. Juni 2003


"Ein breites Spektrum des Widerstands gegen die SED-Herrschaft der frühen Jahre haben die Herausgeber versammelt. Das Buch mit seinen 55 biographischen Annäherungen ist zu einem vehementen Plädoyer geraten, die wenigen Mutigen zu würdigen, die für ihre ausdrückliche und öffentliche Weigerung, der SED willfährig zu dienen, einen hohen Preis bezahlten."
Karin Hartewig, Das Parlament, 2. Juni 2003


"Es ist ein Buch gegen das Vergessen, ein Buch der Erinnerung an Menschen, die - auf sehr unterschiedliche Weise - gegen die Errichtung einer kommunistischen Diktatur in Ostdeutschland beziehungsweise gegen ihr Bestehen mehr oder weniger opponiert und Widerstand geleistet haben, die zu Dissidenten, Nonkonformisten oder nach dem Bau der Mauer zu Fluchthelfern wurden."
Rainer Hoffmann, Neue Zürcher Zeitung, 16. November 2002