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Munske, Horst Haider

Lob der Rechtschreibung

Warum wir schreiben wie wir schreiben

In der erbitterten und gelegentlich ermüdenden Diskussion um die Rechtschreibreform wird Sachkenntnis oft durch argumentativen Eifer ersetzt. Die Rechtschreibung muß vereinfacht werden, sagen die einen. Die deutsche Orthographie gehört zur Eigenart der deutschen Sprache, meinen die anderen. Horst Haider Munske erläutert in diesem Buch Schritt für Schritt, wie die deutsche Rechtschreibung im Verlauf von Jahrhunderten entstanden ist. Er stellt ihre Grundstrukturen dar und erklärt ihre Eigenheiten. Das Buch ist ein kleiner, kompakter Reiseführer durch die deutsche Sprache und ihre Orthographie.


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Bibliografie

978-3-406-52861-3

142 S.

Softcover

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Broschur 9,90 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Noch viel tiefer in die Geschichte der Rechtschreibung taucht aber Horst Haider Munske ein, und plötzlich ergibt alles wieder einen Sinn: warum wir Schlange und Schnee schreiben, nicht aber Schtein und Schpiegel. Wie es zum daß kam. Warum es manchmal ein einziger Buchstabe tut (Gebet) und man manchmal zwei Vokale braucht: das Beet."
SEZ, Frankfurter Rundschau, 10. Januar 2006



"Hätten wir ein solches Buch vor 15 Jahren gehabt, hätte uns einiges an Reformquälerei erspart bleiben können."
Hans Krieger, Bayerische Staatszeitung, 9. Dezember 2005



"Es ist ein Zaubermittel, denn es verhilft zum klaren Blick. (...) Wegen des dichterischen Schwungs vieler Sätze nannte der Dichter Reiner Kunze in seiner Zürcher Rede Munskes Lob ein „Hohelied auf die Haut der Sprache“. Nun hat der Erlanger Gelehrte das, was er vor einem Jahr auf knappen Zeitungszeilen vorführte, zu einem handlichen Büchlein ausgestaltet. (...) Munske befiehlt nichts, er versucht zu verstehen. Er möchte zeigen, daß das, was dem Schreiber Schwierigkeiten macht, dem Leser das Verstehen erleichtert. Seine Hauptkenntnis ist, daß unser Schreibsystem von ‚unsichtbarer Hand’ in dieser Richtung verändert wurde: (...) Horst Haider Munske hat ein durch und durch lesenswertes Büchlein geschrieben, ein Büchlein der Freiheit. Er vertritt mit ihm die Freiheit der Sprache und stellt sich so, ohne es eigentlich zum Ziel zu haben, gegen die Regelungswut der Rechtschreibreform."
Stefan Stirnemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Oktober 2005



"Es ist eine Meisterleistung, wie hier historisches Wissen und Detailkenntnis heutiger Orthographie zusammengeführt werden – argumentativ überzeugend und in durchweg klarer Diktion."
Werner Besch, Germanistik, Band 46 (2005), Heft 3-4



Empfehlungen

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Bibliografie

978-3-406-52861-3

142 S.

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Munske, Horst Haider

Lob der Rechtschreibung

Warum wir schreiben wie wir schreiben

In der erbitterten und gelegentlich ermüdenden Diskussion um die Rechtschreibreform wird Sachkenntnis oft durch argumentativen Eifer ersetzt. Die Rechtschreibung muß vereinfacht werden, sagen die einen. Die deutsche Orthographie gehört zur Eigenart der deutschen Sprache, meinen die anderen. Horst Haider Munske erläutert in diesem Buch Schritt für Schritt, wie die deutsche Rechtschreibung im Verlauf von Jahrhunderten entstanden ist. Er stellt ihre Grundstrukturen dar und erklärt ihre Eigenheiten. Das Buch ist ein kleiner, kompakter Reiseführer durch die deutsche Sprache und ihre Orthographie.

Webcode: https://www.chbeck.de/13191

Pressestimmen

"Noch viel tiefer in die Geschichte der Rechtschreibung taucht aber Horst Haider Munske ein, und plötzlich ergibt alles wieder einen Sinn: warum wir Schlange und Schnee schreiben, nicht aber Schtein und Schpiegel. Wie es zum daß kam. Warum es manchmal ein einziger Buchstabe tut (Gebet) und man manchmal zwei Vokale braucht: das Beet."
SEZ, Frankfurter Rundschau, 10. Januar 2006


"Hätten wir ein solches Buch vor 15 Jahren gehabt, hätte uns einiges an Reformquälerei erspart bleiben können."
Hans Krieger, Bayerische Staatszeitung, 9. Dezember 2005


"Es ist ein Zaubermittel, denn es verhilft zum klaren Blick. (...) Wegen des dichterischen Schwungs vieler Sätze nannte der Dichter Reiner Kunze in seiner Zürcher Rede Munskes Lob ein „Hohelied auf die Haut der Sprache“. Nun hat der Erlanger Gelehrte das, was er vor einem Jahr auf knappen Zeitungszeilen vorführte, zu einem handlichen Büchlein ausgestaltet. (...) Munske befiehlt nichts, er versucht zu verstehen. Er möchte zeigen, daß das, was dem Schreiber Schwierigkeiten macht, dem Leser das Verstehen erleichtert. Seine Hauptkenntnis ist, daß unser Schreibsystem von ‚unsichtbarer Hand’ in dieser Richtung verändert wurde: (...) Horst Haider Munske hat ein durch und durch lesenswertes Büchlein geschrieben, ein Büchlein der Freiheit. Er vertritt mit ihm die Freiheit der Sprache und stellt sich so, ohne es eigentlich zum Ziel zu haben, gegen die Regelungswut der Rechtschreibreform."
Stefan Stirnemann, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Oktober 2005


"Es ist eine Meisterleistung, wie hier historisches Wissen und Detailkenntnis heutiger Orthographie zusammengeführt werden – argumentativ überzeugend und in durchweg klarer Diktion."
Werner Besch, Germanistik, Band 46 (2005), Heft 3-4