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Hinsch, Wilfried / Janssen, Dieter

Menschenrechte militärisch schützen

Ein Plädoyer für humanitäre Interventionen

Seit Beginn der neunziger Jahre gibt es eine intensive Debatte über die Frage, ob ein militärisches Eingreifen zur Verhinderung schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen legitim, legal und erfolgversprechend sein kann. Im vorliegenden Buch argumentieren die Autoren, daß es gerechtfertigt ist, militärische Maßnahmen zu ergreifen, um eine bedrohte Zivilbevölkerung zu retten. Sie entwickeln Prinzipien und Kriterien für moralisch gerechtfertigte Interventionen und untersuchen anhand konkreter Fälle von humanitären Notsituationen, welche Maßnahmen bei diesen Konflikten geboten sind. Sie plädieren für die rechtliche Verankerung der humanitären Intervention im Völkerrecht und ihre institutionelle Implementierung in der UN.

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Bibliografie

978-3-406-54099-8

304 S., mit 4 Karten

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Pressestimmen

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"(...) darf man das denn: militärisch intervenieren? (...) Was könnte ungerechter sein als die Tötung Unschuldiger? Das macht, so Winfried Hinsch und Dieter Jansen, militärische Interventionen keineswegs zu ungerechten Handlungen; dann nicht, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind: Der Erfolg und die Opfer eines Einsatzes stehen im „rechten Verhältnis“ zueinander (...).
(...) Die beiden Aachener Philosophen setzen trotzdem primär auf die Uno, verlangen allerdings tiefgreifende Reformen. Mehr Aufklärung: Die Uno soll ein Frühwarnsystem errichten, damit sich Menschenrechtsverletzungen nicht im Verborgenen anbahnen können. Mehr Einsatzbereitschaft: Das Instrument der humanitären Intervention soll im Völkerrecht kodifiziert und der Menschenrechtsschutz mit der staatlichen Souveränität  ausbalanciert werden. Mehr Durchsetzungsfähigkeit: Die Uno soll eine eigene schnelle Eingreiftruppe bereitstellen. (...) Das umfangreichste Kapitel dieses durchweg lehrreichen Buches ist den bitteren Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit gewidmet: Bosnien, Kosovo, Darfur (...).
(...) Die Autoren machen klar, dass das Mittel militärischer Interventionen dem Schutz zentraler Menschenrechtsgüter vorbehalten bleiben muss.“
Hans Bernhard Schmid, Neue Zürcher Zeitung, 17. Oktober 2007



"Eine Variante des "gerechten Krieges" ist die der so genannten "humanitären Intervention". Gemeint ist damit ein militärisches Vorgehen zum Schutz der Menschenrechte, das von der Blauhelm-Mission der Vereinten Nationen bis hin zum Kriegseinsatz reichen kann. (…) Für [die Autoren] steht nicht die Frage, ob ein militärisches Eingreifen zur Verhinderung schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen legitim oder legal ist, im Vordergrund, sondern entwickeln Vorschläge, wie solche Interventionen erfolgreich und im Einklang mit dem geltenden Völkerrecht zu bewerkstelligen sind. Sie laufen auf nicht weniger hinaus als auf eine grundlegende Reform des Systems der Vereinten Nationen. (…) Die Autoren liefern mit ihrem Buch einen umfassenden Einblick in die schwierige Thematik. Trotz des hohen Niveaus bleibt die Darstellung auch für Laien weitestgehend verständlich. (…) Hinsch und Jannsen argumentieren (…) überzeugend, wie wichtig es ist, völkerrechtlichen Grundlagen für humanitäre Interventionen in der UN-Charta zu verankern."
Alexander Weinlein, Das Parlament, 5. Februar 2007



"Die Philosophen Wilfried Hinsch und Dieter Janssen nehmen den Kosovokrieg zum Anlass für ihre grundsätzlichen Überlegungen zu humanitären Interventionen. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass bewaffnete humanitäre Interventionen – unter bestimmten Bedingungen – notwendig und moralisch legitim sind."
Rudolf Speth, Frankfurter Rundschau, 18. Oktober 2006



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978-3-406-54099-8

304 S., mit 4 Karten

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Hinsch, Wilfried / Janssen, Dieter

Menschenrechte militärisch schützen

Ein Plädoyer für humanitäre Interventionen

Seit Beginn der neunziger Jahre gibt es eine intensive Debatte über die Frage, ob ein militärisches Eingreifen zur Verhinderung schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen legitim, legal und erfolgversprechend sein kann. Im vorliegenden Buch argumentieren die Autoren, daß es gerechtfertigt ist, militärische Maßnahmen zu ergreifen, um eine bedrohte Zivilbevölkerung zu retten. Sie entwickeln Prinzipien und Kriterien für moralisch gerechtfertigte Interventionen und untersuchen anhand konkreter Fälle von humanitären Notsituationen, welche Maßnahmen bei diesen Konflikten geboten sind. Sie plädieren für die rechtliche Verankerung der humanitären Intervention im Völkerrecht und ihre institutionelle Implementierung in der UN.
Webcode: https://www.chbeck.de/13722

Pressestimmen

"(...) darf man das denn: militärisch intervenieren? (...) Was könnte ungerechter sein als die Tötung Unschuldiger? Das macht, so Winfried Hinsch und Dieter Jansen, militärische Interventionen keineswegs zu ungerechten Handlungen; dann nicht, wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind: Der Erfolg und die Opfer eines Einsatzes stehen im „rechten Verhältnis“ zueinander (...).
(...) Die beiden Aachener Philosophen setzen trotzdem primär auf die Uno, verlangen allerdings tiefgreifende Reformen. Mehr Aufklärung: Die Uno soll ein Frühwarnsystem errichten, damit sich Menschenrechtsverletzungen nicht im Verborgenen anbahnen können. Mehr Einsatzbereitschaft: Das Instrument der humanitären Intervention soll im Völkerrecht kodifiziert und der Menschenrechtsschutz mit der staatlichen Souveränität  ausbalanciert werden. Mehr Durchsetzungsfähigkeit: Die Uno soll eine eigene schnelle Eingreiftruppe bereitstellen. (...) Das umfangreichste Kapitel dieses durchweg lehrreichen Buches ist den bitteren Erfahrungen der jüngeren Vergangenheit gewidmet: Bosnien, Kosovo, Darfur (...).
(...) Die Autoren machen klar, dass das Mittel militärischer Interventionen dem Schutz zentraler Menschenrechtsgüter vorbehalten bleiben muss.“
Hans Bernhard Schmid, Neue Zürcher Zeitung, 17. Oktober 2007


"Eine Variante des "gerechten Krieges" ist die der so genannten "humanitären Intervention". Gemeint ist damit ein militärisches Vorgehen zum Schutz der Menschenrechte, das von der Blauhelm-Mission der Vereinten Nationen bis hin zum Kriegseinsatz reichen kann. (…) Für [die Autoren] steht nicht die Frage, ob ein militärisches Eingreifen zur Verhinderung schwerwiegender Menschenrechtsverletzungen legitim oder legal ist, im Vordergrund, sondern entwickeln Vorschläge, wie solche Interventionen erfolgreich und im Einklang mit dem geltenden Völkerrecht zu bewerkstelligen sind. Sie laufen auf nicht weniger hinaus als auf eine grundlegende Reform des Systems der Vereinten Nationen. (…) Die Autoren liefern mit ihrem Buch einen umfassenden Einblick in die schwierige Thematik. Trotz des hohen Niveaus bleibt die Darstellung auch für Laien weitestgehend verständlich. (…) Hinsch und Jannsen argumentieren (…) überzeugend, wie wichtig es ist, völkerrechtlichen Grundlagen für humanitäre Interventionen in der UN-Charta zu verankern."
Alexander Weinlein, Das Parlament, 5. Februar 2007


"Die Philosophen Wilfried Hinsch und Dieter Janssen nehmen den Kosovokrieg zum Anlass für ihre grundsätzlichen Überlegungen zu humanitären Interventionen. Sie kommen zu dem Ergebnis, dass bewaffnete humanitäre Interventionen – unter bestimmten Bedingungen – notwendig und moralisch legitim sind."
Rudolf Speth, Frankfurter Rundschau, 18. Oktober 2006