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Rémond, René

Religion und Gesellschaft in Europa

Von 1789 bis zur Gegenwart

Durch den Übergang von einer sakralen zu einer säkularisierten Gesellschaft waren die Beziehungen zwischen Religion und Gesellschaft in den letzten beiden Jahrhunderten radikalen Veränderungen unterworfen. Weit davon entfernt, zum Randphänomen zu werden, spielte die Religion in den ideologischen und politischen Kontroversen des 19. und 20. Jahrhunderts vom dörflichen Streit über das Glockengeläut bis zu Verhandlungen mit dem Vatikan auf höchster Ebene eine zentrale Rolle. René Rémond, einer der führenden Historiker Frankreichs, betrachtet in dieser brillanten Studie den gesamten europäischen Kontinent aus der Perspektive der longue durée, der langen Dauer. Auf diese Weise deckt er unvermutete Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Ländern auf. Trotz aller Unterschiede der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung lassen sich einheitliche Phasen der Säkularisierung beschreiben, die katholische und protestantische ebenso wie orthodoxe Länder – freilich nicht gleichzeitig – durchlaufen haben.
Von René Rémond. Aus dem Französischen von Jochen Grube.

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Bibliografie

978-3-406-45309-0

304 S.

Hardcover (In Leinen)

Bibliografische Reihen

Sonstiges 29,90 € Kaufen
Inhalt
Einleitung: Religion und Gesellschaft

Erstes Buch
Das Erbe und der Bruch

I. Ganz Europa ist christlich
II. Das traditionelle Verhältnis zwischen Kirche und Staat
III. Die Bresche

Zweites Buch
Die unveränderlichen Gegebenheiten

IV. Worum ging es bei der "religiösen Frage"?
V. Kräfte und Traditionen prallen aufeinander
VI. Rom und das Papsttum
VII. Religion und Nation: Zwei universelle Bindungen

Drittes Buch
Die liberale Epoche der Säkularisation

VIII. Vom konfessionellen Staat zur religiösen Neutralität des Staates
IX. Vom liberalen Staat zur Trennung von Kirche und Staat

Viertes Buch
Das zweite Zeitalter der Säkularisation

Von einem Jahrhundert zum nächsten

X. Ständig wiederkehrende Elemente
XI. Die Faktoren der Erneuerung
XII. Die Kehrseite der Säkularisation: Die Unabhängigkeit der Kirchen
XIII. Die versöhnliche Säkularisation
XIV. Die schleichende Säkularisation
XV. Heute und morgen

Anhang
Bibliographie
Personenregister

Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-45309-0

304 S.

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 29,90 € Kaufen

Rémond, René

Religion und Gesellschaft in Europa

Von 1789 bis zur Gegenwart

Durch den Übergang von einer sakralen zu einer säkularisierten Gesellschaft waren die Beziehungen zwischen Religion und Gesellschaft in den letzten beiden Jahrhunderten radikalen Veränderungen unterworfen. Weit davon entfernt, zum Randphänomen zu werden, spielte die Religion in den ideologischen und politischen Kontroversen des 19. und 20. Jahrhunderts vom dörflichen Streit über das Glockengeläut bis zu Verhandlungen mit dem Vatikan auf höchster Ebene eine zentrale Rolle. René Rémond, einer der führenden Historiker Frankreichs, betrachtet in dieser brillanten Studie den gesamten europäischen Kontinent aus der Perspektive der longue durée, der langen Dauer. Auf diese Weise deckt er unvermutete Gemeinsamkeiten zwischen den einzelnen Ländern auf. Trotz aller Unterschiede der politischen und gesellschaftlichen Entwicklung lassen sich einheitliche Phasen der Säkularisierung beschreiben, die katholische und protestantische ebenso wie orthodoxe Länder – freilich nicht gleichzeitig – durchlaufen haben.
Von René Rémond. Aus dem Französischen von Jochen Grube.
Webcode: https://www.chbeck.de/18800

Inhalt

Einleitung: Religion und Gesellschaft

Erstes Buch
Das Erbe und der Bruch

I. Ganz Europa ist christlich
II. Das traditionelle Verhältnis zwischen Kirche und Staat
III. Die Bresche

Zweites Buch
Die unveränderlichen Gegebenheiten

IV. Worum ging es bei der "religiösen Frage"?
V. Kräfte und Traditionen prallen aufeinander
VI. Rom und das Papsttum
VII. Religion und Nation: Zwei universelle Bindungen

Drittes Buch
Die liberale Epoche der Säkularisation

VIII. Vom konfessionellen Staat zur religiösen Neutralität des Staates
IX. Vom liberalen Staat zur Trennung von Kirche und Staat

Viertes Buch
Das zweite Zeitalter der Säkularisation

Von einem Jahrhundert zum nächsten

X. Ständig wiederkehrende Elemente
XI. Die Faktoren der Erneuerung
XII. Die Kehrseite der Säkularisation: Die Unabhängigkeit der Kirchen
XIII. Die versöhnliche Säkularisation
XIV. Die schleichende Säkularisation
XV. Heute und morgen

Anhang
Bibliographie
Personenregister