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Körtner, Ulrich

Lasset uns Menschen machen

Christliche Anthropologie im biotechnologischen Zeitalter

Ulrich Körtner zeichnet in diesem Buch die Grundzüge einer christlichen Anthropologie, die das Recht des Menschen auf Unvollkommenheit ebenso verteidigt wie sein Recht, sich den medizinischen Fortschritt zunutze zu machen. Ein grundsätzliches, nachdenkliches Buch, das weit über die Kirchen hinaus die Diskussionen über „Bio-Ethik“ neu beleben wird.

Die neuen Anthropotechniken wie Präimplantationsdiagnostik, Stammzellforschung oder Hirnforschung setzen auf die technische Manipulation des menschlichen Körpers bis hinein in die kleinsten Bausteine. Gerade Christen haben diesen Möglichkeiten bisher mit Formeln wie „Bewahrung der Schöpfung“ ein entschiedenes Nein entgegengesetzt. Aber besteht wirklich Anlaß, alarmiert zu sein? Widersprechen die neuen Life Sciences einem christlichen Menschenbild?
Ulrich Körtner setzt einer verbreiteten Fortschritts- und Technikfeindlichkeit eine Anthropologie entgegen, die ein dynamisches Verständnis der Schöpfung nicht ausschließt und uns lehrt, das Menschsein unter heutigen Lebensbedingungen mit anderen Augen zu sehen. Mit genauer Kenntnis der neuen Biotechnologien verknüpft er ethische Einzelfragen mit anthropologischen Grundeinsichten und zeigt, worin deren orientierende Kraft für das biotechnologische Zeitalter besteht. Damit liegt erstmals seit Jahrzehnten wieder eine christliche Anthropologie vor, die es erlaubt, auf gleicher Augenhöhe auf neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Möglichkeiten zu reagieren.


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Bibliografie

978-3-406-53513-0

Erschienen am 01. Juni 2013

Statt 17,90 € jetzt nur noch 5,95 €

240 S.

Softcover

Broschur 5,95 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Einleitung: Ein Bild, das uns gleich sei

I. Wissenschaftsethik und Menschenbild
1. «Life Sciences» und «Converging Technologies»
2. Das Wesen der Technik
3. Ethik und technische Rationalität
4. Vom Homo faber zum Homo fabricatus
5. Humanität nach dem Tode Gottes
6. Menschenbild und Forschungsethos
7. Verantwortung für das Leben

II. Der gerechtfertigte Mensch
1. Der umstrittene Mensch
2. Die Strittigkeit des Menschen und die Strittigkeit Gottes
3. Grundzüge reformatorischer Anthropologie
4. Die Strittigkeit reformatorischer Anthropologie im ökumenischen Dialog
5. Die Strittigkeit reformatorischer Anthropologie im Kontext der modernen Gesellschaft – das Beispiel der medizinischen Ethik

III. Vom unfreien Willen
1. Theologie und Neurobiologie
2. Von der Freiheit eines Christenmenschen
3. Daß der freie Wille nichts sei
4. Zugeeignete Freiheit
5. Folgerungen für das Leib-Seele-Problem

IV. Die Unbestimmtheit des Anfangs
1. Offene Fragen am Lebensanfang
2. Der Lebensanfang aus biblischer Sicht
3. Menschliche Embryonen oder embryonale Menschen?
4. Anfang und Ursprung des Menschen
5. Konsequenzen für Präimplantationsdiagnostik und Stammzellforschung

V. Nobody is perfect
1. Das Recht auf Unvollkommenheit
2. Medikalisierung des Lebens
3. Ethische Probleme der Genomforschung

VI. Bioethik und Biopolitik
1. Der Mensch, das zóon biopolitikón
2. Bioethik in der modernen Demokratie
3. Die Rolle der Kirchen im bioethischen Diskurs
4. Bioethik und Biopolitik im europäischen Kontext
5. Biopolitik und Eigenverantwortung
6. Unverfügbarkeit des Lebens?

VII. Menschenbild und Menschenbildung
1. Der Wert des Menschen
2. Bildung und Gottesfrage
3. Religion und Moral
4. Bildung und Kritik
5. Bildung und Freiheit
6. Die Kirchen als Bildungsträger

Epilog: Mensch sein – Mensch werden

Anmerkungen
Literaturhinweise
Personenregister
Sachregister
Der Autor

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-53513-0

Erschienen am 01. Juni 2013

Statt 17,90 € jetzt nur noch 5,95 €

240 S.

Softcover

Softcover 5,95 € Kaufen

Körtner, Ulrich

Lasset uns Menschen machen

Christliche Anthropologie im biotechnologischen Zeitalter

Ulrich Körtner zeichnet in diesem Buch die Grundzüge einer christlichen Anthropologie, die das Recht des Menschen auf Unvollkommenheit ebenso verteidigt wie sein Recht, sich den medizinischen Fortschritt zunutze zu machen. Ein grundsätzliches, nachdenkliches Buch, das weit über die Kirchen hinaus die Diskussionen über „Bio-Ethik“ neu beleben wird.

Die neuen Anthropotechniken wie Präimplantationsdiagnostik, Stammzellforschung oder Hirnforschung setzen auf die technische Manipulation des menschlichen Körpers bis hinein in die kleinsten Bausteine. Gerade Christen haben diesen Möglichkeiten bisher mit Formeln wie „Bewahrung der Schöpfung“ ein entschiedenes Nein entgegengesetzt. Aber besteht wirklich Anlaß, alarmiert zu sein? Widersprechen die neuen Life Sciences einem christlichen Menschenbild?
Ulrich Körtner setzt einer verbreiteten Fortschritts- und Technikfeindlichkeit eine Anthropologie entgegen, die ein dynamisches Verständnis der Schöpfung nicht ausschließt und uns lehrt, das Menschsein unter heutigen Lebensbedingungen mit anderen Augen zu sehen. Mit genauer Kenntnis der neuen Biotechnologien verknüpft er ethische Einzelfragen mit anthropologischen Grundeinsichten und zeigt, worin deren orientierende Kraft für das biotechnologische Zeitalter besteht. Damit liegt erstmals seit Jahrzehnten wieder eine christliche Anthropologie vor, die es erlaubt, auf gleicher Augenhöhe auf neue naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Möglichkeiten zu reagieren.

Webcode: https://www.chbeck.de/13118

Inhalt

Vorwort

Einleitung: Ein Bild, das uns gleich sei

I. Wissenschaftsethik und Menschenbild
1. «Life Sciences» und «Converging Technologies»
2. Das Wesen der Technik
3. Ethik und technische Rationalität
4. Vom Homo faber zum Homo fabricatus
5. Humanität nach dem Tode Gottes
6. Menschenbild und Forschungsethos
7. Verantwortung für das Leben

II. Der gerechtfertigte Mensch
1. Der umstrittene Mensch
2. Die Strittigkeit des Menschen und die Strittigkeit Gottes
3. Grundzüge reformatorischer Anthropologie
4. Die Strittigkeit reformatorischer Anthropologie im ökumenischen Dialog
5. Die Strittigkeit reformatorischer Anthropologie im Kontext der modernen Gesellschaft – das Beispiel der medizinischen Ethik

III. Vom unfreien Willen
1. Theologie und Neurobiologie
2. Von der Freiheit eines Christenmenschen
3. Daß der freie Wille nichts sei
4. Zugeeignete Freiheit
5. Folgerungen für das Leib-Seele-Problem

IV. Die Unbestimmtheit des Anfangs
1. Offene Fragen am Lebensanfang
2. Der Lebensanfang aus biblischer Sicht
3. Menschliche Embryonen oder embryonale Menschen?
4. Anfang und Ursprung des Menschen
5. Konsequenzen für Präimplantationsdiagnostik und Stammzellforschung

V. Nobody is perfect
1. Das Recht auf Unvollkommenheit
2. Medikalisierung des Lebens
3. Ethische Probleme der Genomforschung

VI. Bioethik und Biopolitik
1. Der Mensch, das zóon biopolitikón
2. Bioethik in der modernen Demokratie
3. Die Rolle der Kirchen im bioethischen Diskurs
4. Bioethik und Biopolitik im europäischen Kontext
5. Biopolitik und Eigenverantwortung
6. Unverfügbarkeit des Lebens?

VII. Menschenbild und Menschenbildung
1. Der Wert des Menschen
2. Bildung und Gottesfrage
3. Religion und Moral
4. Bildung und Kritik
5. Bildung und Freiheit
6. Die Kirchen als Bildungsträger

Epilog: Mensch sein – Mensch werden

Anmerkungen
Literaturhinweise
Personenregister
Sachregister
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