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Rees, Matt Beynon

Der Attentäter von Brooklyn

Omar Jussufs vierter Fall

Eine Konferenz der UNO im winterlichen New York verschafft Omar Jussuf die Gelegenheit, seinen Sohn Ala zu besuchen, der in Brooklyn lebt, in einem großen, von Palästinensern bewohnten Viertel: „Little Palestine“. Als Omar Jussuf in Alas Wohnung ankommt, entdeckt er einen Toten: Alas Mitbewohner ist geköpft worden, und Omar Jussufs Sohn wird als Verdächtiger festgenommen. Omar Jussuf muss alles daransetzen, die Unschuld seines Sohnes zu beweisen.

Farbig und spannend zeichnet Matt Beynon Rees die Stimmungslage im brodelnden, multikulturellen New York nach dem 11. September und erzählt, wie sich Omar Jussuf, der Geschichtslehrer und Ermittler wider Willen, gemeinsam mit einem amerikanischen Cop daranmacht, die Hintergründe dieses brutalen Verbrechens aufzudecken. War es eine Beziehungstat? Drogenkriminalität? Oder haben wir es mit einer islamistischen Terrorzelle zu tun? Auch wenn Omar Jussuf und sein Sohn in New York von der Korruption und der Gewalt im heimatlichen Palästina, nach dem sie sich zugleich sehnen, weit entfernt sind, holt sie diese Realität auf andere, ebenso bedrohliche Weise wieder ein. Emotional und leidenschaftlich, komisch und ernst erzählt Matt Rees in seinem neuen Omar Jussuf-Krimi von Liebe, Freundschaft, Hass und Verrat und dem Kampf um Gerechtigkeit.


„Egal, wo Matt Rees auf dem Papier morden und ermitteln lässt – ich werde es bestimmt lesen."
Katja Stumpp, Bild.de

"Diese Echtheit des Grauens, in einen Krimi verpackt, schockt."
Matthias Busch, Münchner Merkur
Von Matt Beynon Rees. Aus dem Englischen von Klaus Modick.

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Bibliografie

978-3-406-61283-1

Erschienen am 23. Februar 2011

288 S.

Hardcover

Hardcover 18,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Rees’ Bücher sind mehr als Krimis, sie zeigen die volle Tragik des palästinensischen Volkes."
mai, Neue Presse, 3. Januar 2012



"Doch während er akribisch und mutig dem Täter auf die Spur kommt, kann er die menschliche Katastrophe nicht verhindern. Der neue Fall macht schonungslos klar, in welch prekärer Lage die Palästinenser weltweit stecken. Matt Beynon Rees' Bücher sind mehr als Krimis, sie zeigen die volle Tragik des Nahostkonfliktes."
mai, Neue Presse, 12. Juli 2011



"Eine bewährte Mischung aus kriminalistischer Handlung, sozialpolitischer Beschreibung und Lokalkolorit prägt den Roman. Es ist der vierte des englischsprachigen Autors Matt Benyon Rees. (…) Rees pflegt eine einfache Sprache und versucht, die idiomatischen Rituale des gesprochenen Arabisch nachzuahmen. Er baut Spannung auf, hält den erzählerischen Rhythmus durch und endet mit einer unerwarteten Auflösung. (…) Dabei schöpft Rees aus seinem Hintergrundwissen über die Machtkämpfe und die Zerrissenheit innerhalb der palästinensischen Behörden, und unter der Oberfläche der Krimihandlung zeichnet er ein Sozialgemälde Palästinas, das aufschlussreicher ist als viele Reportagen."
Stefana Sabin, Neue Zürcher Zeitung, NZZ am Sonntag, 26. Juni 2011



"Verbunden mit einer spannenden Kriminalgeschichte sind einmal mehr das Schicksal der Menschen im Nahen Osten, die Gewalt, die zum Alltag gehört, und die Feindschaft der einzelnen arabischen Fraktionen untereinander. Rees ist ein fesselnder Beitrag zum Thema Naher Osten gelungen, in dem er schon einige der neueren Entwicklungen vorausahnte."
NDR 1 Niedersachsen, 26. April 2011



"Rees’ Bücher sind weder proisraelisch noch propalästinensisch. ‘Omar Jussuf ist ein klar denkender Mann, der weiß, dass die Probleme auch mit der israelischen Politik zu tun haben, aber die kann er ohnehin nicht beeinflussen’. (...) Doch so erfährt der Krimileser über diese schöne, karge Landschaft und ihre Menschen denn auch Geschichten, um die sich sonst kaum jemand kümmert."
Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung, 22. Juni 2011



"Neben dem gekonnten Spannungsaufbau lässt sich hier also auch jener feine, trockene Humor genießen, dem die Leiden der Mitmenschen nicht etwa gleichgültig sind, der jedoch ein feines Sensorium besitzt für jegliche hohle Attitüde. Worauf die Delegierten des damaligen Ägypten, Libyen und Tunesien in wüste Schimpf-Kanonaden ausbrechen. Und dieser Ausnahme-Thriller, im Original bereits vor einem Jahr erschienen, erneut die visionäre Kraft beobachtungsgenauer Literatur bewiesen hat. Gerade weil er die zum Teil selbstgerechten Lesererwartungen selbsternannter Nahost-Kenner ein ums andere Mal ebenso gekonnt wie profund unterläuft."
Marko Martin, Deutschlandradio Kultur, 24. März 2011



"Rees [wagte], was vor ihm niemand riskiert hatte: einen Krimi in den Palästinensergebieten anzusiedeln, mithin in einer Weltgegend, die dem Westen durch die Nachrichten scheinbar vertraut ist und über die wir doch so gut wie nichts wissen."
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Februar 2011



"Die bewährte Mischung aus kriminalistischer Handlung, sozialpolitischer Beschreibung und Lokalkolorit prägt auch diesen Roman, in dem Matt Rees seinen palästinensischen Hobbydetektiv zum vierten Mal agieren lässt. Rees erzählt mit der Dringlichkeit des Berichterstatters und der Gelassenheit des Kriminalschriftstellers. Er baut Spannung auf, hält den erzählerischen Rhythmus durch und endet mit einer unerwarteten Auflösung."
Stefana Sabin, Faustkultur.de, 25. Februar 2011



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-61283-1

Erschienen am 23. Februar 2011

288 S.

Hardcover

Hardcover 18,95 € Kaufen
e-Book 7,99 € Kaufen

Rees, Matt Beynon

Der Attentäter von Brooklyn

Omar Jussufs vierter Fall

Eine Konferenz der UNO im winterlichen New York verschafft Omar Jussuf die Gelegenheit, seinen Sohn Ala zu besuchen, der in Brooklyn lebt, in einem großen, von Palästinensern bewohnten Viertel: „Little Palestine“. Als Omar Jussuf in Alas Wohnung ankommt, entdeckt er einen Toten: Alas Mitbewohner ist geköpft worden, und Omar Jussufs Sohn wird als Verdächtiger festgenommen. Omar Jussuf muss alles daransetzen, die Unschuld seines Sohnes zu beweisen.

Farbig und spannend zeichnet Matt Beynon Rees die Stimmungslage im brodelnden, multikulturellen New York nach dem 11. September und erzählt, wie sich Omar Jussuf, der Geschichtslehrer und Ermittler wider Willen, gemeinsam mit einem amerikanischen Cop daranmacht, die Hintergründe dieses brutalen Verbrechens aufzudecken. War es eine Beziehungstat? Drogenkriminalität? Oder haben wir es mit einer islamistischen Terrorzelle zu tun? Auch wenn Omar Jussuf und sein Sohn in New York von der Korruption und der Gewalt im heimatlichen Palästina, nach dem sie sich zugleich sehnen, weit entfernt sind, holt sie diese Realität auf andere, ebenso bedrohliche Weise wieder ein. Emotional und leidenschaftlich, komisch und ernst erzählt Matt Rees in seinem neuen Omar Jussuf-Krimi von Liebe, Freundschaft, Hass und Verrat und dem Kampf um Gerechtigkeit.


„Egal, wo Matt Rees auf dem Papier morden und ermitteln lässt – ich werde es bestimmt lesen."
Katja Stumpp, Bild.de

"Diese Echtheit des Grauens, in einen Krimi verpackt, schockt."
Matthias Busch, Münchner Merkur
Von Matt Beynon Rees. Aus dem Englischen von Klaus Modick.
Webcode: https://www.chbeck.de/861684

Pressestimmen

"Rees’ Bücher sind mehr als Krimis, sie zeigen die volle Tragik des palästinensischen Volkes."
mai, Neue Presse, 3. Januar 2012


"Doch während er akribisch und mutig dem Täter auf die Spur kommt, kann er die menschliche Katastrophe nicht verhindern. Der neue Fall macht schonungslos klar, in welch prekärer Lage die Palästinenser weltweit stecken. Matt Beynon Rees' Bücher sind mehr als Krimis, sie zeigen die volle Tragik des Nahostkonfliktes."
mai, Neue Presse, 12. Juli 2011


"Eine bewährte Mischung aus kriminalistischer Handlung, sozialpolitischer Beschreibung und Lokalkolorit prägt den Roman. Es ist der vierte des englischsprachigen Autors Matt Benyon Rees. (…) Rees pflegt eine einfache Sprache und versucht, die idiomatischen Rituale des gesprochenen Arabisch nachzuahmen. Er baut Spannung auf, hält den erzählerischen Rhythmus durch und endet mit einer unerwarteten Auflösung. (…) Dabei schöpft Rees aus seinem Hintergrundwissen über die Machtkämpfe und die Zerrissenheit innerhalb der palästinensischen Behörden, und unter der Oberfläche der Krimihandlung zeichnet er ein Sozialgemälde Palästinas, das aufschlussreicher ist als viele Reportagen."
Stefana Sabin, Neue Zürcher Zeitung, NZZ am Sonntag, 26. Juni 2011


"Verbunden mit einer spannenden Kriminalgeschichte sind einmal mehr das Schicksal der Menschen im Nahen Osten, die Gewalt, die zum Alltag gehört, und die Feindschaft der einzelnen arabischen Fraktionen untereinander. Rees ist ein fesselnder Beitrag zum Thema Naher Osten gelungen, in dem er schon einige der neueren Entwicklungen vorausahnte."
NDR 1 Niedersachsen, 26. April 2011


"Rees’ Bücher sind weder proisraelisch noch propalästinensisch. ‘Omar Jussuf ist ein klar denkender Mann, der weiß, dass die Probleme auch mit der israelischen Politik zu tun haben, aber die kann er ohnehin nicht beeinflussen’. (...) Doch so erfährt der Krimileser über diese schöne, karge Landschaft und ihre Menschen denn auch Geschichten, um die sich sonst kaum jemand kümmert."
Hans-Peter Kunisch, Süddeutsche Zeitung, 22. Juni 2011


"Neben dem gekonnten Spannungsaufbau lässt sich hier also auch jener feine, trockene Humor genießen, dem die Leiden der Mitmenschen nicht etwa gleichgültig sind, der jedoch ein feines Sensorium besitzt für jegliche hohle Attitüde. Worauf die Delegierten des damaligen Ägypten, Libyen und Tunesien in wüste Schimpf-Kanonaden ausbrechen. Und dieser Ausnahme-Thriller, im Original bereits vor einem Jahr erschienen, erneut die visionäre Kraft beobachtungsgenauer Literatur bewiesen hat. Gerade weil er die zum Teil selbstgerechten Lesererwartungen selbsternannter Nahost-Kenner ein ums andere Mal ebenso gekonnt wie profund unterläuft."
Marko Martin, Deutschlandradio Kultur, 24. März 2011


"Rees [wagte], was vor ihm niemand riskiert hatte: einen Krimi in den Palästinensergebieten anzusiedeln, mithin in einer Weltgegend, die dem Westen durch die Nachrichten scheinbar vertraut ist und über die wir doch so gut wie nichts wissen."
Sandra Kegel, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 26. Februar 2011


"Die bewährte Mischung aus kriminalistischer Handlung, sozialpolitischer Beschreibung und Lokalkolorit prägt auch diesen Roman, in dem Matt Rees seinen palästinensischen Hobbydetektiv zum vierten Mal agieren lässt. Rees erzählt mit der Dringlichkeit des Berichterstatters und der Gelassenheit des Kriminalschriftstellers. Er baut Spannung auf, hält den erzählerischen Rhythmus durch und endet mit einer unerwarteten Auflösung."
Stefana Sabin, Faustkultur.de, 25. Februar 2011