Leseprobe Merken

Jessen, Olaf

Die Moltkes

Biographie einer Familie

Olaf Jessen erzählt in seinem glänzend geschriebenen Buch aus dem Leben der Familie von Moltke, die wie keine andere in Militär und Politik die deutsche Geschichte geprägt hat. Zur Sprache kommen dabei auch die Frauen, von der Hofdame Königin Luises bis zu der kürzlich verstorbenen Widerstandskämpferin Freya von Moltke.
Die Moltkes haben über sieben Generationen, vom Zeitalter Napoleons bis in unsere Gegenwart, eine führende Rolle gespielt: als Schlachtensieger und gescheiterte Weltkriegsstrategen, demokratische Regierungschefs und Innenminister des Kaisers, homosexuelle Komponisten und patriarchalische Gutsbesitzer, Botschafter des NS-Regimes und Widerstandskämpfer gegen Hitler, Investmentbanker in New York und Visionäre eines geeinten Europa. Helmuth von Moltke, der Sieger von Königgrätz und Sedan, wurde zur Ikone des Kaiserreichs, der Widerstandskämpfer Helmuth James von Moltke zur Identifikationsfigur einer demokratischen und weltoffenen Bundesrepublik.

Olaf Jessens meisterhaftes Porträt des Adelsgeschlechts ist daher mehr als eine spannende Familiengeschichte: In den Moltkes spiegelt sich die preußische und deutsche Geschichte und das sich wandelnde Selbstverständnis einer Nation.

Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-60499-7

Erschienen am 29. Dezember 2010

Preisreduziert zum 30.04.2020: statt € 22,95 jetzt € 9,95

2., durchgesehene Auflage, 2011

477 S., mit 56 Abbildungen und 1 Stammtafel

Hardcover

Schlagwörter

Hardcover 9,95 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Mit seiner ,Familienbiographie' der Moltkes hat Olaf Jessen die Geschichte einer der berühmtesten deutschen Familien überhaupt nachgezeichnet - ein Unternehmen, das als vorzüglich gelungen bezeichnet werden kann. ... So ist ein insgesamt sehr ertragreiches und auch vorzüglich zu lesendes Buch entstanden, das dem Wissenschaftler ebenso wie dem historisch Interessierten etwas zu bieten hat."
Hans-Christof Kraus, Historische Zeitschrift, 9. Dezember 2011



"(...) breiter und detailreicher (...)."
Hannes Schwenger, Der Tagesspiegel, 6. Dezember 2010



"Wenn dies ohne Glorifizierung geschieht und gründliche Recherche und ideologiefreie Analyse die Darstellung prägen, dann wird die Biographie immer eine unverzichtbare Ergänzung zu den strukturellen Darstellungen bieten. Dieser Forderung ist der Historiker Olaf Jessen (...) in wunderbarer Weise gerecht geworden. [Es gelingt ihm] nicht nur, das Leben der Moltkes spannend und kenntnisreich zu schildern, sondern das Wirken der für ihre Zeit wichtigsten Familienmitglieder einzubetten in den Strom der europäischen, insbesondere natürlich der deutschen Geschichte (...) Er beobachtet (...) mit der notwendigen Distanz und der analytischen Unbestechlichkeit, die den guten Biographen auszeichnet."
Wilhelm von Sternburg, Lesart, 28. November 2010



"Eine Familienbiographie, die sich liest wie ein Roman. (...) Eine außergewöhnlich spannende Biographie über eine außergewöhnliche Familie."
Yvonne Peter, Das Buch, 18. November 2010



"Im Familienwappen haben sie drei Hühner; doch verdankt der preußische Adler ihnen so manche Feder – den Moltkes. Diese Adelsfamilie porträtiert Olaf Jessen, selber Jahrgang 1968, in einer opulenten Biographie. Wie die Moltkes aus Mecklenburg stammen, sich in die feindlichen Lager in den deutsch-dänischen Kriegen teilen, wie der berühmteste Spross als preußischer Generalstabschef gegen Österreich und Frankreich siegt und der heute wohl angesehenste Moltke den Widerstand gegen Hitler unterstützt – ein Riesenpanorama, das der in Freiburg lebende Experte für deutsche und namentlich preußische Geschichte Olaf Jessen da entfaltet auf stattlichen 400 Seiten."
Frank Rawel, Kulturradio am Nachmittag, 18. November 2010



"Sie waren Militärs zur Zeit Napoleons, im Kaiserreich und auf der richtigen Seite im ‚Dritten Reich’. Jessen beschreibt das sehr schön, nämlich oft wie eine solide begründete Erzählung und zugleich auch geistesgeschichtlich durchdrungen. Ob es um Kurdistan geht oder einen Moltke in Afrika oder um den Chef des kaiserlichen Generalstabs, man liest das Buch mit Vergnügen und Gewinn. Jessen zitiert ausführlich, immer treffend und immer im Zitat eine Welt lebendig werden lassend."
Wieland Giebel, Newsletter Berlin Story, 18. November 2010



"Eine spannende Familiensaga und zugleich auch eine Geschichte über uns. Von Napoleon bis in die Bundesrepublik spiegelt sich in dem Adelsgeschlecht der Moltkes facettenreich das sich wandelnde Selbstverständnis einer Nation."
Elise Schirrmacher, WDR 5, 12. November 2010



Übersetzung aus dem Dänischen: "Die Moltkes genießen heute in Deutschland zwar nicht eine ähnliche Popularität wie die Kennedys in den USA; doch was die Bedeutung für die Nation betrifft – und vielleicht auch für die Weltgeschichte  –, überragen die Moltkes wohl die amerikanische Dynastie.
Der Fachhistoriker Olaf Jessen aus Freiburg hat über die Moltkes nun ein brillant recherchiertes und stilistisch virtuoses Buch verfasst, das soeben in Deutschland erschienen ist – eine Arbeit, die einige hochdramatische, heute fast vergessene Kapitel der dänischen Geschichte mehr als nur berührt. Es war nämlich der Sohn eines Königlich Dänischen Beamten und Offiziers, der zur überragenden Gestalt aller preußisch-deutschen Moltkes aufstieg."
Jesper Vind Jensen, Weekendavisen Nr. 44, 5. November 2010



Zu zwei Moltke-Biografien von Olaf Jessen und Jochen Thies: "Unverkennbar ist hierbei, dass Olaf Jessen (...) mit großer Virtuosität ein stimmiges Panorama des 19. Jahrhunderts präsentiert (...). Auch erweist sich das militärische Umfeld der beiden Generalstabschefs keineswegs als zu hohe Hürde (...) für den Freiburger Autor, der es versteht, die Veränderungen der Kriegsführung im Zeitalter der industriellen Revolution überzeugend und anschaulich darzustellen. (...) Hätte der Rezensent nun die Zeit, einen der beiden Titel noch einmal zu lesen, so fiele seine Wahl wohl auf das Buch von Olaf Jessen (...)."
Klaus-Jürgen Bremm, Rezensionsforum Literaturkritik, 29. Oktober 2010



"Jessen hat eine einprägsame und stringente Geschichte geschrieben (...). Geschichte ist ihrem Wesen nach aus ungezählten Biografien zusammengesetzt, und auch diese Geschichte einer einzelnen großen Familie führt am Ende zur Erkenntnis, dass Errungenschaften auf allen denkbaren Feldern von Ruhm und Ehre immer dem couragierten Handeln Einzelner zu verdanken sind."
Ulrich Schlie, Rheinischer Merkur, 7. Oktober 2010



"Die beiden exzellent geschriebenen Bücher gegeneinander abzuwägen ist unsinnig. Es muss letztlich dem Geschmack des Einzelnen überlassen bleiben, ob er den lebendigen Reportagestil des Journalisten oder den brillanten Historiker vorzieht. Beide Bücher werden dem Anspruch gerecht, anhand der Moltkes das sich wandelnde Selbstverständnis Deutschlands über zwei Jahrhunderte hervorragend darzustellen."
Tom Goeller, Deutschlandfunk, 20. September 2010



"Olaf Jessen hat dieses kompliziert erscheinende Geflecht in seiner sehr gut lesbaren, gut recherchierten und lehrreichen Biographie einer Familie entwirrt. (...) Der Verfasser zeichnet diese Lebenswege mit viel Gespür nach, verknüpft sie - wo möglich - und wechselt klug die Blickrichtung, um deutlich zu machen, warum manche sich so entwickelten, wie sie es schließlich taten. (...)
Alles in Allem handelt es sich um ein sehr lesenswertes Buch, das einen konzisen Einblick in die Geschichte einer Familie und der Zeit bietet, die diese einerseits geprägt, die sie in Teilen aber auch mit gestaltet hat."
Michael Epkenhans, Sehepunkte, 15. September 2011



"[Nicht] nur sehr informativ, sondern auch interessant gestaltet und gut lesbar. Dazu trug bei, dass der Verfasser sich nicht auf sachlich-trockene Mitteilungen beschränkt, sondern auch lebendige Bilder zeichnet, anschauliche Beschreibungen und persönliche Wertungen bietet."
Kurt Finker, Neues Deutschland, 31. März 2011



"Verwandt zu sein, war schon immer das auffallendste Merkmal des Adels. Die Moltkes (...) bieten reichlich Stoff für Biografen, so auch für den Historiker Olaf Jessen, der ein brillantes Familien-Panorama vorgelegt hat. (...) Äußerst lesenswert."

Deutschlandradio Kultur, Lesart, 6. März 2011



"Olaf Jessen hat sich mit Erfolg daran gewagt. Er erzählt die weitgefächerte Familiengeschichte der Moltkes und verwebt sie gekonnt mit der deutschen Historie."
Militärgeschichte, Januar-April 2011



"Der Verfasser gibt in seiner ruhigen Erzählung, die sich vom Fachjargon frei hält, (...) gute Überblicke (...) Das betrifft nicht nur die Kriege, sondern gerade die soziale, politische oder kulturelle Entwicklung, die gekonnt mit wenigen Strichen nachgezeichnet wird und immer Vertrautheit mit dem Forschungsstand erkennen lässt."
Jost Dülffer, Damals, 31. Januar 2011



"Im Rahmen dieser flüssig geschriebenen und leicht zu lesenden, ebenso natürlich fundiert recherchierten Biographie, gelingt es Jessen, diese Verflechtung der Familie mit der Entwicklung des Landes klar erkennbar herauszustellen (...) Hervorragend und dicht geschrieben (...)."
Michael Lehmann-Pape, Rezensions-Seite, 24. Januar 2011



"Lesenswert."
Eberhard Straub, Die Welt, 31. Dezember 2010



"Olaf Jessen beschreibt den Weg der ursprünglich dänischen Adelsfamilie über Kopenhagen und Mecklenburg in die preußischen Dienste (...) Der Aufstieg der Familie erreicht den Zenit mit der Schlacht von Königgrätz, dem Beginn des nationalen 'Moltke-Kults'. (...) Der militärgeschichtliche Zugang bringt eine Fülle anregender und interessanter Informationen über die Verbindung von Hochadel und militärischer Tradition und stellt insofern ein Jahrhunderte währendes Kontrastbild zu den europäischen Neuordnungsplänen Kreisaus dar, das als Nebenfrucht der Einigungskriege an die Moltke-Familie gelangte. (...) Die Darstellung von Moltkes Initiative als Begründer und Inspirator des Kreisauer Kreises bietet eine vielfältige und spannende Lektüre. Sie führt den Leser aus der engen Perspektive adligen Landlebens heraus in die angemaßte wilhelminische Großmachtpolitik und deren Zusammenbruch, die sich auch in der Auflösung der ‚Weltfamilie‘, wie Jessen formuliert, ausdrückt."
Hans Mommsen, Frankfurter Rundschau, 7. Dezember 2010



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-60499-7

Erschienen am 29. Dezember 2010

Preisreduziert zum 30.04.2020: statt € 22,95 jetzt € 9,95

2., durchgesehene Auflage , 2011

477 S., mit 56 Abbildungen und 1 Stammtafel

Hardcover

Hardcover 9,95 € Kaufen
e-Book 17,99 € Kaufen

Jessen, Olaf

Die Moltkes

Biographie einer Familie

Olaf Jessen erzählt in seinem glänzend geschriebenen Buch aus dem Leben der Familie von Moltke, die wie keine andere in Militär und Politik die deutsche Geschichte geprägt hat. Zur Sprache kommen dabei auch die Frauen, von der Hofdame Königin Luises bis zu der kürzlich verstorbenen Widerstandskämpferin Freya von Moltke.
Die Moltkes haben über sieben Generationen, vom Zeitalter Napoleons bis in unsere Gegenwart, eine führende Rolle gespielt: als Schlachtensieger und gescheiterte Weltkriegsstrategen, demokratische Regierungschefs und Innenminister des Kaisers, homosexuelle Komponisten und patriarchalische Gutsbesitzer, Botschafter des NS-Regimes und Widerstandskämpfer gegen Hitler, Investmentbanker in New York und Visionäre eines geeinten Europa. Helmuth von Moltke, der Sieger von Königgrätz und Sedan, wurde zur Ikone des Kaiserreichs, der Widerstandskämpfer Helmuth James von Moltke zur Identifikationsfigur einer demokratischen und weltoffenen Bundesrepublik.

Olaf Jessens meisterhaftes Porträt des Adelsgeschlechts ist daher mehr als eine spannende Familiengeschichte: In den Moltkes spiegelt sich die preußische und deutsche Geschichte und das sich wandelnde Selbstverständnis einer Nation.
Webcode: https://www.chbeck.de/31653

Pressestimmen

"Mit seiner ,Familienbiographie' der Moltkes hat Olaf Jessen die Geschichte einer der berühmtesten deutschen Familien überhaupt nachgezeichnet - ein Unternehmen, das als vorzüglich gelungen bezeichnet werden kann. ... So ist ein insgesamt sehr ertragreiches und auch vorzüglich zu lesendes Buch entstanden, das dem Wissenschaftler ebenso wie dem historisch Interessierten etwas zu bieten hat."
Hans-Christof Kraus, Historische Zeitschrift, 9. Dezember 2011


"(...) breiter und detailreicher (...)."
Hannes Schwenger, Der Tagesspiegel, 6. Dezember 2010


"Wenn dies ohne Glorifizierung geschieht und gründliche Recherche und ideologiefreie Analyse die Darstellung prägen, dann wird die Biographie immer eine unverzichtbare Ergänzung zu den strukturellen Darstellungen bieten. Dieser Forderung ist der Historiker Olaf Jessen (...) in wunderbarer Weise gerecht geworden. [Es gelingt ihm] nicht nur, das Leben der Moltkes spannend und kenntnisreich zu schildern, sondern das Wirken der für ihre Zeit wichtigsten Familienmitglieder einzubetten in den Strom der europäischen, insbesondere natürlich der deutschen Geschichte (...) Er beobachtet (...) mit der notwendigen Distanz und der analytischen Unbestechlichkeit, die den guten Biographen auszeichnet."
Wilhelm von Sternburg, Lesart, 28. November 2010


"Eine Familienbiographie, die sich liest wie ein Roman. (...) Eine außergewöhnlich spannende Biographie über eine außergewöhnliche Familie."
Yvonne Peter, Das Buch, 18. November 2010


"Im Familienwappen haben sie drei Hühner; doch verdankt der preußische Adler ihnen so manche Feder – den Moltkes. Diese Adelsfamilie porträtiert Olaf Jessen, selber Jahrgang 1968, in einer opulenten Biographie. Wie die Moltkes aus Mecklenburg stammen, sich in die feindlichen Lager in den deutsch-dänischen Kriegen teilen, wie der berühmteste Spross als preußischer Generalstabschef gegen Österreich und Frankreich siegt und der heute wohl angesehenste Moltke den Widerstand gegen Hitler unterstützt – ein Riesenpanorama, das der in Freiburg lebende Experte für deutsche und namentlich preußische Geschichte Olaf Jessen da entfaltet auf stattlichen 400 Seiten."
Frank Rawel, Kulturradio am Nachmittag, 18. November 2010


"Sie waren Militärs zur Zeit Napoleons, im Kaiserreich und auf der richtigen Seite im ‚Dritten Reich’. Jessen beschreibt das sehr schön, nämlich oft wie eine solide begründete Erzählung und zugleich auch geistesgeschichtlich durchdrungen. Ob es um Kurdistan geht oder einen Moltke in Afrika oder um den Chef des kaiserlichen Generalstabs, man liest das Buch mit Vergnügen und Gewinn. Jessen zitiert ausführlich, immer treffend und immer im Zitat eine Welt lebendig werden lassend."
Wieland Giebel, Newsletter Berlin Story, 18. November 2010


"Eine spannende Familiensaga und zugleich auch eine Geschichte über uns. Von Napoleon bis in die Bundesrepublik spiegelt sich in dem Adelsgeschlecht der Moltkes facettenreich das sich wandelnde Selbstverständnis einer Nation."
Elise Schirrmacher, WDR 5, 12. November 2010


Übersetzung aus dem Dänischen: "Die Moltkes genießen heute in Deutschland zwar nicht eine ähnliche Popularität wie die Kennedys in den USA; doch was die Bedeutung für die Nation betrifft – und vielleicht auch für die Weltgeschichte  –, überragen die Moltkes wohl die amerikanische Dynastie.
Der Fachhistoriker Olaf Jessen aus Freiburg hat über die Moltkes nun ein brillant recherchiertes und stilistisch virtuoses Buch verfasst, das soeben in Deutschland erschienen ist – eine Arbeit, die einige hochdramatische, heute fast vergessene Kapitel der dänischen Geschichte mehr als nur berührt. Es war nämlich der Sohn eines Königlich Dänischen Beamten und Offiziers, der zur überragenden Gestalt aller preußisch-deutschen Moltkes aufstieg."
Jesper Vind Jensen, Weekendavisen Nr. 44, 5. November 2010


Zu zwei Moltke-Biografien von Olaf Jessen und Jochen Thies: "Unverkennbar ist hierbei, dass Olaf Jessen (...) mit großer Virtuosität ein stimmiges Panorama des 19. Jahrhunderts präsentiert (...). Auch erweist sich das militärische Umfeld der beiden Generalstabschefs keineswegs als zu hohe Hürde (...) für den Freiburger Autor, der es versteht, die Veränderungen der Kriegsführung im Zeitalter der industriellen Revolution überzeugend und anschaulich darzustellen. (...) Hätte der Rezensent nun die Zeit, einen der beiden Titel noch einmal zu lesen, so fiele seine Wahl wohl auf das Buch von Olaf Jessen (...)."
Klaus-Jürgen Bremm, Rezensionsforum Literaturkritik, 29. Oktober 2010


"Jessen hat eine einprägsame und stringente Geschichte geschrieben (...). Geschichte ist ihrem Wesen nach aus ungezählten Biografien zusammengesetzt, und auch diese Geschichte einer einzelnen großen Familie führt am Ende zur Erkenntnis, dass Errungenschaften auf allen denkbaren Feldern von Ruhm und Ehre immer dem couragierten Handeln Einzelner zu verdanken sind."
Ulrich Schlie, Rheinischer Merkur, 7. Oktober 2010


"Die beiden exzellent geschriebenen Bücher gegeneinander abzuwägen ist unsinnig. Es muss letztlich dem Geschmack des Einzelnen überlassen bleiben, ob er den lebendigen Reportagestil des Journalisten oder den brillanten Historiker vorzieht. Beide Bücher werden dem Anspruch gerecht, anhand der Moltkes das sich wandelnde Selbstverständnis Deutschlands über zwei Jahrhunderte hervorragend darzustellen."
Tom Goeller, Deutschlandfunk, 20. September 2010


"Olaf Jessen hat dieses kompliziert erscheinende Geflecht in seiner sehr gut lesbaren, gut recherchierten und lehrreichen Biographie einer Familie entwirrt. (...) Der Verfasser zeichnet diese Lebenswege mit viel Gespür nach, verknüpft sie - wo möglich - und wechselt klug die Blickrichtung, um deutlich zu machen, warum manche sich so entwickelten, wie sie es schließlich taten. (...)
Alles in Allem handelt es sich um ein sehr lesenswertes Buch, das einen konzisen Einblick in die Geschichte einer Familie und der Zeit bietet, die diese einerseits geprägt, die sie in Teilen aber auch mit gestaltet hat."
Michael Epkenhans, Sehepunkte, 15. September 2011


"[Nicht] nur sehr informativ, sondern auch interessant gestaltet und gut lesbar. Dazu trug bei, dass der Verfasser sich nicht auf sachlich-trockene Mitteilungen beschränkt, sondern auch lebendige Bilder zeichnet, anschauliche Beschreibungen und persönliche Wertungen bietet."
Kurt Finker, Neues Deutschland, 31. März 2011


"Verwandt zu sein, war schon immer das auffallendste Merkmal des Adels. Die Moltkes (...) bieten reichlich Stoff für Biografen, so auch für den Historiker Olaf Jessen, der ein brillantes Familien-Panorama vorgelegt hat. (...) Äußerst lesenswert."

Deutschlandradio Kultur, Lesart, 6. März 2011


"Olaf Jessen hat sich mit Erfolg daran gewagt. Er erzählt die weitgefächerte Familiengeschichte der Moltkes und verwebt sie gekonnt mit der deutschen Historie."
Militärgeschichte, Januar-April 2011


"Der Verfasser gibt in seiner ruhigen Erzählung, die sich vom Fachjargon frei hält, (...) gute Überblicke (...) Das betrifft nicht nur die Kriege, sondern gerade die soziale, politische oder kulturelle Entwicklung, die gekonnt mit wenigen Strichen nachgezeichnet wird und immer Vertrautheit mit dem Forschungsstand erkennen lässt."
Jost Dülffer, Damals, 31. Januar 2011


"Im Rahmen dieser flüssig geschriebenen und leicht zu lesenden, ebenso natürlich fundiert recherchierten Biographie, gelingt es Jessen, diese Verflechtung der Familie mit der Entwicklung des Landes klar erkennbar herauszustellen (...) Hervorragend und dicht geschrieben (...)."
Michael Lehmann-Pape, Rezensions-Seite, 24. Januar 2011


"Lesenswert."
Eberhard Straub, Die Welt, 31. Dezember 2010


"Olaf Jessen beschreibt den Weg der ursprünglich dänischen Adelsfamilie über Kopenhagen und Mecklenburg in die preußischen Dienste (...) Der Aufstieg der Familie erreicht den Zenit mit der Schlacht von Königgrätz, dem Beginn des nationalen 'Moltke-Kults'. (...) Der militärgeschichtliche Zugang bringt eine Fülle anregender und interessanter Informationen über die Verbindung von Hochadel und militärischer Tradition und stellt insofern ein Jahrhunderte währendes Kontrastbild zu den europäischen Neuordnungsplänen Kreisaus dar, das als Nebenfrucht der Einigungskriege an die Moltke-Familie gelangte. (...) Die Darstellung von Moltkes Initiative als Begründer und Inspirator des Kreisauer Kreises bietet eine vielfältige und spannende Lektüre. Sie führt den Leser aus der engen Perspektive adligen Landlebens heraus in die angemaßte wilhelminische Großmachtpolitik und deren Zusammenbruch, die sich auch in der Auflösung der ‚Weltfamilie‘, wie Jessen formuliert, ausdrückt."
Hans Mommsen, Frankfurter Rundschau, 7. Dezember 2010