Ulrich Woelk erhält den Alfred-Döblin-Preis

Der Schriftsteller Ulrich Woelk ist mit dem diesjährigen Alfred-Döblin-Preis ausgezeichnet worden. Dies teilte die Akademie der Künste in Berlin mit. Der 58-Jährige wird für sein Manuskript mit dem Titel "Für ein Leben" geehrt. Die Auszeichnung ist mit 15.000 Euro dotiert.

Physiker und Autor lebt seit Mitte der 90er in Berlin
Ihre Entscheidung begründete die Jury, bestehend aus Natascha Freundel, Cornelia Geißler und Jörg Magenau, wie folgt: "Der Alfred-Döblin-Preis 2019 geht an den Berliner Schriftsteller Ulrich Woelk. Sein Romanprojekt ‚Für ein Leben’ erzählt am Beispiel zweier Frauen aus unterschiedlichen sozialen Milieus rund ein halbes Jahrhundert Berliner und europäischer Geschichte. Detailgenau, lebensnah, tragisch und komisch geht Ulrich Woelk den großen Fragen des Lebens nach: Liebe und Tod."
Ulrich Woelk veröffentlichte seinen ersten Roman "Freigang" im Jahr 1990. Der promovierte Physiker arbeitete unter anderem von 1988 bis 1995 an der Technischen Universität in Berlin. Er lebt seit Mitte der 90er-Jahre in Berlin.

Von Günter Grass gestiftet
Der Alfred-Döblin-Preis wird alle zwei Jahre für ein noch nicht fertig gestelltes Prosa-Manuskript vergeben. Er wurde 1979 von Günter Grass gestiftet. Zuletzt gewannen Natascha Wodin (2015) und María Cecilia Barbetta (2017).

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