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Kolonko, Petra

Maos Enkel

Innenansichten aus dem neuen China

China ist im Aufbruch. Doch in welche Richtung geht der Wandel? Wie fühlt es sich an, heute im Reich der Mitte zu leben? Petra Kolonko zeichnet in diesem Buch ein einfühlsames und lebensnahes Portrait des neuen China, wie es nur jemand tun kann, der das Land seit Jahrzehnten von innen kennt.

Maos Enkel sind konsumorientiert, surfen im Internet und treffen sich in Cafés. Gleichzeitig müssen sich viele als Wanderarbeiter verdingen, leiden unter korrupten Managern und Parteifunktionären. Widersprüchlichkeit ist das Kennzeichen des Landes. Während die Städte boomen, die Superreichen im Luxus schwelgen und die Mittelschichten bescheidenen Wohlstand anhäufen, sind die Bauern die Verlierer der Modernisierung. Die Wachstumsraten sind durch schwere Umweltschäden erkauft, die Ein-Kind-Politik stoppt die Bevölkerungsexplosion, führt aber auch zu einer zunehmenden Überalterung der Gesellschaft. Ansätzen einer Zivilgesellschaft stehen das ungebrochene Machtmonopol der kommunistischen Partei und zahlreiche Menschenrechtsverletzungen gegenüber.
Wer sich nicht mit den gängigen Stereotypen über China zufrieden geben will, für den blickt Petra Kolonko in diesem Buch hinter die Kulissen und beschreibt die Lebensrealität des neuen China.

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Bibliografie

978-3-406-59132-7

Erschienen am 01. Juni 2013

Statt 19,90 € jetzt nur noch 7,95 €

279 S., Mit 26 Abbildungen und 1 Karte

Hardcover

Schlagwörter

Hardcover 7,95 € Kaufen
Inhalt

1.   Einleitung: Das verflixte Olympiajahr

2.   Die Partei und die Macht

3.   Der Umbau eines Landes

4.   Stadtkultur und Mittelschicht

5.   Die Bauern und die Landfrage

6.   Kleine Kaiser, große Babys

7.   Wo bleibt das Gewissen?

8.   Dicke Luft und giftiges Wasser

9.   Die Verteidiger der Menschenrechte

10. Tibeter, Uiguren und Mongolen

11. Supermacht China?

12. Wird China demokratisch?

Danksagung

Weiterführende Literatur

Bildnachweis

Pressestimmen

Pressestimmen

"Die Autorin bringt die Dinge rasch auf den Punkt. Hier schreibt eine Frau, die Sinologie, Geschichte und Volkswirtschaft studierte und schon 1979 als Austauschstudentin in der Volksrepublik China lebte. Wohin Maos Enkel auch gehen werden, schreibt sie generalistisch – und lässt dabei die Richtung offen – sie leben in einer Alltagskultur, die sich immer mehr verwestlicht – weit weg von Maos Lehren (...)."
Rachel Gehlhoff, Deutschlandradio Kultur, 6. Dezember 2009



"[Petra Kolonko] zeichnet in ihrem Buch das einfühlsame und lebensnahe Porträt des neuen China, wie es nur jemand tun kann, der das Land von innen kennt und mitten in der chinesischen Gesellschaft lebt. (...) Wer sich nicht mit den gängigen Klischees über China zufrieden gibt, für den blickt Petra Kolonko hinter die Kulissen."
Adrian Zielcke, Stuttgarter Zeitung, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 13. Oktober 2009



"Petra Kolonkos Buch ist lesenwert, es erklärt anschaulich die Bedingungen, unter denen sich China in die Moderne katapultiert – und welchen Preis es dafür zahlt."
Ruth Kirchner, Deutschlandfunk, 12. Oktober 2009



"Nüchtern, distanziert und kritisch analysiert Kolonko das chinesische Wirtschaftswunder. Zudem berichtet sie in einem glasklaren Stil – wie keiner der anderen heutigen China-Autoren – über die kulturell-politischen Hintergründe des chinesischen Aufstiegs. Die Qualität ihres Buches ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass Petra Kolonko, promovierte Historikerin und Sinologin, chinesisch spricht, im Land studierte und insgesamt 15 Jahre lang im Reich der Mitte lebte."
Aschot Manutscharjan, Das Parlament, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 12. Oktober 2009



"Innenansichten aus dem neuen China verspricht auch Petra Kolonko, studierte Sinologin und langjährige Korrespondentin der ‘FAZ’ in Peking. ‘Maos Enkel’ wie auch Peter Hesslers Buch sind Innenansichten von Nichtchinesen. Wie der Amerikaner geht Kolonko mit viel Einfühlungsvermögen, Nüchternheit und kluger Abwägung der Fakten ans Werk. So ist ein Buch entstanden, das sich mit der penetranten Geheimniskrämerei der regierenden Kommunisten ebenso beschäftigt wie mit Urbanisierung und Landflucht, der Gefühlswelt der wachsenden Mittelschicht ebenso wie mit der Ein-Kind-Politik."
Burkhard Bischof, Die Presse, Spectrum Literatur, 10. Oktober 2009



"Petra Kolonko entwirft ein konturenreiche Bild von den Verlusten, die entstehen, wenn es einer Wirtschaft gestattet wird, sich der Freiheit ihrer eigenen bizarren Logik hinzugeben, und wenn ein Staatsapparat die 'Angst vor der Freiheit' als übermächtigen Imperativ des Handelns nimmt."
Tilmann Spengler, Die Zeit, Literaturbeilage Frankfurter Buchmesse, 8. Oktober 2009



"Da ist es hilfreich, einen Titel hervorheben zu können, der alle wesentlichen Fragen klärt – präzise, uneitel und mit großer stilistischer Gelassenheit."
Tilmann Spengler, Börsenblatt Spezial Buchmesse, 22. September 2009



"Petra Kolonko, langjährige China-Korrespondentin dieser Zeitung, zeichnet in ihrem Buch 'Maos Enkel’'ein Bild der Volksrepublik China, ausgehend vom 'verflixten Olympiajahr' 2008, in dem alles nicht ganz so lief, wie die chinesische Regierung sich dies vorgestellt hatte. Sie beschreibt Dissens  und aufkommende Zivilgesellschaft, den Aufstieg und das Lebensgefühl der neuen Mittelschicht und die Nöte der Bauern und Landbevölkerung. Sie fragt nach der Zukunft der Ein-Kind-Politik."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. September 2009



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Bibliografie

978-3-406-59132-7

Erschienen am 01. Juni 2013

Statt 19,90 € jetzt nur noch 7,95 €

279 S., Mit 26 Abbildungen und 1 Karte

Hardcover

Hardcover 7,95 € Kaufen

Kolonko, Petra

Maos Enkel

Innenansichten aus dem neuen China

China ist im Aufbruch. Doch in welche Richtung geht der Wandel? Wie fühlt es sich an, heute im Reich der Mitte zu leben? Petra Kolonko zeichnet in diesem Buch ein einfühlsames und lebensnahes Portrait des neuen China, wie es nur jemand tun kann, der das Land seit Jahrzehnten von innen kennt.

Maos Enkel sind konsumorientiert, surfen im Internet und treffen sich in Cafés. Gleichzeitig müssen sich viele als Wanderarbeiter verdingen, leiden unter korrupten Managern und Parteifunktionären. Widersprüchlichkeit ist das Kennzeichen des Landes. Während die Städte boomen, die Superreichen im Luxus schwelgen und die Mittelschichten bescheidenen Wohlstand anhäufen, sind die Bauern die Verlierer der Modernisierung. Die Wachstumsraten sind durch schwere Umweltschäden erkauft, die Ein-Kind-Politik stoppt die Bevölkerungsexplosion, führt aber auch zu einer zunehmenden Überalterung der Gesellschaft. Ansätzen einer Zivilgesellschaft stehen das ungebrochene Machtmonopol der kommunistischen Partei und zahlreiche Menschenrechtsverletzungen gegenüber.
Wer sich nicht mit den gängigen Stereotypen über China zufrieden geben will, für den blickt Petra Kolonko in diesem Buch hinter die Kulissen und beschreibt die Lebensrealität des neuen China.
Webcode: https://www.chbeck.de/27924

Inhalt

1.   Einleitung: Das verflixte Olympiajahr

2.   Die Partei und die Macht

3.   Der Umbau eines Landes

4.   Stadtkultur und Mittelschicht

5.   Die Bauern und die Landfrage

6.   Kleine Kaiser, große Babys

7.   Wo bleibt das Gewissen?

8.   Dicke Luft und giftiges Wasser

9.   Die Verteidiger der Menschenrechte

10. Tibeter, Uiguren und Mongolen

11. Supermacht China?

12. Wird China demokratisch?

Danksagung

Weiterführende Literatur

Bildnachweis

Pressestimmen

"Die Autorin bringt die Dinge rasch auf den Punkt. Hier schreibt eine Frau, die Sinologie, Geschichte und Volkswirtschaft studierte und schon 1979 als Austauschstudentin in der Volksrepublik China lebte. Wohin Maos Enkel auch gehen werden, schreibt sie generalistisch – und lässt dabei die Richtung offen – sie leben in einer Alltagskultur, die sich immer mehr verwestlicht – weit weg von Maos Lehren (...)."
Rachel Gehlhoff, Deutschlandradio Kultur, 6. Dezember 2009


"[Petra Kolonko] zeichnet in ihrem Buch das einfühlsame und lebensnahe Porträt des neuen China, wie es nur jemand tun kann, der das Land von innen kennt und mitten in der chinesischen Gesellschaft lebt. (...) Wer sich nicht mit den gängigen Klischees über China zufrieden gibt, für den blickt Petra Kolonko hinter die Kulissen."
Adrian Zielcke, Stuttgarter Zeitung, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 13. Oktober 2009


"Petra Kolonkos Buch ist lesenwert, es erklärt anschaulich die Bedingungen, unter denen sich China in die Moderne katapultiert – und welchen Preis es dafür zahlt."
Ruth Kirchner, Deutschlandfunk, 12. Oktober 2009


"Nüchtern, distanziert und kritisch analysiert Kolonko das chinesische Wirtschaftswunder. Zudem berichtet sie in einem glasklaren Stil – wie keiner der anderen heutigen China-Autoren – über die kulturell-politischen Hintergründe des chinesischen Aufstiegs. Die Qualität ihres Buches ist sicher auch darauf zurückzuführen, dass Petra Kolonko, promovierte Historikerin und Sinologin, chinesisch spricht, im Land studierte und insgesamt 15 Jahre lang im Reich der Mitte lebte."
Aschot Manutscharjan, Das Parlament, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 12. Oktober 2009


"Innenansichten aus dem neuen China verspricht auch Petra Kolonko, studierte Sinologin und langjährige Korrespondentin der ‘FAZ’ in Peking. ‘Maos Enkel’ wie auch Peter Hesslers Buch sind Innenansichten von Nichtchinesen. Wie der Amerikaner geht Kolonko mit viel Einfühlungsvermögen, Nüchternheit und kluger Abwägung der Fakten ans Werk. So ist ein Buch entstanden, das sich mit der penetranten Geheimniskrämerei der regierenden Kommunisten ebenso beschäftigt wie mit Urbanisierung und Landflucht, der Gefühlswelt der wachsenden Mittelschicht ebenso wie mit der Ein-Kind-Politik."
Burkhard Bischof, Die Presse, Spectrum Literatur, 10. Oktober 2009


"Petra Kolonko entwirft ein konturenreiche Bild von den Verlusten, die entstehen, wenn es einer Wirtschaft gestattet wird, sich der Freiheit ihrer eigenen bizarren Logik hinzugeben, und wenn ein Staatsapparat die 'Angst vor der Freiheit' als übermächtigen Imperativ des Handelns nimmt."
Tilmann Spengler, Die Zeit, Literaturbeilage Frankfurter Buchmesse, 8. Oktober 2009


"Da ist es hilfreich, einen Titel hervorheben zu können, der alle wesentlichen Fragen klärt – präzise, uneitel und mit großer stilistischer Gelassenheit."
Tilmann Spengler, Börsenblatt Spezial Buchmesse, 22. September 2009


"Petra Kolonko, langjährige China-Korrespondentin dieser Zeitung, zeichnet in ihrem Buch 'Maos Enkel’'ein Bild der Volksrepublik China, ausgehend vom 'verflixten Olympiajahr' 2008, in dem alles nicht ganz so lief, wie die chinesische Regierung sich dies vorgestellt hatte. Sie beschreibt Dissens  und aufkommende Zivilgesellschaft, den Aufstieg und das Lebensgefühl der neuen Mittelschicht und die Nöte der Bauern und Landbevölkerung. Sie fragt nach der Zukunft der Ein-Kind-Politik."
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 7. September 2009