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Friedmann, Friedrich G.

Heimkehr ins Exil

Jüdische Existenz in der Begegnung mit dem Christentum

Friedrich G. Friedmann versteht sich selbst als ”Überlebenden” - als einen der letzten Vertreter der von Denkern wie Martin Buber und Franz Rosenzweig, Gershom Scholem und Walter Benjamin geprägten deutsch-jüdischen Kultur vor dem Nationalsozialismus. Diese Kultur steht im Zentrum seiner zugleich kulturphilosophischen und autobiographischen Essays. Sie ist die Grundlage für sein Nachdenken über das Verhältnis von Judentum und Christentum. Die Auseinandersetzung mit dem Christentum war für Friedmann nie eine rein theoretische. Sie hatte ihren Ursprung in seinem Besuch eines Augsburger Benediktiner-Gymnasiums und war nach seiner Rückkehr nach Deutschland von intensiven Begegnungen und Freundschaften geprägt. Diese Begegnungen sind bestimmt vom Wissen um die Verwandtschaft von Judentum und Christentum, aber auch vom Bewußtsein der ”Befangenheit” beider Traditionen im Umgang miteinander, die ihre Ursache in der Geschichte des Antijudaismus im christlichen Europa hat. Die in diesem Band versammelten Aufsätze gehen Friedmanns geistigen und persönlichen Begegnungen mit dem Christentum nach. Kritische Themen wie seine Ablehnung der Seligsprechung Edith Steins 1987 werden dabei nicht ausgespart.
Von Friedrich G. Friedmann. Christian Wiese. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Christian Wiese.

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Bibliografie

978-3-406-48096-6

288 S.

Klappenbroschur

Broschur 24,50 € Kaufen
Inhalt
Vorbemerkung

I. Erlebnisse und Fügungen - Autobiographische Erzählungen

  1. Als Jude in Deutschland
  2. Momentaufnahmen aus Augsburger Jahren - ein jüdischer Bürger erinnert sich
  3. Als Jude unter Benediktinern
  4. Begegnungen

II. Deutsch-jüdische Geschichte und Kultur - jüdische Existenz in Deutschland. Betrachtungen eines jüdischen Überlebenden

  1. Judesein heute
  2. Deutsch-jüdische Symbiose: Fiktion oder Wirklichkeit
  3. Geschichte und Geschichten

III. Jüdisch-christliche Begegnungen und Korrespondenzen

  1. Unbefangenheit und Anspruch. Briefdialog mit Karl Rahner
  2. Postskriptum zu einer Korrespondenz mit Karl Rahner
  3. Aus der Korrespondenz mit Schwester Adelgundis Jaegerschmid OSB
  4. So nicht! Zur Seligsprechung Edith Steins

IV. Auf dem Weg zu einem religiösen Humanismus. Philosophische Reflexionen über Judentum und Christentum

  1. Franz Rosenzweigs Neues Denken - Sein Beitrag zum jüdisch-christlichen Dialog
  2. Judentum - Christentum - Deutschtum: Zur Aktualität Franz Rosenzweigs
  3. Kultur und Religion. Die Suche nach dem Sinn des Daseins
  4. Der Homo religiosus in der modernen Welt

Nachwort
Anhang
Anmerkungen des Herausgebers
Nachweis der Erstveröffentlichungen
Schriften Friedrich Georg Friedmanns (Auswahl)
Literaturhinweise
Personenegister

Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-48096-6

288 S.

Klappenbroschur

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Friedmann, Friedrich G.

Heimkehr ins Exil

Jüdische Existenz in der Begegnung mit dem Christentum

Friedrich G. Friedmann versteht sich selbst als ”Überlebenden” - als einen der letzten Vertreter der von Denkern wie Martin Buber und Franz Rosenzweig, Gershom Scholem und Walter Benjamin geprägten deutsch-jüdischen Kultur vor dem Nationalsozialismus. Diese Kultur steht im Zentrum seiner zugleich kulturphilosophischen und autobiographischen Essays. Sie ist die Grundlage für sein Nachdenken über das Verhältnis von Judentum und Christentum. Die Auseinandersetzung mit dem Christentum war für Friedmann nie eine rein theoretische. Sie hatte ihren Ursprung in seinem Besuch eines Augsburger Benediktiner-Gymnasiums und war nach seiner Rückkehr nach Deutschland von intensiven Begegnungen und Freundschaften geprägt. Diese Begegnungen sind bestimmt vom Wissen um die Verwandtschaft von Judentum und Christentum, aber auch vom Bewußtsein der ”Befangenheit” beider Traditionen im Umgang miteinander, die ihre Ursache in der Geschichte des Antijudaismus im christlichen Europa hat. Die in diesem Band versammelten Aufsätze gehen Friedmanns geistigen und persönlichen Begegnungen mit dem Christentum nach. Kritische Themen wie seine Ablehnung der Seligsprechung Edith Steins 1987 werden dabei nicht ausgespart.
Von Friedrich G. Friedmann. Christian Wiese. Herausgegeben und mit einem Nachwort von Christian Wiese.
Webcode: https://www.chbeck.de/15961

Inhalt

Vorbemerkung

I. Erlebnisse und Fügungen - Autobiographische Erzählungen

  1. Als Jude in Deutschland
  2. Momentaufnahmen aus Augsburger Jahren - ein jüdischer Bürger erinnert sich
  3. Als Jude unter Benediktinern
  4. Begegnungen

II. Deutsch-jüdische Geschichte und Kultur - jüdische Existenz in Deutschland. Betrachtungen eines jüdischen Überlebenden

  1. Judesein heute
  2. Deutsch-jüdische Symbiose: Fiktion oder Wirklichkeit
  3. Geschichte und Geschichten

III. Jüdisch-christliche Begegnungen und Korrespondenzen

  1. Unbefangenheit und Anspruch. Briefdialog mit Karl Rahner
  2. Postskriptum zu einer Korrespondenz mit Karl Rahner
  3. Aus der Korrespondenz mit Schwester Adelgundis Jaegerschmid OSB
  4. So nicht! Zur Seligsprechung Edith Steins

IV. Auf dem Weg zu einem religiösen Humanismus. Philosophische Reflexionen über Judentum und Christentum

  1. Franz Rosenzweigs Neues Denken - Sein Beitrag zum jüdisch-christlichen Dialog
  2. Judentum - Christentum - Deutschtum: Zur Aktualität Franz Rosenzweigs
  3. Kultur und Religion. Die Suche nach dem Sinn des Daseins
  4. Der Homo religiosus in der modernen Welt

Nachwort
Anhang
Anmerkungen des Herausgebers
Nachweis der Erstveröffentlichungen
Schriften Friedrich Georg Friedmanns (Auswahl)
Literaturhinweise
Personenegister