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Jussen, Bernhard

Die Macht des Königs

Herrschaft in Europa vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit

Bernhard Jussen hat eine Gruppe international renommierter Historiker versammelt, mit denen er gemeinsam entscheidende Probleme in der Geschichte der europäischen Königsherrschaft untersucht. Anhand zentraler Quellen, die von den Tagen der Völkerwanderungszeit bis ins 19. Jahrhundert reichen, werden die wichtigsten Weg- und Wendemarken in der Entwicklung des europäischen Königtums – beispielsweise das Verhältnis des Herrschers zu Adel, Kirche, Militär, Städten und Bürgertum – vorgestellt und die dabei auftretenden Konflikte sowie die Versuche, sie zu lösen, analysiert.
Herausgegeben von Bernhard Jussen. Bernhard Jussen.

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Bibliografie

978-3-406-53230-6

XXIV, 478 S., mit 22 Abbildungen

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 38,00 € Kaufen
Inhalt
Um 2005
Diskutieren über Könige im vormodernen Europa. Einleitung
von Bernhard Jussen

Nach 390
Wie im Westen des Imperium ein neues politisches System entstand
von Egon Flaig

Um 567
Wie die poströmischen Könige sich in Selbstdarstellung übten
von Bernhard Jussen

Nach 754
Warum weniger die Handelnden selbst als eher die Chronisten das politische Ritual erzeugten – und warum es niemandem auf die wahre Geschichte ankam
von Philippe Buc

Um 801
Warum es so viele Versionen von der Kaiserkrönung Karls des Großen gibt
von Janet L. Nelson

Um 808
Was der frühmittelalterliche König mit der Wirtschaft zu tun hatte
von Michael McCormick

Um 810
Weshalb die Normannenherrscher für die Franken unvorstellbar waren
von Johannes Fried

Um 900
Warum es das Reich der Franken nicht gegeben hat
von Johannes Fried

Um 929
Wie der Typ des Allein-Herrschers (monarchus) durchgesetzt wurde
von Thomas Zotz

Um 1012
Wie sich ambulante zu residenter Herrschaft entwickelt hat
von Caspar Ehlers

Um 1055
Was Herrscher taten, wenn sie viele Söhne hatten – zum Beispiel im Osten Europas
von Zbigniew Dalewski

Um 1070
Wie die Kommunen das Königtum herausforderten
von Otto Gerhard Oexle

Um 1079
Warum es für das Verhältnis von Papst und Kaiser kein erfolgreiches Denkmodell gab
von Claudius Sieber-Lehmann

Um 1101
Wo man im Mittelalter zwei Herren dienen konnte – und welche Folgen dies hatte
von Klaus van Eickels

Um 1147
Wie das Bild des Basileus in Westeuropa genutzt wurde
von Paul Magdalino

Um 1157
Wie das Reich heilig wurde
von Stefan Weinfurter

Um 1262
Warum Canossa in Byzanz nur zur Parodie taugte
von Marie Theres Fögen

Um 1293
Wie der französische König aus der Feudalgesellschaft ausscherte
von Malcolm Vale

Um 1300
Warum der König die Juden beschützen mußte, und warum er sie verfolgen musste
von David Nirenberg

Um 1399
Wie man einen König absetzte
von Frank Rexroth

Um 1473
Warum nicht einmal die Herzöge von Burgund das Königtum erlangen wollten und konnten
von Heribert Müller

Um 1488
Wie der Römische König in Flandern zum Gefangenen seiner Untertanen wurde
von Wim Blockmans

Um 1529
Wie Militärorganisation und königliche Herrschaft zusammenhingen
von Wim Blockmans

Um 1550
Wie die Universalmonarchie der Volkssouveränität weichen mußte
von Martin van Gelderen

Um 1661
Weshalb Ludwig XIV. kein «absoluter» König war
von Albert Cremer

Um 1740
Warum die Könige von ihren Architekten beim Schloßbau soviel Rücksicht auf die Geschichte forderten
von Matthias Müller

Um 1804
Wie der konstitutionelle Monarch zum europäischen Phänomen wurde
von Martin Kirsch

Anhang
Anmerkungen
Literatur
Abbildungsnachweise
Register

Pressestimmen

Pressestimmen

"Historiker klären in vorbildhaften Fallstudien, was es mit der Macht des Königs in Europa auf sich hatte (...) Bernhard Jussen hat seinem Königsbuch ein rigides herausgeberisches Konzept verpasst. Keiner der 26 Aufsätze ist länger als zwanzig Seiten, und jeder beginnt mit einem Quellenzitat, so dass man den beteiligten Historikern bei der Arbeit am Text zusehen kann. Alle Beiträge besitzen ein hohes sprachliches Niveau. Jussen selbst gibt mit der Interpretation einer Schlüsselstelle aus den „Zehn Büchern Geschichte“ des Gregors von Tours ein Musterbeispiel der Verschmelzung quellenkritischer, struktur- und mentalitätshistorischer Ansätze."
Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Februar 2006



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-53230-6

XXIV, 478 S., mit 22 Abbildungen

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 38,00 € Kaufen

Jussen, Bernhard

Die Macht des Königs

Herrschaft in Europa vom Frühmittelalter bis in die Neuzeit

Bernhard Jussen hat eine Gruppe international renommierter Historiker versammelt, mit denen er gemeinsam entscheidende Probleme in der Geschichte der europäischen Königsherrschaft untersucht. Anhand zentraler Quellen, die von den Tagen der Völkerwanderungszeit bis ins 19. Jahrhundert reichen, werden die wichtigsten Weg- und Wendemarken in der Entwicklung des europäischen Königtums – beispielsweise das Verhältnis des Herrschers zu Adel, Kirche, Militär, Städten und Bürgertum – vorgestellt und die dabei auftretenden Konflikte sowie die Versuche, sie zu lösen, analysiert.
Herausgegeben von Bernhard Jussen. Bernhard Jussen.
Webcode: https://www.chbeck.de/12983

Inhalt

Um 2005
Diskutieren über Könige im vormodernen Europa. Einleitung
von Bernhard Jussen

Nach 390
Wie im Westen des Imperium ein neues politisches System entstand
von Egon Flaig

Um 567
Wie die poströmischen Könige sich in Selbstdarstellung übten
von Bernhard Jussen

Nach 754
Warum weniger die Handelnden selbst als eher die Chronisten das politische Ritual erzeugten – und warum es niemandem auf die wahre Geschichte ankam
von Philippe Buc

Um 801
Warum es so viele Versionen von der Kaiserkrönung Karls des Großen gibt
von Janet L. Nelson

Um 808
Was der frühmittelalterliche König mit der Wirtschaft zu tun hatte
von Michael McCormick

Um 810
Weshalb die Normannenherrscher für die Franken unvorstellbar waren
von Johannes Fried

Um 900
Warum es das Reich der Franken nicht gegeben hat
von Johannes Fried

Um 929
Wie der Typ des Allein-Herrschers (monarchus) durchgesetzt wurde
von Thomas Zotz

Um 1012
Wie sich ambulante zu residenter Herrschaft entwickelt hat
von Caspar Ehlers

Um 1055
Was Herrscher taten, wenn sie viele Söhne hatten – zum Beispiel im Osten Europas
von Zbigniew Dalewski

Um 1070
Wie die Kommunen das Königtum herausforderten
von Otto Gerhard Oexle

Um 1079
Warum es für das Verhältnis von Papst und Kaiser kein erfolgreiches Denkmodell gab
von Claudius Sieber-Lehmann

Um 1101
Wo man im Mittelalter zwei Herren dienen konnte – und welche Folgen dies hatte
von Klaus van Eickels

Um 1147
Wie das Bild des Basileus in Westeuropa genutzt wurde
von Paul Magdalino

Um 1157
Wie das Reich heilig wurde
von Stefan Weinfurter

Um 1262
Warum Canossa in Byzanz nur zur Parodie taugte
von Marie Theres Fögen

Um 1293
Wie der französische König aus der Feudalgesellschaft ausscherte
von Malcolm Vale

Um 1300
Warum der König die Juden beschützen mußte, und warum er sie verfolgen musste
von David Nirenberg

Um 1399
Wie man einen König absetzte
von Frank Rexroth

Um 1473
Warum nicht einmal die Herzöge von Burgund das Königtum erlangen wollten und konnten
von Heribert Müller

Um 1488
Wie der Römische König in Flandern zum Gefangenen seiner Untertanen wurde
von Wim Blockmans

Um 1529
Wie Militärorganisation und königliche Herrschaft zusammenhingen
von Wim Blockmans

Um 1550
Wie die Universalmonarchie der Volkssouveränität weichen mußte
von Martin van Gelderen

Um 1661
Weshalb Ludwig XIV. kein «absoluter» König war
von Albert Cremer

Um 1740
Warum die Könige von ihren Architekten beim Schloßbau soviel Rücksicht auf die Geschichte forderten
von Matthias Müller

Um 1804
Wie der konstitutionelle Monarch zum europäischen Phänomen wurde
von Martin Kirsch

Anhang
Anmerkungen
Literatur
Abbildungsnachweise
Register

Pressestimmen

"Historiker klären in vorbildhaften Fallstudien, was es mit der Macht des Königs in Europa auf sich hatte (...) Bernhard Jussen hat seinem Königsbuch ein rigides herausgeberisches Konzept verpasst. Keiner der 26 Aufsätze ist länger als zwanzig Seiten, und jeder beginnt mit einem Quellenzitat, so dass man den beteiligten Historikern bei der Arbeit am Text zusehen kann. Alle Beiträge besitzen ein hohes sprachliches Niveau. Jussen selbst gibt mit der Interpretation einer Schlüsselstelle aus den „Zehn Büchern Geschichte“ des Gregors von Tours ein Musterbeispiel der Verschmelzung quellenkritischer, struktur- und mentalitätshistorischer Ansätze."
Andreas Kilb, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13. Februar 2006