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Köhler, Ingo

Die 'Arisierung' der Privatbanken im Dritten Reich

Verdrängung, Ausschaltung und die Frage nach Wiedergutmachung

In kaum einer Wirtschaftsbranche waren in der Weimarer Republik jüdische Unternehmer so stark präsent wie im Privatbankwesen. Die Ausschaltung der oft traditionsreichen jüdischen Privatbankiers aus der Wirtschaft des Nationalsozialismus hatte folgerichtig schwerwiegende, noch heute spürbare Auswirkungen auf die Gestalt des deutschen Bankwesens. Die Studie untersucht die Rahmenbedingungen, Verlaufsformen und Folgen der „Arisierung“ des deutschen Privatbankwesens zwischen 1933 und 1939 in ihrer gesamten Komplexität.


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Bibliografie

978-3-406-53200-9

Erschienen am 15. März 2008

2. Auflage, 2008

602 S.

Softcover

Broschur 78,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Die faktenreiche Untersuchung erschließt nicht nur ein bisher unerforschtes Feld der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Der Göttinger Wirtschaftshistoriker Köhler gelangt auf Basis seiner quellengestützten Darstellung mit hoher Urteilskraft zu einer Reihe von Erkenntnissen, die über den eigentlichen Untersuchungsgegenstand weit hinausgehen."
Harald Loch, Financial Times Deutschland, 3. August 2005



"Das Verzeichnis der ‚jüdischen‘ Privatbanken ist eine bedrückende Liste einst angesehener Namen. Wie und unter welchen zum Teil erniedrigenden Umständen sie verdrängt wurden und wie es mit der Entschädigung nach dem Krieg bestellt war, hat jetzt der Historiker Ingo Köhler in einer detailreichen Studie beschrieben. Sie belegt, dass durch Hitlers Rassenwahn Deutschland nicht nur auf den Gebieten der Wissenschaft große Verluste erlitt, die bis heute nachwirken, sondern auch im Finanzgewerbe."
Jürgen Jeske, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juni 2005



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Bibliografie

978-3-406-53200-9

Erschienen am 15. März 2008

2. Auflage , 2008

602 S.

Softcover

Softcover 78,00 € Kaufen

Köhler, Ingo

Die 'Arisierung' der Privatbanken im Dritten Reich

Verdrängung, Ausschaltung und die Frage nach Wiedergutmachung

In kaum einer Wirtschaftsbranche waren in der Weimarer Republik jüdische Unternehmer so stark präsent wie im Privatbankwesen. Die Ausschaltung der oft traditionsreichen jüdischen Privatbankiers aus der Wirtschaft des Nationalsozialismus hatte folgerichtig schwerwiegende, noch heute spürbare Auswirkungen auf die Gestalt des deutschen Bankwesens. Die Studie untersucht die Rahmenbedingungen, Verlaufsformen und Folgen der „Arisierung“ des deutschen Privatbankwesens zwischen 1933 und 1939 in ihrer gesamten Komplexität.

Webcode: https://www.chbeck.de/12976

Pressestimmen

"Die faktenreiche Untersuchung erschließt nicht nur ein bisher unerforschtes Feld der deutschen Wirtschaftsgeschichte. Der Göttinger Wirtschaftshistoriker Köhler gelangt auf Basis seiner quellengestützten Darstellung mit hoher Urteilskraft zu einer Reihe von Erkenntnissen, die über den eigentlichen Untersuchungsgegenstand weit hinausgehen."
Harald Loch, Financial Times Deutschland, 3. August 2005


"Das Verzeichnis der ‚jüdischen‘ Privatbanken ist eine bedrückende Liste einst angesehener Namen. Wie und unter welchen zum Teil erniedrigenden Umständen sie verdrängt wurden und wie es mit der Entschädigung nach dem Krieg bestellt war, hat jetzt der Historiker Ingo Köhler in einer detailreichen Studie beschrieben. Sie belegt, dass durch Hitlers Rassenwahn Deutschland nicht nur auf den Gebieten der Wissenschaft große Verluste erlitt, die bis heute nachwirken, sondern auch im Finanzgewerbe."
Jürgen Jeske, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Juni 2005