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Leupold, Dagmar

Alphabet zu Fuß

Essays zur Literatur

Wie aus Erfahrung Literatur wird

Schreiben bedeutet, dem Wunsch zu folgen, daß man in die Haut eines anderen schlüpfen, daß man aus der eigenen Haut fahren könnte. Die Haut ist wie die Sprache, von Innen und Außen zugleich gezeichnet, von Geschichte wie von einer Spur geprägt und doch bereit, daß auf ihr etwas Neues eingetragen werden kann. Daphne und Apollo, Echo und Narziß – nicht nur in Romanen wie „Edmond“ und „Eden Plaza“ hat sich Dagmar Leupold die antiken Erzählungen anverwandelt, auch in ihren Essays liest sie diese neu und entwickelt aus ihnen ihr eigenes poetisches Programm.
Im Zentrum von „Alphabet zu Fuß“ stehen die Poetik-Vorlesungen, die Dagmar Leupold über „Vergessen, Erinnern, Korrespondieren“ unter dem Titel „Poetischer Stoffwechsel“ gehalten hat. Von der Bilderwelt des Mythos über die Überlieferung der Literaturgeschichte bis zur körperlichen Empfindung untersucht Dagmar Leupold Prozesse der Verwandlung, der Ähnlichkeit und der Verdichtung und zeigt, durch welchen Stoffwechsel aus Erfahrungen Literatur wird.
Ob sie über Laufen und Literatur, Ingeborg Bachmann oder Uwe Timm, den „Tor!“-Schrei beim Fußball schreibt oder das musikalische Protokoll ihres Schreiballtags gibt: die Essays von Dagmar Leupold sind klug, poetisch und dicht, Erkundungen der Sehnsuchtslandschaft der Literatur.


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Bibliografie

978-3-406-53643-4

169 S.

Hardcover

Hardcover 17,90 € Kaufen
Inhalt
Alphabet zu Fuß

Kleine Timm-Fibel.
Laudatio anläßlich der Verleihung des Tukan-Preises an Uwe Timm 2001

Elf Scherben (9/11)

Nachmittagstee in der Via Bocca di Leone
Begegnung mit Ingeborg Bachmann

Drei Selbstauslöser

Das Lob des "O".
Oder: Warum es mich nicht wundert, daß die Franzosen schließlich doch noch Weltmeister wurden.
Oder: Zuviel Purismus schadet

Probeliegen

Poetischer Stoffwechsel:
Vergessen, Erinnern, Korrespondieren.
Oder: Wie die Poesie entsteht

Tauschen und Tauschen. Zwei Geschäfte – oder eins?

Ein Stoßseufzer

Die Kunst der Verführung/Verführung als Kunst

Addio, addio o miei sospiri.
Oder: Musikalisches Protokoll eines Arbeitstags

Über das Begehren.
Oder: Meine liebsten Ich-Erzählerinnen

Aufzeichnung und Gedicht: "Sag es treffender!"

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-53643-4

169 S.

Hardcover

Hardcover 17,90 € Kaufen

Leupold, Dagmar

Alphabet zu Fuß

Essays zur Literatur

Wie aus Erfahrung Literatur wird

Schreiben bedeutet, dem Wunsch zu folgen, daß man in die Haut eines anderen schlüpfen, daß man aus der eigenen Haut fahren könnte. Die Haut ist wie die Sprache, von Innen und Außen zugleich gezeichnet, von Geschichte wie von einer Spur geprägt und doch bereit, daß auf ihr etwas Neues eingetragen werden kann. Daphne und Apollo, Echo und Narziß – nicht nur in Romanen wie „Edmond“ und „Eden Plaza“ hat sich Dagmar Leupold die antiken Erzählungen anverwandelt, auch in ihren Essays liest sie diese neu und entwickelt aus ihnen ihr eigenes poetisches Programm.
Im Zentrum von „Alphabet zu Fuß“ stehen die Poetik-Vorlesungen, die Dagmar Leupold über „Vergessen, Erinnern, Korrespondieren“ unter dem Titel „Poetischer Stoffwechsel“ gehalten hat. Von der Bilderwelt des Mythos über die Überlieferung der Literaturgeschichte bis zur körperlichen Empfindung untersucht Dagmar Leupold Prozesse der Verwandlung, der Ähnlichkeit und der Verdichtung und zeigt, durch welchen Stoffwechsel aus Erfahrungen Literatur wird.
Ob sie über Laufen und Literatur, Ingeborg Bachmann oder Uwe Timm, den „Tor!“-Schrei beim Fußball schreibt oder das musikalische Protokoll ihres Schreiballtags gibt: die Essays von Dagmar Leupold sind klug, poetisch und dicht, Erkundungen der Sehnsuchtslandschaft der Literatur.

Webcode: https://www.chbeck.de/13176

Inhalt

Alphabet zu Fuß

Kleine Timm-Fibel.
Laudatio anläßlich der Verleihung des Tukan-Preises an Uwe Timm 2001

Elf Scherben (9/11)

Nachmittagstee in der Via Bocca di Leone
Begegnung mit Ingeborg Bachmann

Drei Selbstauslöser

Das Lob des "O".
Oder: Warum es mich nicht wundert, daß die Franzosen schließlich doch noch Weltmeister wurden.
Oder: Zuviel Purismus schadet

Probeliegen

Poetischer Stoffwechsel:
Vergessen, Erinnern, Korrespondieren.
Oder: Wie die Poesie entsteht

Tauschen und Tauschen. Zwei Geschäfte – oder eins?

Ein Stoßseufzer

Die Kunst der Verführung/Verführung als Kunst

Addio, addio o miei sospiri.
Oder: Musikalisches Protokoll eines Arbeitstags

Über das Begehren.
Oder: Meine liebsten Ich-Erzählerinnen

Aufzeichnung und Gedicht: "Sag es treffender!"