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Scheibe, Erhard

Die Philosophie der Physiker

Die Liste der modernen Physiker, die zu Philosophen wurden, ist lang: Sie reicht von Hermann Helmholtz und Ludwig Boltzmann über Max Planck, David Hilbert, Albert Einstein, Niels Bohr und Erwin Schrödinger bis zu Wolfgang Pauli, Werner Heisenberg und Carl Friedrich von Weizsäcker.
In seinem aufwendig recherchierten, auf die Originalquellen zurückgreifenden und spannend geschriebenen Buch analysiert der Naturwissenschaftler und Philosophiehistoriker Erhard Scheibe dieses Verhältnis von Physik und Philosophie und den dazugehörigen Typus des philosophierenden Physikers – die erste Gesamtdarstellung der Philosophie der Physiker.


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Bibliografie

978-3-406-54271-8

368 S.

Hardcover

Hardcover 29,90 € Kaufen
Inhalt

Vorwort
Einleitung

I. Die Philosophie und die Physiker
A) Traditionelle Philosophie
B) Zeitgenössische Philosophie
C) Wissenschaftstheorie

II. Positivismus und reale Außenwelt (Planck versus Mach)
a) Philosophische Beweise des Realismus
b) Der wissenschaftliche Realismus und die Physiker
c) Positivismus und reale Außenwelt: Die Planck- Mach- Debatte
d) Die Position Plancks: Aufbau eines physikalischen Weltbildes
e) Die Position Machs: Neutraler Monismus

III. Für und gegen Atome (Boltzmann versus Mach)

IV. Theorien und Bilder
a) Boltzmanns Bilder
b) Lübeck 1895
c) Hertz und der heutige Strukturbegriff
d) Plancks physikalisches Weltbild

V. Theorie und Erfahrung
A)Duhems Instrumentalismus
B) Deduktive und induktive Physik
C)Theoriegeladenheit des Experiments
D) Poincarees Konventionalismus

VI. Zur Relativitätstheorie
A) Vom Positivisten zum Rationalisten
B) Zur speziellen Theorie (SRT)
C) Zur allgemeinen Theorie - Das Äquvivalenzprinzip
D) Zwischen Kantianern und Empiristen

VII. Kausalität, Determinismus, Wahrscheinlichkeit
a) Arten von Kausalität
b) Ereigniskausalität und Determinismus
c) Wesensursachen
d)Kausalität und Funktionsbegriff
e) Kausalität in offenen Systemen ("Unfalltheorie")
f)Was ist Wahrscheinlichkeit?
g) Die Rolle statistischer Gesetze (Exner versus Planck)
h) Indeterminismus und Chaos (Born versus von Laue)

VII. Quantenmechanik: Die Kopenhagener Schule
a) Quantenphänomene
b) Dynamik
c) Voraussage und Determinismus
d) Eigenschaften und Observable
e) Zustände
f) Messungen
g) Komplementarität

IX. Kritik an der Kopenhagener Deutung
A) Frühe Gegner: Einstein
B) Frühe Gegner: Schrödinger
C) Theorien verborgener Parameter und Unmöglichkeitsbeweise

X. Fortschritt, Reduktion und Einheit der Physik
A) Die Boltzmann- Tradition
B) Die Widerlegungsversion
C)Transitivität, Zusammenführung und Einheit
D) Begriffswandel und Theorien ohne Nachfolger
E) Quasikumulativer Fortschritt

Anmerkungen
Literatur
Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Wenn es heute auf dem Feld der Neurowissenschaften um Themen wie Determinismus, Kausalität und Theoriededuktion geht, dann kann ein Seitenblick auf die Auseinandersetzungen mit der Physik gar nicht schaden. Und auch das ist ein Punkt für das Buch von Erhard Scheibe."
Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. September 2007



"Souverän durchleuchtet er die erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Beiträge von Max Planck, Werner Heisenberg, Albert Einstein und vielen anderen mehr."
Felix Müller, Die Welt, 17. Juni 2006



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978-3-406-54271-8

368 S.

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Scheibe, Erhard

Die Philosophie der Physiker

Die Liste der modernen Physiker, die zu Philosophen wurden, ist lang: Sie reicht von Hermann Helmholtz und Ludwig Boltzmann über Max Planck, David Hilbert, Albert Einstein, Niels Bohr und Erwin Schrödinger bis zu Wolfgang Pauli, Werner Heisenberg und Carl Friedrich von Weizsäcker.
In seinem aufwendig recherchierten, auf die Originalquellen zurückgreifenden und spannend geschriebenen Buch analysiert der Naturwissenschaftler und Philosophiehistoriker Erhard Scheibe dieses Verhältnis von Physik und Philosophie und den dazugehörigen Typus des philosophierenden Physikers – die erste Gesamtdarstellung der Philosophie der Physiker.

Webcode: https://www.chbeck.de/13751

Inhalt

Vorwort
Einleitung

I. Die Philosophie und die Physiker
A) Traditionelle Philosophie
B) Zeitgenössische Philosophie
C) Wissenschaftstheorie

II. Positivismus und reale Außenwelt (Planck versus Mach)
a) Philosophische Beweise des Realismus
b) Der wissenschaftliche Realismus und die Physiker
c) Positivismus und reale Außenwelt: Die Planck- Mach- Debatte
d) Die Position Plancks: Aufbau eines physikalischen Weltbildes
e) Die Position Machs: Neutraler Monismus

III. Für und gegen Atome (Boltzmann versus Mach)

IV. Theorien und Bilder
a) Boltzmanns Bilder
b) Lübeck 1895
c) Hertz und der heutige Strukturbegriff
d) Plancks physikalisches Weltbild

V. Theorie und Erfahrung
A)Duhems Instrumentalismus
B) Deduktive und induktive Physik
C)Theoriegeladenheit des Experiments
D) Poincarees Konventionalismus

VI. Zur Relativitätstheorie
A) Vom Positivisten zum Rationalisten
B) Zur speziellen Theorie (SRT)
C) Zur allgemeinen Theorie - Das Äquvivalenzprinzip
D) Zwischen Kantianern und Empiristen

VII. Kausalität, Determinismus, Wahrscheinlichkeit
a) Arten von Kausalität
b) Ereigniskausalität und Determinismus
c) Wesensursachen
d)Kausalität und Funktionsbegriff
e) Kausalität in offenen Systemen ("Unfalltheorie")
f)Was ist Wahrscheinlichkeit?
g) Die Rolle statistischer Gesetze (Exner versus Planck)
h) Indeterminismus und Chaos (Born versus von Laue)

VII. Quantenmechanik: Die Kopenhagener Schule
a) Quantenphänomene
b) Dynamik
c) Voraussage und Determinismus
d) Eigenschaften und Observable
e) Zustände
f) Messungen
g) Komplementarität

IX. Kritik an der Kopenhagener Deutung
A) Frühe Gegner: Einstein
B) Frühe Gegner: Schrödinger
C) Theorien verborgener Parameter und Unmöglichkeitsbeweise

X. Fortschritt, Reduktion und Einheit der Physik
A) Die Boltzmann- Tradition
B) Die Widerlegungsversion
C)Transitivität, Zusammenführung und Einheit
D) Begriffswandel und Theorien ohne Nachfolger
E) Quasikumulativer Fortschritt

Anmerkungen
Literatur
Personenregister

Pressestimmen

"Wenn es heute auf dem Feld der Neurowissenschaften um Themen wie Determinismus, Kausalität und Theoriededuktion geht, dann kann ein Seitenblick auf die Auseinandersetzungen mit der Physik gar nicht schaden. Und auch das ist ein Punkt für das Buch von Erhard Scheibe."
Helmut Mayer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24. September 2007


"Souverän durchleuchtet er die erkenntnis- und wissenschaftstheoretischen Beiträge von Max Planck, Werner Heisenberg, Albert Einstein und vielen anderen mehr."
Felix Müller, Die Welt, 17. Juni 2006