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Schlee, Günther

Wie Feindbilder entstehen

Eine Theorie religiöser und ethnischer Konflikte

Als Hauptursachen von Konflikten zwischen Gesellschaften oder gesellschaftlichen Gruppen gelten religiöse Unterschiede und ethnische Zugehörigkeit. Dieses Buch zeigt anhand von Beispielen, die von Ex-Jugoslawien bis Somalia reichen, daß die wirklichen Ursachen in der Regel ganz anders gelagert sind. Nutznießer von kriegerischen Auseinandersetzungen sind meistens wenige, die jedoch einflußreich genug sind, einen Konflikt auch gegen das Interesse der großen Mehrheit eskalieren zu lassen. Dahinter verbergen sich allzu oft handfeste Auseinandersetzungen um Bodenschätze, Erwerbsnischen, Ämter und Gehälter. Darüber hinaus stellt sich die Frage sozialer Identifikation. Nach welchen Merkmalen bilden Menschen Gruppen, unterscheiden sie zwischen Freund und Feind, schließen sie Bündnisse oder bilden sie Koalitionen? Erst die Beantwortung dieser Fragen erlaubt auch die Entwicklung erfolgversprechender Strategien der Konfliktschlichtung.

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Bibliografie

978-3-406-54743-0

224 S., mit 5 Abbildungen und 4 Tabellen

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 14,90 € Kaufen
Inhalt
1. Teil
Warum wir eine neue Konflikttheorie brauchen
Zum Aufbau dieses Bandes

2. Teil
Die Fragestellung
Eine Entscheidungstheorie der Identifikation
Die Notwendigkeit von Inklusions- und Exklusionsstrategien
Die begrifflichen Instrumente von Exklusion und Inklusion
Zur Soziologisierung der Ökonomik und Ökonomisierung der Soziologie
Gewaltmärkte und die Freiheit der Entscheidung
Ethnizitätsembleme, diakritische Zeichen, Identitätsmarker

3. Teil
Reinheit und Macht in islamischen und nichtislamischen Gesellschaften und das Gespenst des Fundamentalismus
Sprache und Ethnizität

4. Teil
Konfliktschlichtung: Erfahrungen mit dem Friedensprozess in Somalia
Wie man Konfliktanalyse betreibt

Anmerkungen

Literatur

Empfehlungen

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Bibliografie

978-3-406-54743-0

224 S., mit 5 Abbildungen und 4 Tabellen

Softcover

Softcover 14,90 € Kaufen

Schlee, Günther

Wie Feindbilder entstehen

Eine Theorie religiöser und ethnischer Konflikte

Als Hauptursachen von Konflikten zwischen Gesellschaften oder gesellschaftlichen Gruppen gelten religiöse Unterschiede und ethnische Zugehörigkeit. Dieses Buch zeigt anhand von Beispielen, die von Ex-Jugoslawien bis Somalia reichen, daß die wirklichen Ursachen in der Regel ganz anders gelagert sind. Nutznießer von kriegerischen Auseinandersetzungen sind meistens wenige, die jedoch einflußreich genug sind, einen Konflikt auch gegen das Interesse der großen Mehrheit eskalieren zu lassen. Dahinter verbergen sich allzu oft handfeste Auseinandersetzungen um Bodenschätze, Erwerbsnischen, Ämter und Gehälter. Darüber hinaus stellt sich die Frage sozialer Identifikation. Nach welchen Merkmalen bilden Menschen Gruppen, unterscheiden sie zwischen Freund und Feind, schließen sie Bündnisse oder bilden sie Koalitionen? Erst die Beantwortung dieser Fragen erlaubt auch die Entwicklung erfolgversprechender Strategien der Konfliktschlichtung.
Webcode: https://www.chbeck.de/16796

Inhalt

1. Teil
Warum wir eine neue Konflikttheorie brauchen
Zum Aufbau dieses Bandes

2. Teil
Die Fragestellung
Eine Entscheidungstheorie der Identifikation
Die Notwendigkeit von Inklusions- und Exklusionsstrategien
Die begrifflichen Instrumente von Exklusion und Inklusion
Zur Soziologisierung der Ökonomik und Ökonomisierung der Soziologie
Gewaltmärkte und die Freiheit der Entscheidung
Ethnizitätsembleme, diakritische Zeichen, Identitätsmarker

3. Teil
Reinheit und Macht in islamischen und nichtislamischen Gesellschaften und das Gespenst des Fundamentalismus
Sprache und Ethnizität

4. Teil
Konfliktschlichtung: Erfahrungen mit dem Friedensprozess in Somalia
Wie man Konfliktanalyse betreibt

Anmerkungen

Literatur