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Muscheler, Ursula

Haus ohne Augenbrauen

Architekturgeschichten aus dem 20. Jahrhundert

Eine etwas andere Architekturgeschichte

Das 20. Jahrhundert war auch in der Architektur das Jahrhundert der Experimente, des ständigen Neubeginns, der sich wandelnden Visionen für eine bessere Zukunft. Die neuen Bauten sollten eine menschenwürdigere Welt vorwegnehmen oder sozialen Experimenten als Hülle dienen. Ursula Muscheler erzählt die Geschichten von zwanzig dieser Bauten – entworfen von den großen Architekten des Jahrhunderts wie Frank Lloyd Wright und Adolf Loos, Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und Hans Scharoun. Wie Loos’ „Haus ohne Augenbrauen“ in Wien, so erregten sie alle Aufsehen in ihrer Zeit und wirkten stilprägend für die Zukunft. Das Buch läßt die Bauherren und Architekten mit ihren Ideen und Hoffnungen auftreten, erläutert ihre Neuerungen und schildert die meist gespaltene Reaktion der Zeitgenossen.

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Bibliografie

978-3-406-54801-7

Erschienen am 15. September 2007

255 S., mit 25 Abbildungen

Softcover

Bibliografische Reihen

Broschur 12,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung 

Die große Erneuerung 
Die nackte Mauer – Die Börse in Amsterdam 
Hendrik Petrus Berlage 1896–1903

Gartenstadt – Letchworth City in England 
Ebenezer Howard ab 1903

Präriehäuser – Das Robie-Haus in Chicago
Frank Lloyd Wright 1909–10

Haus ohne Augenbrauen – Das Haus am Michaelerplatz in Wien 
Adolf Loos 1909–11


Die neue Sachlichkeit 
Schöne neue Arbeitswelt – Die Ford Motor Company in Detroit 
Albert Kahn ab 1910

Die Schönheit der Maschine – Die Bauhausbauten in Dessau 
Walter Gropius 1925–28

Eine Wohnung für Jedermann – Die Siedlung Praunheim in Frankfurt 
Ernst May 1926–30

Das Glashaus – Die Villa Tugendhat in Brünn 
Ludwig Mies van der Rohe 1928–30

Der Kunde wird König – Das Kaufhaus Schocken in Chemnitz 
Erich Mendelsohn 1929–31

Volksgesundheit – Das Pioneer Health Centre in London 
Owen Williams 1933–35

Das Kollektivhaus – John Ericssonsgatan in Stockholm
Sven Markelius 1935


Sozialistische Pracht 
Das unterirdische Paradies – Die erste Linie der Moskauer Metro 
Metrostoj 1931–35

Wohnpaläste für die Werktätigen – Die Stalinallee in Berlin-Ost
Hermann Henselmann 1949–56

 
Radikale Vielfalt 
Vertikale Gartenstadt – Die Unité d’habitation in Marseille 
Le Corbusier 1946–52

Lehmbauten für die Armen – Neu-Gourna bei Luxor 
Hassan Fathy 1945–53

Die Schulwohnung – Ein Mädchengymnasium in Lünen 
Hans Scharoun 1956–62

Dome sweet Home – Kuppelbauten 
Richard Buckminster Fuller ab 1950

Die Wohnung des Nomaden – Der Nakagin Kapselturm in Tokio 
Kisho Kurokawa 1969–70

Bunte Bauten, wilde Gärten – Das Mémé bei Brüssel 
Lucien Kroll 1968–72

Ein Monument des Erinnerns – Die Staatsgalerie in Stuttgart 
James Stirling 1977–84


Am Ende des Jahrhunderts

Anmerkungen 
Bildnachweis 
Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Mit ihren Geschichten will sie (die Autorin) die Leser nicht durch stimmungsvolle Bilder verführen, sondern sie versucht sie zu den Hintergründen der Bauten zu führen. (...) Und so folgt man der Autorin gerne auf ihren lesenswerten Streifzügen durch das 20. Jahrhundert."
Jürgen Tietz, Neue Zürcher Zeitung, 19. März 2008



"Wer ein größeres Publikum für das Thema Baukunst gewinnen will, ist also gut beraten, die Architekten und Bauherren ähnlich plastisch zu schildern wie ihre Gebäude. Kurzweilig und kenntnisreich gelingt das Ursula Muscheler mit ihrem Buch „Haus ohne Augenbrauen“, in dem sie „Architekturgeschichten aus dem 20. Jahrhundert“ erzählt. Auf jeweils wenigen Seiten stellt die promovierte Architektin einen von zwanzig epochalen Bauten vor, lässt die Verantwortlichen und ihre Zeitgenossen zu Wort kommen und skizziert die Ideen und Debatten, die sie bewegten."
Frank Thinius, Süddeutsche Zeitung, 27.Dezember 2007



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-54801-7

Erschienen am 15. September 2007

255 S., mit 25 Abbildungen

Softcover

Softcover 12,95 € Kaufen

Muscheler, Ursula

Haus ohne Augenbrauen

Architekturgeschichten aus dem 20. Jahrhundert

Eine etwas andere Architekturgeschichte

Das 20. Jahrhundert war auch in der Architektur das Jahrhundert der Experimente, des ständigen Neubeginns, der sich wandelnden Visionen für eine bessere Zukunft. Die neuen Bauten sollten eine menschenwürdigere Welt vorwegnehmen oder sozialen Experimenten als Hülle dienen. Ursula Muscheler erzählt die Geschichten von zwanzig dieser Bauten – entworfen von den großen Architekten des Jahrhunderts wie Frank Lloyd Wright und Adolf Loos, Walter Gropius und Ludwig Mies van der Rohe, Le Corbusier und Hans Scharoun. Wie Loos’ „Haus ohne Augenbrauen“ in Wien, so erregten sie alle Aufsehen in ihrer Zeit und wirkten stilprägend für die Zukunft. Das Buch läßt die Bauherren und Architekten mit ihren Ideen und Hoffnungen auftreten, erläutert ihre Neuerungen und schildert die meist gespaltene Reaktion der Zeitgenossen.
Webcode: https://www.chbeck.de/21508

Inhalt

Einleitung 

Die große Erneuerung 
Die nackte Mauer – Die Börse in Amsterdam 
Hendrik Petrus Berlage 1896–1903

Gartenstadt – Letchworth City in England 
Ebenezer Howard ab 1903

Präriehäuser – Das Robie-Haus in Chicago
Frank Lloyd Wright 1909–10

Haus ohne Augenbrauen – Das Haus am Michaelerplatz in Wien 
Adolf Loos 1909–11


Die neue Sachlichkeit 
Schöne neue Arbeitswelt – Die Ford Motor Company in Detroit 
Albert Kahn ab 1910

Die Schönheit der Maschine – Die Bauhausbauten in Dessau 
Walter Gropius 1925–28

Eine Wohnung für Jedermann – Die Siedlung Praunheim in Frankfurt 
Ernst May 1926–30

Das Glashaus – Die Villa Tugendhat in Brünn 
Ludwig Mies van der Rohe 1928–30

Der Kunde wird König – Das Kaufhaus Schocken in Chemnitz 
Erich Mendelsohn 1929–31

Volksgesundheit – Das Pioneer Health Centre in London 
Owen Williams 1933–35

Das Kollektivhaus – John Ericssonsgatan in Stockholm
Sven Markelius 1935


Sozialistische Pracht 
Das unterirdische Paradies – Die erste Linie der Moskauer Metro 
Metrostoj 1931–35

Wohnpaläste für die Werktätigen – Die Stalinallee in Berlin-Ost
Hermann Henselmann 1949–56

 
Radikale Vielfalt 
Vertikale Gartenstadt – Die Unité d’habitation in Marseille 
Le Corbusier 1946–52

Lehmbauten für die Armen – Neu-Gourna bei Luxor 
Hassan Fathy 1945–53

Die Schulwohnung – Ein Mädchengymnasium in Lünen 
Hans Scharoun 1956–62

Dome sweet Home – Kuppelbauten 
Richard Buckminster Fuller ab 1950

Die Wohnung des Nomaden – Der Nakagin Kapselturm in Tokio 
Kisho Kurokawa 1969–70

Bunte Bauten, wilde Gärten – Das Mémé bei Brüssel 
Lucien Kroll 1968–72

Ein Monument des Erinnerns – Die Staatsgalerie in Stuttgart 
James Stirling 1977–84


Am Ende des Jahrhunderts

Anmerkungen 
Bildnachweis 
Personenregister

Pressestimmen

"Mit ihren Geschichten will sie (die Autorin) die Leser nicht durch stimmungsvolle Bilder verführen, sondern sie versucht sie zu den Hintergründen der Bauten zu führen. (...) Und so folgt man der Autorin gerne auf ihren lesenswerten Streifzügen durch das 20. Jahrhundert."
Jürgen Tietz, Neue Zürcher Zeitung, 19. März 2008


"Wer ein größeres Publikum für das Thema Baukunst gewinnen will, ist also gut beraten, die Architekten und Bauherren ähnlich plastisch zu schildern wie ihre Gebäude. Kurzweilig und kenntnisreich gelingt das Ursula Muscheler mit ihrem Buch „Haus ohne Augenbrauen“, in dem sie „Architekturgeschichten aus dem 20. Jahrhundert“ erzählt. Auf jeweils wenigen Seiten stellt die promovierte Architektin einen von zwanzig epochalen Bauten vor, lässt die Verantwortlichen und ihre Zeitgenossen zu Wort kommen und skizziert die Ideen und Debatten, die sie bewegten."
Frank Thinius, Süddeutsche Zeitung, 27.Dezember 2007