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Friedlander

Walter Benjamin

Ein philosophisches Porträt

Walter Benjamin wird oft als Kulturkritiker angesehen, dessen überwältigendes Aufgebot an herausragenden und eigenwilligen Werken nicht viel mehr zusammenhält als der Eindruck, sie trügen den Stempel seines nicht weiter zu spezifizierenden „Genius“. In Eli Friedlanders Darstellung ist Benjamins OEuvre ein einzigartiges kohärentes philosophisches System, das fest in der philosophischen Denktradition verankert ist. Friedlander findet bereits in Benjamins Frühwerk die Grundgedanken vorformuliert, die für die unterschiedlichen Schichten seines philosophischen Vorhabens charakteristisch sind. Er führt den Leser von da aus zu Benjamins Überlegungen zum „dialektischen Bild“, einem Schlüsselbegriff des Passagenwerks, zur Natur der Sprache, der Beziehung zwischen Schönheit und Wahrheit, der „Verkörperung von Ideen“, zu Traum und geschichtlichem Erwachen, zum Verhältnis von Mythos und Geschichte sowie dem, was Benjamin „Nachleben“ und „Verwirklichung der Bedeutung“ nennt. Diese Ideen werden sowohl systematisch aus sich selbst heraus wie auch in Bezug auf Schlüsselgestalten der Philosophiegeschichte untersucht. Im Zentrum steht das Passagenwerk. Friedlander begreift dieses unvollendete Werk als die zentrale Bühne, auf der die früheren philosophischen Grundgedanken ihren Auftritt haben. „Friedlanders klare Darstellung bringt zum ersten Mal die konzeptionelle Einheit, Tiefe und Originalität von Benjamins philosophischem Denken ans Licht.“ David E. Wellbery
Von: Eli Friedlander. Übersetzt von: Christa Krüger.

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Bibliografie

978-3-406-65458-9

Erschienen am 23. August 2013

317 S.

PDF

e-Book 21,99 € Kaufen
Hardcover 26,95 € Kaufen
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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-65458-9

Erschienen am 23. August 2013

317 S.

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Friedlander

Walter Benjamin

Ein philosophisches Porträt

Walter Benjamin wird oft als Kulturkritiker angesehen, dessen überwältigendes Aufgebot an herausragenden und eigenwilligen Werken nicht viel mehr zusammenhält als der Eindruck, sie trügen den Stempel seines nicht weiter zu spezifizierenden „Genius“. In Eli Friedlanders Darstellung ist Benjamins OEuvre ein einzigartiges kohärentes philosophisches System, das fest in der philosophischen Denktradition verankert ist. Friedlander findet bereits in Benjamins Frühwerk die Grundgedanken vorformuliert, die für die unterschiedlichen Schichten seines philosophischen Vorhabens charakteristisch sind. Er führt den Leser von da aus zu Benjamins Überlegungen zum „dialektischen Bild“, einem Schlüsselbegriff des Passagenwerks, zur Natur der Sprache, der Beziehung zwischen Schönheit und Wahrheit, der „Verkörperung von Ideen“, zu Traum und geschichtlichem Erwachen, zum Verhältnis von Mythos und Geschichte sowie dem, was Benjamin „Nachleben“ und „Verwirklichung der Bedeutung“ nennt. Diese Ideen werden sowohl systematisch aus sich selbst heraus wie auch in Bezug auf Schlüsselgestalten der Philosophiegeschichte untersucht. Im Zentrum steht das Passagenwerk. Friedlander begreift dieses unvollendete Werk als die zentrale Bühne, auf der die früheren philosophischen Grundgedanken ihren Auftritt haben. „Friedlanders klare Darstellung bringt zum ersten Mal die konzeptionelle Einheit, Tiefe und Originalität von Benjamins philosophischem Denken ans Licht.“ David E. Wellbery
Von: Eli Friedlander. Übersetzt von: Christa Krüger.
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