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James, Harold

Geschichte Europas im 20. Jahrhundert

Fall und Aufstieg 1914-2001

Statt 29,90 € jetzt nur noch 9,95 €

Harold James bietet einen konzisen Überblick über die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert. Er erzählt nicht nur von den politischen Ereignissen, die das Jahrhundert geprägt haben, sondern schildert ebenso die wichtigsten wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen. James rückt dabei die Frage ins Zentrum, unter welchen Bedingungen die Demokratie stabilisiert werden kann.
Diese Geschichte Europas im 20. Jahrhundert ist eine souveräne Darstellung aller wichtigen europäischen Entwicklungen seit Ausbruch des Ersten Weltkriegs und zugleich ein großer interpretierender Essay. Harold James erzählt vom Fall Europas in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts und von seinem Wiederaufstieg in den Jahrzehnten nach 1945. Dabei hinterfragt er immer wieder die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Erfahrung in den verschiedenen europäischen Regionen.
Sein spannend zu lesendes Buch zeigt, wie Europa nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs das Scheitern der liberalen Demokratie und des Parlamentarismus, der Marktwirtschaft und der Idee einer internationalen Ordnung erleben mußte. Stattdessen schlug die Stunde der Diktaturen und des nationalen Egoismus. Mussolinis Italien, Hitlers Deutschland und Stalins Rußland erschienen in den dreißiger Jahren als das Modell der Zukunft. Mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Zivilisationsbruch des Holocaust kam die Selbstzerstörung Europas an ihren düsteren Schlußpunkt.
Harold James widmet aber auch den Jahrzehnten nach 1945 ausführlichen Raum, in denen die Idee der Demokratie, der Marktwirtschaft und letztlich das europäische Selbstverständnis neu formuliert werden mußten. Vom Kalten Krieg und seinen Konflikten führt die Darstellung bis zur Gegenwart, in der die Herausforderungen der globalen Integration gemeistert werden müssen und Europa sich vor die Aufgabe gestellt sieht, das eigene Gewicht in der Weltpolitik angemessen geltend zu machen.
Von Harold James. Aus dem Englischen übersetzt von Udo Rennert. Martin Richter und Thorsten Ingo Schmidt.

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Bibliografie

978-3-406-51618-4

Erschienen am 24. März 2004

576 S., mit 1 Abbildung, 3 Grafiken, 1 Tabelle und 4 Karten

Hardcover (In Leinen)

Schlagwörter

Sonstiges 9,95 € Kaufen
Inhalt
Danksagung

Einleitung

  • Das 20. Jahrhundert im "stahlharten Gehäuse": Modernisierung und Rationalisierung
  • Krieg und Frieden: Lenin und Wilson
  • Die zwanziger Jahre: Unsichere Demokratie
  • Europa und die Welt der Großen Depression
  • Frieden und Krieg: Das Versagen der internationalen Ordnung in den Jahren 1930-1940
  • Der Zweite Weltkrieg
  • Der Wiederaufbau Europas nach transatlantischem Muster: Die fünfziger Jahre
  • Jalta und der Kommunismus: Der Sozialismus in Osteuropa vom Ende der vierziger bis in die siebziger Jahre
  • Ein Goldenes Zeitalter: Die sechziger Jahre
  • Die Grenzen des Wachstums: Die siebziger Jahre
  • Rechtsruck: Die achtziger Jahre
  • Malta und der Kommunismus: 1989 und die Wiederherstellung Europas
  • Die Rückkehr nach Europa: Die neue Politik und das Ende des Kalten Krieges
  • Anhang
    Anmerkungen
    Anhang 1: Die Bevölkerung der großen europäischen Staaten
    Anhang 2: Kurzbiographien
    Anhang 3: Bibliographie
    Anhang 4: Zeittafel
    Anhang 5: Verzeichnis der Definitionskästen
    Anhang 6: Verzeichnis der Graphiken und Tabellen
    Anhang 7: Abbildungs- und Kartennachweis
    Anhang 8: Landkarten
    Register

    Pressestimmen

    Pressestimmen

    "Mit nüchterner Distanz und darstellerischer Eleganz beschreibt der Princeton-Historiker Fall und Aufstieg Europas."
    Die Zeit, 26. August 2004



    "Vielleicht bedarf es etwas britischen Freibeutersinns, das Wagnis einer Gesamtdarstellung für einen solch großen geografischen Raum mit seinen zahlreichen Sonderwegen und verwinkelten historischen Traditionen einzugehen. Der in Princeton lehrende Historiker Harold James, ausgewiesen vor allem durch seine Arbeiten zur deutschen und internationalen Wirtschaftsgeschichte, ist beseelt von einem solchen Geist. Mit nüchterner Distanz und darstellerischer Eleganz leitet er seine Leser durch einen Text, der in der Summe weit mehr ist als eine Addition europäischer Nationalgeschichten. (...) Harold James hat vor allem für den Zeitraum nach 1945 ein vielfach unbearbeitetes Terrain kartografiert und einer Synthese zugeführt. Dies ist als sein größtes Verdienst anzusehen. Gleichermaßen sollten seine ebenso knappen wie gedankenreichen Skizzen zum stahlharten Gehäuse von Modernisierung und Rationalisierung zur Pflichtlektüre all derjenigen gehören, die über den Tellerrand einer nationalfixierten Historiografie hinausblicken wollen. Aus seiner Darstellung ergibt sich eine bleibende Aufgabe für die heutige Geschichtsschreibung Europas: Es gilt, eine ausgewogene und überzeugende Linie im Spannungsfeld zwischen nationalen und übernationalen Entwicklungen auszuloten. Harold James hat hierfür eine ebenso lesenwerte wie kompakte Grundlage geliefert."
    Christoph Cornelissen, Die Zeit, 19. August 2004



    "Diese Geschichte lässt sich lesen. Trotz der Pflichtstoff-Menge erlangt der Text eine für angelsächsische Darstellungen nicht untypische Anschaulichkeit. Man kann sich das 20. Jahrhundert auch portioniert zu Gemüte führen: in Kapiteln über die Entstehung der modernen Türkei unter Atatürk oder über die Entstehung der polnischen Solidarnosc-Bewegung von 1980 («ein gigantisches Experiment» aus dem Gefühl heraus, in einem «historischen Augenblick» zu leben). Die Hauptdarstellung folgt in zwölf Kapiteln dem Ablauf der Zeit und ist eher politik- und wirtschaftsgeschichtlich orientiert. Ihr vorangestellt ist aber ein Kapitel, in dem einzelne Linien des Alltagslebens skizziert werden: etwa zur Problematik der Freizeit, zum Status der Frau, zur Bedeutung des Glaubens."
    Georg Kreis, Neue Zürcher Zeitung, 30. Juni 2004



    }

    Bibliografische Reihen

    Bibliografie

    978-3-406-51618-4

    Erschienen am 24. März 2004

    576 S., mit 1 Abbildung, 3 Grafiken, 1 Tabelle und 4 Karten

    Hardcover (In Leinen)

    Hardcover (In Leinen) 9,95 € Kaufen

    James, Harold

    Geschichte Europas im 20. Jahrhundert

    Fall und Aufstieg 1914-2001

    Statt 29,90 € jetzt nur noch 9,95 €

    Harold James bietet einen konzisen Überblick über die Geschichte Europas im 20. Jahrhundert. Er erzählt nicht nur von den politischen Ereignissen, die das Jahrhundert geprägt haben, sondern schildert ebenso die wichtigsten wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Entwicklungen. James rückt dabei die Frage ins Zentrum, unter welchen Bedingungen die Demokratie stabilisiert werden kann.
    Diese Geschichte Europas im 20. Jahrhundert ist eine souveräne Darstellung aller wichtigen europäischen Entwicklungen seit Ausbruch des Ersten Weltkriegs und zugleich ein großer interpretierender Essay. Harold James erzählt vom Fall Europas in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts und von seinem Wiederaufstieg in den Jahrzehnten nach 1945. Dabei hinterfragt er immer wieder die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Erfahrung in den verschiedenen europäischen Regionen.
    Sein spannend zu lesendes Buch zeigt, wie Europa nach der Katastrophe des Ersten Weltkriegs das Scheitern der liberalen Demokratie und des Parlamentarismus, der Marktwirtschaft und der Idee einer internationalen Ordnung erleben mußte. Stattdessen schlug die Stunde der Diktaturen und des nationalen Egoismus. Mussolinis Italien, Hitlers Deutschland und Stalins Rußland erschienen in den dreißiger Jahren als das Modell der Zukunft. Mit dem Zweiten Weltkrieg und dem Zivilisationsbruch des Holocaust kam die Selbstzerstörung Europas an ihren düsteren Schlußpunkt.
    Harold James widmet aber auch den Jahrzehnten nach 1945 ausführlichen Raum, in denen die Idee der Demokratie, der Marktwirtschaft und letztlich das europäische Selbstverständnis neu formuliert werden mußten. Vom Kalten Krieg und seinen Konflikten führt die Darstellung bis zur Gegenwart, in der die Herausforderungen der globalen Integration gemeistert werden müssen und Europa sich vor die Aufgabe gestellt sieht, das eigene Gewicht in der Weltpolitik angemessen geltend zu machen.
    Von Harold James. Aus dem Englischen übersetzt von Udo Rennert. Martin Richter und Thorsten Ingo Schmidt.
    Webcode: https://www.chbeck.de/12604

    Inhalt

    Danksagung

    Einleitung

  • Das 20. Jahrhundert im "stahlharten Gehäuse": Modernisierung und Rationalisierung
  • Krieg und Frieden: Lenin und Wilson
  • Die zwanziger Jahre: Unsichere Demokratie
  • Europa und die Welt der Großen Depression
  • Frieden und Krieg: Das Versagen der internationalen Ordnung in den Jahren 1930-1940
  • Der Zweite Weltkrieg
  • Der Wiederaufbau Europas nach transatlantischem Muster: Die fünfziger Jahre
  • Jalta und der Kommunismus: Der Sozialismus in Osteuropa vom Ende der vierziger bis in die siebziger Jahre
  • Ein Goldenes Zeitalter: Die sechziger Jahre
  • Die Grenzen des Wachstums: Die siebziger Jahre
  • Rechtsruck: Die achtziger Jahre
  • Malta und der Kommunismus: 1989 und die Wiederherstellung Europas
  • Die Rückkehr nach Europa: Die neue Politik und das Ende des Kalten Krieges
  • Anhang
    Anmerkungen
    Anhang 1: Die Bevölkerung der großen europäischen Staaten
    Anhang 2: Kurzbiographien
    Anhang 3: Bibliographie
    Anhang 4: Zeittafel
    Anhang 5: Verzeichnis der Definitionskästen
    Anhang 6: Verzeichnis der Graphiken und Tabellen
    Anhang 7: Abbildungs- und Kartennachweis
    Anhang 8: Landkarten
    Register

    Pressestimmen

    "Mit nüchterner Distanz und darstellerischer Eleganz beschreibt der Princeton-Historiker Fall und Aufstieg Europas."
    Die Zeit, 26. August 2004


    "Vielleicht bedarf es etwas britischen Freibeutersinns, das Wagnis einer Gesamtdarstellung für einen solch großen geografischen Raum mit seinen zahlreichen Sonderwegen und verwinkelten historischen Traditionen einzugehen. Der in Princeton lehrende Historiker Harold James, ausgewiesen vor allem durch seine Arbeiten zur deutschen und internationalen Wirtschaftsgeschichte, ist beseelt von einem solchen Geist. Mit nüchterner Distanz und darstellerischer Eleganz leitet er seine Leser durch einen Text, der in der Summe weit mehr ist als eine Addition europäischer Nationalgeschichten. (...) Harold James hat vor allem für den Zeitraum nach 1945 ein vielfach unbearbeitetes Terrain kartografiert und einer Synthese zugeführt. Dies ist als sein größtes Verdienst anzusehen. Gleichermaßen sollten seine ebenso knappen wie gedankenreichen Skizzen zum stahlharten Gehäuse von Modernisierung und Rationalisierung zur Pflichtlektüre all derjenigen gehören, die über den Tellerrand einer nationalfixierten Historiografie hinausblicken wollen. Aus seiner Darstellung ergibt sich eine bleibende Aufgabe für die heutige Geschichtsschreibung Europas: Es gilt, eine ausgewogene und überzeugende Linie im Spannungsfeld zwischen nationalen und übernationalen Entwicklungen auszuloten. Harold James hat hierfür eine ebenso lesenwerte wie kompakte Grundlage geliefert."
    Christoph Cornelissen, Die Zeit, 19. August 2004


    "Diese Geschichte lässt sich lesen. Trotz der Pflichtstoff-Menge erlangt der Text eine für angelsächsische Darstellungen nicht untypische Anschaulichkeit. Man kann sich das 20. Jahrhundert auch portioniert zu Gemüte führen: in Kapiteln über die Entstehung der modernen Türkei unter Atatürk oder über die Entstehung der polnischen Solidarnosc-Bewegung von 1980 («ein gigantisches Experiment» aus dem Gefühl heraus, in einem «historischen Augenblick» zu leben). Die Hauptdarstellung folgt in zwölf Kapiteln dem Ablauf der Zeit und ist eher politik- und wirtschaftsgeschichtlich orientiert. Ihr vorangestellt ist aber ein Kapitel, in dem einzelne Linien des Alltagslebens skizziert werden: etwa zur Problematik der Freizeit, zum Status der Frau, zur Bedeutung des Glaubens."
    Georg Kreis, Neue Zürcher Zeitung, 30. Juni 2004