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Leonhardt, Jürgen

Latein

Geschichte einer Weltsprache

Latein erfreut sich heute wieder zunehmender Beliebtheit. Lehrer, Eltern, Schüler und manche Politiker haben die Bedeutung dieses kulturellen Erbes Europas für die heutige Zeit erkannt. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte des Lateinischen von der Antike bis zur Gegenwart. Jürgen Leonhardt beschreibt in seinem anregenden Buch den Aufstieg des Lateinischen vom Regionaldialekt zur Kultursprache der antiken Welt, die Ausprägung seiner klassisch gewordenen Formen sowie seine wechselvolle Geschichte in Spätantike und Frühmittelalter. Besondere Beachtung erfährt das Verhältnis des Lateinischen zu den Volkssprachen und seine Wertschätzung seit den Tagen der Karolingischen bis zur Italienischen Renaissance. Der Umgang mit der antiken Literatur seit der Frühen Neuzeit, die aktuelle Frage nach der Bedeutung der Sprache in den verschiedenen Bildungssystemen und der Vergleich des Lateinischen als Wissenschaftssprache mit dem Englischen bilden weitere Schwerpunkte der Darstellung.

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Bibliografie

978-3-406-56898-5

Erschienen am 09. Februar 2011

Statt € 24,90 jetzt € 9,95

2. Auflage, 2011

340 S., Mit 20 Abbildungen und 3 Karten

Hardcover

Hardcover 9,95 € Kaufen
Inhalt

Vorwort

1 Latein als Weltsprache: Eine systematische Annäherung

2 Die Sprache des Imperiums: Latein von den Anfängen bis zum Ende der Antike

3 Das lateinische Jahrtausend Europas: Vom Beginn des Mittelalters bis 1800

4 Weltsprache ohne Welt: Latein als Bildungssprache seit 1800

5 Von der Philologie zurück zur Kultur: Latein als Weltsprache heute

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Bildnachweis

Register

Pressestimmen

Pressestimmen

"Den Rang 'Weltsprache' hat Jürgen Leonhardt dem Latein nicht als erster zuerkannt, aber als erster schildert er den Lebenslauf dieser Sprache von ihren unscheinbaren Anfängen im 3. Jh. v. Chr. bis in die Gegenwart. (…) Leonhardt stellt fest: 'Latein als fixierte Sprache trägt sozusagen den genetischen Kern zu seiner ständigen und immer neu wiederholten Selbstrekonstruktion in sich selbst.' Just dies macht die tote Sprache unsterblich, wie dieser liber aureus notwendigerweise beweist."
Klaus Sallmann, Antike Welt 3/2010



"In zugleich detailreicher und konzentrierter Weise wird das Buch einem der wichtigsten Gegenstände der europäischen Bildungsgeschichte überhaupt gerecht. Vorlieben des Autors, auch seine eigenen Forschungen, gelten – einer generellen Tendenz der heutigen Latinistik entsprechend – dem Latein der Neuzeit. Doch bietet das in einer angängigen Diktion gehaltene Buch sehr wohl die Geschichte der ‘ganzen’ bisherigen Wegstrecke der lateinischen Sprache."
Hans-Albrecht Koch, Neue Zürcher Zeitung, 21. April 2010



"In Leonhardts ebenso anspruchsvollem wie anschaulichem Buch gibt es nicht nur viel Erstaunliches zu entdecken. Hier zeigen sich auch bemerkenswerte Anknüpfungspunkte an die Neuzeit, in der das Latein von den Nationalsprachen verdrängt wurde und das Englische sich zur neuen Weltsprache entwickelt."
Ulrich Baron, Spiegel Online, 6. Januar 2010



"Latein (...) ist nicht tot, schreibt Leonhardt, weil die Sprache nie gestorben ist. Latein sei vielmehr, was es seit 2000 Jahren ist: eine Weltsprache, die auch nach der Antike eine lebende Sprache blieb, als es keine lateinisch sprechenden Völker mehr gab. Sein Buch beschreibt deshalb detailliert die Geschichte dieser Weltsprache. (...) Leonhardt endet mit einem Plädoyer für mehr Latein-Sprechen, um genau zu sein, aber er präsentiert dafür ein neues Argument: Latein ist eine Weltsprache, bei ihr geht es nicht um ein bisschen Cicero hier und ein bisschen Tacitus dort; mit Latein steht und fällt das Schriftkulturerbe der Menschheit."
Moritz Schuller, Deutschlandradio Kultur, 3. Januar 2010



"Obwohl als Überblickswerk konzipiert, ist Leonhardts Geschichte des Lateins weit mehr als nur das. Sie stellt neue Thesen auf, anstatt bloß alte zu referieren, sie wählt ihren Stoff gezielt aus, anstatt ihn nur zu resümieren, und sie sucht den Gegenwartsbezug, anstatt sich allein in der Vergangenheit aufzuhalten. (...) Was an diesem Buch darüber hinaus beeindruckt, sind seine komparatistische Anlage und seine bildungspolitische Aussage."
Caspar Hirschi, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. Dezember 2009



"Neben der reinen Sprachgeschichte zieht er die allgemeine Kulturgeschichte heran und vergleicht das Schicksal des Lateinischen mit dem anderer lange geltender Weltsprachen (...). Was er an Entsprechungen und Differenzen zutage fördert, eröffnet ein neues Verständnis für die Historizität von Sprachen überhaupt."
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 7. Dezember 2009



"[Jürgen Leonhardts] Buch ‘Latein’ ist ein fundierter Streifzug von der Antike bis heute. (...) Für Liebhaber dieser Sprache bietet es (...) willkommene Denkanstöße."
msa, Stuttgarter Zeitung, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 13. Oktober 2009



"Warum befindet sich das Schulfach Latein im Aufwind? Was sind die Ursachen für die Langlebigkeit dieser Sprache? Und warum hat sich Europa 1500 Jahre lang ihrer bedient? Antworten zu diesen Fragen erhält der Leser in dem gut geschriebenen und sehr instruktiven Buch des Tübinger Altphilologen Jürgen Leonhardt. (...) Wer Leonhardts Buch gelesen hat, weiß, dass auch in der europäischen Linguistik alle Wege nach Rom führen."
Theodor Kissel, epoc, 6/2009



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56898-5

Erschienen am 09. Februar 2011

Statt € 24,90 jetzt € 9,95

2. Auflage , 2011

340 S., Mit 20 Abbildungen und 3 Karten

Hardcover

Hardcover 9,95 € Kaufen

Leonhardt, Jürgen

Latein

Geschichte einer Weltsprache

Latein erfreut sich heute wieder zunehmender Beliebtheit. Lehrer, Eltern, Schüler und manche Politiker haben die Bedeutung dieses kulturellen Erbes Europas für die heutige Zeit erkannt. Das Buch bietet einen umfassenden Überblick über die Geschichte des Lateinischen von der Antike bis zur Gegenwart. Jürgen Leonhardt beschreibt in seinem anregenden Buch den Aufstieg des Lateinischen vom Regionaldialekt zur Kultursprache der antiken Welt, die Ausprägung seiner klassisch gewordenen Formen sowie seine wechselvolle Geschichte in Spätantike und Frühmittelalter. Besondere Beachtung erfährt das Verhältnis des Lateinischen zu den Volkssprachen und seine Wertschätzung seit den Tagen der Karolingischen bis zur Italienischen Renaissance. Der Umgang mit der antiken Literatur seit der Frühen Neuzeit, die aktuelle Frage nach der Bedeutung der Sprache in den verschiedenen Bildungssystemen und der Vergleich des Lateinischen als Wissenschaftssprache mit dem Englischen bilden weitere Schwerpunkte der Darstellung.
Webcode: https://www.chbeck.de/22452

Inhalt

Vorwort

1 Latein als Weltsprache: Eine systematische Annäherung

2 Die Sprache des Imperiums: Latein von den Anfängen bis zum Ende der Antike

3 Das lateinische Jahrtausend Europas: Vom Beginn des Mittelalters bis 1800

4 Weltsprache ohne Welt: Latein als Bildungssprache seit 1800

5 Von der Philologie zurück zur Kultur: Latein als Weltsprache heute

Anmerkungen

Literaturverzeichnis

Bildnachweis

Register

Pressestimmen

"Den Rang 'Weltsprache' hat Jürgen Leonhardt dem Latein nicht als erster zuerkannt, aber als erster schildert er den Lebenslauf dieser Sprache von ihren unscheinbaren Anfängen im 3. Jh. v. Chr. bis in die Gegenwart. (…) Leonhardt stellt fest: 'Latein als fixierte Sprache trägt sozusagen den genetischen Kern zu seiner ständigen und immer neu wiederholten Selbstrekonstruktion in sich selbst.' Just dies macht die tote Sprache unsterblich, wie dieser liber aureus notwendigerweise beweist."
Klaus Sallmann, Antike Welt 3/2010


"In zugleich detailreicher und konzentrierter Weise wird das Buch einem der wichtigsten Gegenstände der europäischen Bildungsgeschichte überhaupt gerecht. Vorlieben des Autors, auch seine eigenen Forschungen, gelten – einer generellen Tendenz der heutigen Latinistik entsprechend – dem Latein der Neuzeit. Doch bietet das in einer angängigen Diktion gehaltene Buch sehr wohl die Geschichte der ‘ganzen’ bisherigen Wegstrecke der lateinischen Sprache."
Hans-Albrecht Koch, Neue Zürcher Zeitung, 21. April 2010


"In Leonhardts ebenso anspruchsvollem wie anschaulichem Buch gibt es nicht nur viel Erstaunliches zu entdecken. Hier zeigen sich auch bemerkenswerte Anknüpfungspunkte an die Neuzeit, in der das Latein von den Nationalsprachen verdrängt wurde und das Englische sich zur neuen Weltsprache entwickelt."
Ulrich Baron, Spiegel Online, 6. Januar 2010


"Latein (...) ist nicht tot, schreibt Leonhardt, weil die Sprache nie gestorben ist. Latein sei vielmehr, was es seit 2000 Jahren ist: eine Weltsprache, die auch nach der Antike eine lebende Sprache blieb, als es keine lateinisch sprechenden Völker mehr gab. Sein Buch beschreibt deshalb detailliert die Geschichte dieser Weltsprache. (...) Leonhardt endet mit einem Plädoyer für mehr Latein-Sprechen, um genau zu sein, aber er präsentiert dafür ein neues Argument: Latein ist eine Weltsprache, bei ihr geht es nicht um ein bisschen Cicero hier und ein bisschen Tacitus dort; mit Latein steht und fällt das Schriftkulturerbe der Menschheit."
Moritz Schuller, Deutschlandradio Kultur, 3. Januar 2010


"Obwohl als Überblickswerk konzipiert, ist Leonhardts Geschichte des Lateins weit mehr als nur das. Sie stellt neue Thesen auf, anstatt bloß alte zu referieren, sie wählt ihren Stoff gezielt aus, anstatt ihn nur zu resümieren, und sie sucht den Gegenwartsbezug, anstatt sich allein in der Vergangenheit aufzuhalten. (...) Was an diesem Buch darüber hinaus beeindruckt, sind seine komparatistische Anlage und seine bildungspolitische Aussage."
Caspar Hirschi, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30. Dezember 2009


"Neben der reinen Sprachgeschichte zieht er die allgemeine Kulturgeschichte heran und vergleicht das Schicksal des Lateinischen mit dem anderer lange geltender Weltsprachen (...). Was er an Entsprechungen und Differenzen zutage fördert, eröffnet ein neues Verständnis für die Historizität von Sprachen überhaupt."
Burkhard Müller, Süddeutsche Zeitung, 7. Dezember 2009


"[Jürgen Leonhardts] Buch ‘Latein’ ist ein fundierter Streifzug von der Antike bis heute. (...) Für Liebhaber dieser Sprache bietet es (...) willkommene Denkanstöße."
msa, Stuttgarter Zeitung, Literaturbeilage zur Frankfurter Buchmesse 2009, 13. Oktober 2009


"Warum befindet sich das Schulfach Latein im Aufwind? Was sind die Ursachen für die Langlebigkeit dieser Sprache? Und warum hat sich Europa 1500 Jahre lang ihrer bedient? Antworten zu diesen Fragen erhält der Leser in dem gut geschriebenen und sehr instruktiven Buch des Tübinger Altphilologen Jürgen Leonhardt. (...) Wer Leonhardts Buch gelesen hat, weiß, dass auch in der europäischen Linguistik alle Wege nach Rom führen."
Theodor Kissel, epoc, 6/2009