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Reinhardt

Alexander VI. Borgia

Der unheimliche Papst

Alexander VI. ist als der schrecklichste und unheimlichste Papst, den es je gegeben hat, in die Geschichte eingegangen. Rodrigo Borgia, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, stammte aus keiner mächtigen und alten Familie Italiens, aber er wurde von seinem Onkel Papst Calixtus III. zum Kardinal erhoben und mit reichen Einkünften ausgestattet. Diese Mittel nutzte er zu glänzender Selbstdarstellung, Hofhaltung, ja zur Gründung einer Familie – und setzte sie schließlich dazu ein, selbst Papst zu werden. Der Vatikan wurde während seines elfjährigen Pontifikats zum Ort von Verbrechen und ausgelassenen Festen. Vor allem aber strebte Alexander VI. danach, seinen Kindern durch eine wechselvolle Heiratspolitik, durch Bündnisse und Kriege eine fürstliche Stellung in Italien zu verschaffen. Und parallel zu dieser machiavellistischen Machtpolitik amtierte der Papst als Haupt der Kirchen: theologisch konservativ und in frommer Verehrung der Heiligen

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Bibliografie

978-3-406-62695-1

Erschienen am 07. April 2017

2. Auflage, 2017

277 S.

PDF

e-Book 11,99 € Kaufen
Broschur 14,95 € Kaufen
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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-62695-1

Erschienen am 07. April 2017

2. Auflage , 2017

277 S.

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Softcover 14,95 € Kaufen

Reinhardt

Alexander VI. Borgia

Der unheimliche Papst

Alexander VI. ist als der schrecklichste und unheimlichste Papst, den es je gegeben hat, in die Geschichte eingegangen. Rodrigo Borgia, wie er mit bürgerlichem Namen hieß, stammte aus keiner mächtigen und alten Familie Italiens, aber er wurde von seinem Onkel Papst Calixtus III. zum Kardinal erhoben und mit reichen Einkünften ausgestattet. Diese Mittel nutzte er zu glänzender Selbstdarstellung, Hofhaltung, ja zur Gründung einer Familie – und setzte sie schließlich dazu ein, selbst Papst zu werden. Der Vatikan wurde während seines elfjährigen Pontifikats zum Ort von Verbrechen und ausgelassenen Festen. Vor allem aber strebte Alexander VI. danach, seinen Kindern durch eine wechselvolle Heiratspolitik, durch Bündnisse und Kriege eine fürstliche Stellung in Italien zu verschaffen. Und parallel zu dieser machiavellistischen Machtpolitik amtierte der Papst als Haupt der Kirchen: theologisch konservativ und in frommer Verehrung der Heiligen
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