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Gründinger, Wolfgang

Aufstand der Jungen

Wie wir den Krieg der Generationen vermeiden können

Droht in einer alternden Gesellschaft ein Kampf der Jungen gegen die Alten um Pfründe, Posten und Prestige? Häufig ist in diesem Zusammenhang von Generationengerechtigkeit die Rede: Die Chancen der jungen und auch zukünftiger Generationen auf Befriedigung ihrer Bedürfnisse sollten wenigstens so groß sein wie die der älteren und vorangegangener Generationen. Die Realität jedoch sieht anders aus: Die Älteren hinterlassen ihren Kindern und Kindeskindern ein schweres Erbe, ganz gleich ob in Sachen Rente, Staatsverschuldung, Ökologie, Bildung oder Arbeitsmarkt.

Mit Wolfgang Gründinger meldet sich in der Debatte endlich ein Vertreter der jungen Generation zu Wort, der gegen die überkommenen Leitbilder rebelliert. Jenseits von Zukunftsangst und Larmoyanz plädiert er für einen neuen Generationenvertrag, für Solidarität und Dialog der Generationen. Bedarf es vielleicht eines Aufstands der Jungen, um einen drohenden Krieg der Generationen zu vermeiden.

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Bibliografie

978-3-406-58685-9

Erschienen am 23. März 2009

267 S., Mit 7 Tabellen und 16 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt
Nachhaltigkeit: Trugbild und Leitbild
Unsere Verantwortung für zukünftige Generationen –
und ihre politische Instrumentalisierung

Unser Zukunftsversagen -  Nachhaltigkeit als Modewort - Nachhaltigkeit
als Kampfbegriff - Nachhaltigkeit als Leitbild
Zurück zu den Wurzeln - Nachhaltigkeit als Generationengerechtigkeit
- Vermeidung von Fehlschlüssen zur Generationengerechtigkeit

Aussterben abgesagt
Warum der demografische Wandel nur halb so dramatisch ist

Weniger ist mehr: Die Chancen der Demografie - Demografie als
Vorwand für Sozialabbau - Wie aussagekräftig sind die Bevölkerungsvorausberechnungen? -
Wie dramatisch ist der demgrafische Wandel wirklich? -
Entschärfung der Demografie durch Produktivität -
Entlastung der Demografie durch höhere Beschäftigung -
Drei-Säulen-Strategie für demografische Zukunftsfähigkeit

Generationenvertrag am Ende?
Warum das Umlageverfahren der Sozialversicherungen
trotz allem die beste Alternative bleibt
Der demografische Wandel – Todesstoß für das Rentensystem?
Private Vorsorge – Königsweg für die Rente der Zukunft? - Die Alten
von heute: Eine gierige Generation? - Riester-Rente: Der Übergang
zur Teilkapitaldeckung - Die Rürup-Reform: Wie nachhaltig
ist der «Nachhaltigkeitsfaktor»? - Rentensystem und Generationen
gerechtigkeit - Alle für alle: Die Bürgerversicherung - Rente
nach Kinderzahl? - Rente ab 67: Erheblicher Nachsteuerungsbedarf
- Vorschläge zur Konsolidierung der Rentenversicherung
Gesundheitssystem – keine Hüftgelenke für die Alten? -  
Pflegeversicherung – «die größte Zeitbombe unseres Sozialsystems»? -
Erneuerung des Generationenvertrags!

Sparen an der Zukunft
Wann Staatsverschuldung sinnvoll ist – und wann nicht
Kreditfinanzierung staatlicher Investitionen? - Kreditfinanzierung
antizyklischer Wirtschaftspolitik? - Die Grenzen von Generationenbilanzen -
Die Euro-Stabilitätskriterien: Kein Maßstab für Nachhaltigkeit -
Der «Eiserne Hans»: Konsolidierungsversuche unter Rot-Grün -
Dreifachstrategie für generationengerechte
Finanzpolitik - Eine neue Finanzordnung

Die prekäre Generation: Wir müssen draußen bleiben
Wie die junge Generation auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt
wird

Missbrauch von Praktika: Mythos oder Massenphänomen? - Fair
P(l)ay im Praktikum! - Die Ausbildungskrise: Jugend auf dem
Abstellgleis - Senioritätsprivilegien: Sitzprämien für Alte - Alte
Hasen oder altes Eisen? - Deutsche Betriebe im Jugendwahn -
Alter(n)sgerechtes Arbeiten statt Altersdiskriminierung: Alt werden,
jung bleiben!

Die Zukunft gibt es nicht umsonst
Warum wir einen Aufstand der Jungen brauchen


Dank
Zum Weiterlesen
Quellenverzeichnis
Pressestimmen

Pressestimmen

"Der junge Forscher, Mitglied im ‚Think Tank 30’ des Club of Rome, analysiert Bruchlinien zwischen den Generationen: In der neoliberalen Demontage der Sozialsysteme sieht er das Zukunftsversagen unserer Gesellschaft."
Christine Weber-Herfort, Psychologie Heute, August 2009



"Jugendliche brauchen eine Lobby. (...) Auch wenn die Alten dominieren, einen Lobbyisten hat die Jugend also schon: Gründinger."
gho, Rheinischer Merkur, 6. August 2009



"Detailreich und leicht verständlich wirbt Gründinger in seinem Buch (...) für einen ‚Aufstand der Jungen’ und für neue Konzepte, um dem sorglosen Leben der Alten auf Kosten ihrer Kinder und zukünftiger Generationen einen Riegel vorzuschieben."
dpa, 13. Juli 2009



"Gründinger gilt als der ‚Anwalt der Jugend’. Er hat den Generationengerechtigkeitspreis bekommen, die ‚Junge Karriere’ zählt ihn zur ‚jungen Elite Deutschlands’. (...) Gründinger ist jetzt so etwas wie die Stimme der Jugend."
Sandra Schulz, Spiegel Online, Unispiegel, 17. Juni 2009



"Mit Ihrem Buch treten Sie für einen ‚Aufstand der Jungen’ ein. Nur ein plakativer Titel?
Wir brauchen einen solchen Aufstand tatsächlich und zwar gegen einen absolut unfairen Zustand. Es ist doch so: Wir sind eine pragmatische Generation und versuchen, aus allem immer das Beste zu machen. Wir lehnen uns nicht auf. Im Zweifelsfall wandern wir aus. Unsere Generation muss dabei aber aufpassen, dass sie nicht vergessen und von der politischen Agenda verdrängt wird. (...)
Starker Staat, zurückhaltender Staat. Wie hätte ihn die Jugend - wenn wir mal von einer homogenen Gruppe sprechen - denn gern?
(...) Man muss sich fallweise angucken, wo wir den Staat brauchen und wo nicht. Bei der Kinderbetreuung, bei Schulen und Hochschulen und der Weiterbildung brauchen wir auf jeden Fall einen starken Staat. Hier ist er momentan noch viel zu schwach. Wenn man sich dann aber wieder anschaut, wie die Politik die fossil-atomare Energieindustrie und die Autobranche fördert – da weiß ich nicht, ob der Staat nicht zu viele Steuergelder in einen veralteten Sektor reinpumpt. Die ökologische Staatsverschuldung wiegt dabei tausendmal schwerer als die finanzielle."
Yvonne Globert, Frankfurter Rundschau, 14. April 2009



"Der junge Politik-Autor Wolfgang Gründinger fordert mehr Generationengerechtigkeit. Er schrieb dazu einen Brief an die Bundeskanzlerin. (...)
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin!
Ich bin 24 Jahre alt und gehöre damit zu einer Generation, die Sie in Ihrer Politik übersehen. (...)
So, wie es derzeit aussieht, hinterlassen Sie uns aber ein schweres Erbe. Warum sparen Sie an unserer Zukunft? (...) Wann entzerren Sie endlich die Rushhour des Lebens? (...) Wann beenden Sie unsere Diskriminierung in der Arbeitswelt? (...) Warum haben Sie den Generationenvertrag aufgegeben?"
Zeit Campus, 14. April 2009



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-58685-9

Erschienen am 23. März 2009

267 S., Mit 7 Tabellen und 16 Abbildungen

Softcover

Softcover 12,95 € Kaufen

Gründinger, Wolfgang

Aufstand der Jungen

Wie wir den Krieg der Generationen vermeiden können

Droht in einer alternden Gesellschaft ein Kampf der Jungen gegen die Alten um Pfründe, Posten und Prestige? Häufig ist in diesem Zusammenhang von Generationengerechtigkeit die Rede: Die Chancen der jungen und auch zukünftiger Generationen auf Befriedigung ihrer Bedürfnisse sollten wenigstens so groß sein wie die der älteren und vorangegangener Generationen. Die Realität jedoch sieht anders aus: Die Älteren hinterlassen ihren Kindern und Kindeskindern ein schweres Erbe, ganz gleich ob in Sachen Rente, Staatsverschuldung, Ökologie, Bildung oder Arbeitsmarkt.

Mit Wolfgang Gründinger meldet sich in der Debatte endlich ein Vertreter der jungen Generation zu Wort, der gegen die überkommenen Leitbilder rebelliert. Jenseits von Zukunftsangst und Larmoyanz plädiert er für einen neuen Generationenvertrag, für Solidarität und Dialog der Generationen. Bedarf es vielleicht eines Aufstands der Jungen, um einen drohenden Krieg der Generationen zu vermeiden.
Webcode: https://www.chbeck.de/26388

Inhalt

Nachhaltigkeit: Trugbild und Leitbild
Unsere Verantwortung für zukünftige Generationen –
und ihre politische Instrumentalisierung

Unser Zukunftsversagen -  Nachhaltigkeit als Modewort - Nachhaltigkeit
als Kampfbegriff - Nachhaltigkeit als Leitbild
Zurück zu den Wurzeln - Nachhaltigkeit als Generationengerechtigkeit
- Vermeidung von Fehlschlüssen zur Generationengerechtigkeit

Aussterben abgesagt
Warum der demografische Wandel nur halb so dramatisch ist

Weniger ist mehr: Die Chancen der Demografie - Demografie als
Vorwand für Sozialabbau - Wie aussagekräftig sind die Bevölkerungsvorausberechnungen? -
Wie dramatisch ist der demgrafische Wandel wirklich? -
Entschärfung der Demografie durch Produktivität -
Entlastung der Demografie durch höhere Beschäftigung -
Drei-Säulen-Strategie für demografische Zukunftsfähigkeit

Generationenvertrag am Ende?
Warum das Umlageverfahren der Sozialversicherungen
trotz allem die beste Alternative bleibt
Der demografische Wandel – Todesstoß für das Rentensystem?
Private Vorsorge – Königsweg für die Rente der Zukunft? - Die Alten
von heute: Eine gierige Generation? - Riester-Rente: Der Übergang
zur Teilkapitaldeckung - Die Rürup-Reform: Wie nachhaltig
ist der «Nachhaltigkeitsfaktor»? - Rentensystem und Generationen
gerechtigkeit - Alle für alle: Die Bürgerversicherung - Rente
nach Kinderzahl? - Rente ab 67: Erheblicher Nachsteuerungsbedarf
- Vorschläge zur Konsolidierung der Rentenversicherung
Gesundheitssystem – keine Hüftgelenke für die Alten? -  
Pflegeversicherung – «die größte Zeitbombe unseres Sozialsystems»? -
Erneuerung des Generationenvertrags!

Sparen an der Zukunft
Wann Staatsverschuldung sinnvoll ist – und wann nicht
Kreditfinanzierung staatlicher Investitionen? - Kreditfinanzierung
antizyklischer Wirtschaftspolitik? - Die Grenzen von Generationenbilanzen -
Die Euro-Stabilitätskriterien: Kein Maßstab für Nachhaltigkeit -
Der «Eiserne Hans»: Konsolidierungsversuche unter Rot-Grün -
Dreifachstrategie für generationengerechte
Finanzpolitik - Eine neue Finanzordnung

Die prekäre Generation: Wir müssen draußen bleiben
Wie die junge Generation auf dem Arbeitsmarkt benachteiligt
wird

Missbrauch von Praktika: Mythos oder Massenphänomen? - Fair
P(l)ay im Praktikum! - Die Ausbildungskrise: Jugend auf dem
Abstellgleis - Senioritätsprivilegien: Sitzprämien für Alte - Alte
Hasen oder altes Eisen? - Deutsche Betriebe im Jugendwahn -
Alter(n)sgerechtes Arbeiten statt Altersdiskriminierung: Alt werden,
jung bleiben!

Die Zukunft gibt es nicht umsonst
Warum wir einen Aufstand der Jungen brauchen


Dank
Zum Weiterlesen
Quellenverzeichnis

Pressestimmen

"Der junge Forscher, Mitglied im ‚Think Tank 30’ des Club of Rome, analysiert Bruchlinien zwischen den Generationen: In der neoliberalen Demontage der Sozialsysteme sieht er das Zukunftsversagen unserer Gesellschaft."
Christine Weber-Herfort, Psychologie Heute, August 2009


"Jugendliche brauchen eine Lobby. (...) Auch wenn die Alten dominieren, einen Lobbyisten hat die Jugend also schon: Gründinger."
gho, Rheinischer Merkur, 6. August 2009


"Detailreich und leicht verständlich wirbt Gründinger in seinem Buch (...) für einen ‚Aufstand der Jungen’ und für neue Konzepte, um dem sorglosen Leben der Alten auf Kosten ihrer Kinder und zukünftiger Generationen einen Riegel vorzuschieben."
dpa, 13. Juli 2009


"Gründinger gilt als der ‚Anwalt der Jugend’. Er hat den Generationengerechtigkeitspreis bekommen, die ‚Junge Karriere’ zählt ihn zur ‚jungen Elite Deutschlands’. (...) Gründinger ist jetzt so etwas wie die Stimme der Jugend."
Sandra Schulz, Spiegel Online, Unispiegel, 17. Juni 2009


"Mit Ihrem Buch treten Sie für einen ‚Aufstand der Jungen’ ein. Nur ein plakativer Titel?
Wir brauchen einen solchen Aufstand tatsächlich und zwar gegen einen absolut unfairen Zustand. Es ist doch so: Wir sind eine pragmatische Generation und versuchen, aus allem immer das Beste zu machen. Wir lehnen uns nicht auf. Im Zweifelsfall wandern wir aus. Unsere Generation muss dabei aber aufpassen, dass sie nicht vergessen und von der politischen Agenda verdrängt wird. (...)
Starker Staat, zurückhaltender Staat. Wie hätte ihn die Jugend - wenn wir mal von einer homogenen Gruppe sprechen - denn gern?
(...) Man muss sich fallweise angucken, wo wir den Staat brauchen und wo nicht. Bei der Kinderbetreuung, bei Schulen und Hochschulen und der Weiterbildung brauchen wir auf jeden Fall einen starken Staat. Hier ist er momentan noch viel zu schwach. Wenn man sich dann aber wieder anschaut, wie die Politik die fossil-atomare Energieindustrie und die Autobranche fördert – da weiß ich nicht, ob der Staat nicht zu viele Steuergelder in einen veralteten Sektor reinpumpt. Die ökologische Staatsverschuldung wiegt dabei tausendmal schwerer als die finanzielle."
Yvonne Globert, Frankfurter Rundschau, 14. April 2009


"Der junge Politik-Autor Wolfgang Gründinger fordert mehr Generationengerechtigkeit. Er schrieb dazu einen Brief an die Bundeskanzlerin. (...)
Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin!
Ich bin 24 Jahre alt und gehöre damit zu einer Generation, die Sie in Ihrer Politik übersehen. (...)
So, wie es derzeit aussieht, hinterlassen Sie uns aber ein schweres Erbe. Warum sparen Sie an unserer Zukunft? (...) Wann entzerren Sie endlich die Rushhour des Lebens? (...) Wann beenden Sie unsere Diskriminierung in der Arbeitswelt? (...) Warum haben Sie den Generationenvertrag aufgegeben?"
Zeit Campus, 14. April 2009