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Sheehan, James J.

Kontinent der Gewalt

Europas langer Weg zum Frieden

Europas Sonderweg vom Krieg zum Frieden

Freudestrahlend zogen in ganz Europa am 1. August 1914 Menschenmassen auf die öffentlichen Plätze, um ihrem Jubel Ausdruck zu geben: Endlich Krieg! 90 Jahre später gab es die größte Massendemonstration in der europäischen Geschichte: Gegen den Irakkrieg von George W. Bush und Tony Blair. Dieser Wandel Europas von einem Kontinent der Kriege zu einer pazifistischen Zivilgesellschaft ist das Thema des Buches von James Sheehan.
Der amerikanische Historiker zeigt uns einen dramatischen Bewußtseinswandel, an dessen Ende sich nach der verstörenden Erfahrung von zwei Weltkriegen das aufgeklärte Ideal einer Friedensmacht durchgesetzt hat – aber eben auch die trügerische Illusion, in einer friedlosen Welt ohne militärische Krisenbewältigung moralisch handeln zu können. Denn Europas Weg vom Krieg zum Frieden, auch das macht Sheehan deutlich, ist ein Sonderweg. Weder die USA noch China oder die islamische Welt haben vergleichbare Erfahrungen gemacht. Will Europa die Lehren aus seiner Geschichte weitergeben, dann muß es sich weltpolitisch engagieren, notfalls auch militärisch. Denn am Umgang mit dieser Paradoxie, Friedensmacht in einer friedlosen Welt zu sein, wird sich seine Rolle im 21. Jahrhundert entscheiden.
Von James J. Sheehan. Aus dem Englischen von Martin Richter.

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Bibliografie

978-3-406-56931-9

Erschienen am 01. Juni 2011

315 S., mit 10 Abbildungen

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 9,95 € Kaufen
Inhalt
Danksagung

Prolog Krieg und Frieden im 20. Jahrhundert

Teil I Im Frieden leben, den Krieg vorbereiten. 1900 –1914
1 «Ohne den Krieg gäbe es gar keinen Staat»
2 Pazifismus und Militarismus
3 Europäer in einer Welt voller Gewalt

Teil II Eine vom Krieg geschaffene Welt. 1914 –1945
4 Krieg und Revolution
5 Der zwanzigjährige Waff enstillstand
6 Der letzte europäische Krieg

Teil III Staaten ohne Krieg
7 Die Grundlagen der Nachkriegswelt
8 Der Aufstieg des zivilen Staates
9 Warum Europa keine Supermacht werden wird

Epilog Die Zukunft des zivilen Staates

Anmerkungen
Bibliographie
Register
Pressestimmen

Pressestimmen

"spannend zu lesen[...] und gedankenreich[...]"
Christoph Kleßmann, H-Soz-u-Kult, 26. Juni 2009



"Die Sicherung von Frieden und Freiheit in Europa haben die Politiker der älteren Generation so häufig beschworen, dass man derlei nur noch als routinierte Rhetorik zur Kenntnis nimmt. Doch nun hat der amerikanische Historiker James Sheehan eine souverän komponierte und in bester angelsächsischer Tradition erzählte Geschichte der Gewalt vorgelegt, um die Entwicklungsschritte der erfolgreichen Pazifizierung Europas genauer zu erklären. „Where Have All the Soldiers gone?“ lautet der treffende Title der Originalausgabe."
Jens Hacke, Die Tageszeitung, 7./8. Juni 2008



"Dies ist ein liberales Buch – im besten Sinne. Sheehan zeichnet ein optimistisches Bild der Friedensfähigkeit Europas nach 1945 und setzt sein Vertrauen auf die befriedende Wirkung von Wohlstand und Wachstum. (...)
Sind die Kriege der europäischen Staaten also weniger geworden oder werden sie an anderen Orten geführt? „Where have the soldiers gone?“ lautet der englische Originaltitel dieses Buches. Der präzisen und nüchternen Analyse Sheehans entgeht nicht, dass nicht das waffenstarrende Preußen, sondern Großbritannien der kriegerischste Staat des späten 19. Jahrhunderts war."
Siegfried Weichlein, Süddeutsche Zeitung, 23. Mai 2008



"Eindrucksvoll beschreibt Sheehan den langen Weg Europas von einem Kontinent der Gewalt zu einem Staatenbund des Friedens, der sich paradoxerweise vor dem Hintergrund des Kalten Krieges herausbildete."
Manfred Görtemaker, Die literarische Welt, 17. Mai 2008



"(...) sachlich nüchterne Darstellung (...), die ohne provokative Thesen und aufmerksamkeitsheischende Zuspitzungen auskommt, durch den kühlen Blick, den der amerikanische Historiker von außen auf die europäische Geschichte wirft, aber immer wieder etwas Überraschendes und das europäische beziehungsweise deutsche Selbstverständnis Infragestellendes hat."
Herfried Münkler, Die Zeit, 13. März 2008



"One can talk about European soft power against American hard power, but the point is made better by Sheehan in the peroration to this excellent book. The birth of the Bolshevik regime - and then of Fascist and National Socialist regimes - was a direct consequence of the “intense violence” then poisoning Europe. The astonishingly peaceful collapse of Communism rather more than 70 years later reflected in turn “the decline of violence that, by the 1980s, had transformed international and domestic politics throughout Europe”: a change for the better if ever there was one. To put it another way, soccer is not only England’s and Europe’s gift to all mankind. It really is a better game."
Geoffrey Wheatcroft, New York Times Book Review, 10. Februar 2008



"Sheehans Buch ist eine kenntnisreiche und scharfsinnige, dabei sehr gut lesbare und anschauliche Geschichte Europas im 20. Jahrhundert, besonders seiner Kriege und seiner inneren Entfernung von der Kriegs- und Heldenbegeisterung des beginnenden 20. Jahrhunderts und seiner Hinwendung zu einer grundsätzlichen Bevorzugung der Kooperations- und Kompromissbereitschaft auch unter lange verfeindeten Nachbarn."
Kurt R. Spillmann, Neue Zürcher Zeitung, 10. Oktober 2008



"Sheehan zufolge bleiben die Europäer auf die USA angewiesen, weil sie strukturell nicht in der Lage seien, ihre Sicherheit in die eigenen Hände zu nehmen. Ob das nun für europäische Politik tatsächlich eine Option ist, das müssen die Europäer selber entscheiden. Man muss diese Schlussfolgerungen Sheehans jedoch nicht teilen, um dieses Buch mit großem Gewinn lesen zu können. Es zeichnet eine sehr wichtige Debatte facettenreich nach, über die Rolle der Gewalt, und die Rolle Europas in den internationalen Beziehungen. Wir täten gut daran, sie ohne Tabus, dafür aber mit umso größerem Realitätssinn weiter zu führen."
Marcus Pindur, Deutschlandfunk, 4. August 2008



"James Sheehans Studie über Europas Weg zum Frieden handelt von einer Revolution: der Abschaffung der Wehrpflicht in Europa, dem Verschwinden des Krieges als Option für einen Kontinent, der sich an den Frieden gewöhnt hat. Dass dieser 1945 einsetzende Prozess uns kaum bewusst wurde, verwundert umso mehr, als der Konsens der Zivilität nach Jahrhunderten europäischer Kriege und der Phase extremer Gewalt in zwei Weltkriegen ein völlig neues Phänomen ist. Der an der Universität Stanford lehrende James Sheehan, ausgewiesener Kenner der europäischen Geschichte seit dem 18. Jahrhundert, erklärt uns diese erstaunliche Entwicklung; längere Forschungsaufenthalte in Berlin (am Wissenschaftskolleg, der American Academy und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung)  befruchteten seine Studie."
Paul Stoop, Handelsblatt, 1./2./3. August 2008



"Sheehans Buch ist lesenswert und bietet eine positive, konstruktive Sicht auf die Geschichte Europas im letzten Jahrhundert."
Monika Jung-Mounib, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 27. Juli 2008



"James Sheehan hat eine schlüssige Abhandlung vorgelegt, die in ihrer klugen Argumentation überzeugt."
Ralf Altenhof, Frankfurter Rundschau, 19. Juni 2008



"In der Schilderung der europäischen Gewaltgeschichte vor 1945 (...) zeigt Sheehan seine Meisterschaft als Historiker, der souverän die zahlreichen europäischen Nationalgeschichten überschaut, unerwartete Gemeinsamkeiten hervorhebt, trotzdem Differenzen nicht verwischt und große Entwicklungslinien oft durch ein repräsentatives Detail erhellt – etwa das Scheitern von Hitlers Überfall auf die Sowjetunion mit dem Hinweis, die deutschen Invasoren hätten im Juni 1941 nur 3350 Panzer besessen, aber 650000 Pferde."
Dominik Geppert, Der Tagesspiegel, 16. Juni 2008



"Das Buch mahnt eine Europäisierung der Erinnerung an. Sheehan hat sie für uns aufbereitet, damit wir uns besser selbst wahrnehmen und unseren heutigen Ort leichter bestimmen können."
Manfred Funke, Rheinischer Merkur, 12. Juni 2008



"Der bis heute anhaltende Frieden zwischen den europäischen Nationen beruhte paradoxerweise auf der stabilisierenden bipolaren Ordnung des Kalten Krieges. Aber eben auch auf einem durch leidvolle Erfahrungen eingeläuteten Mentalitätswandel vom Militarismus zum Pazifismus, der dank James Sheehan erstmals konzise beschrieben und erklärt wird."
Jörg von Bilavsky, Das Parlament, 2. Juni 2008



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-56931-9

Erschienen am 01. Juni 2011

315 S., mit 10 Abbildungen

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 9,95 € Kaufen

Sheehan, James J.

Kontinent der Gewalt

Europas langer Weg zum Frieden

Europas Sonderweg vom Krieg zum Frieden

Freudestrahlend zogen in ganz Europa am 1. August 1914 Menschenmassen auf die öffentlichen Plätze, um ihrem Jubel Ausdruck zu geben: Endlich Krieg! 90 Jahre später gab es die größte Massendemonstration in der europäischen Geschichte: Gegen den Irakkrieg von George W. Bush und Tony Blair. Dieser Wandel Europas von einem Kontinent der Kriege zu einer pazifistischen Zivilgesellschaft ist das Thema des Buches von James Sheehan.
Der amerikanische Historiker zeigt uns einen dramatischen Bewußtseinswandel, an dessen Ende sich nach der verstörenden Erfahrung von zwei Weltkriegen das aufgeklärte Ideal einer Friedensmacht durchgesetzt hat – aber eben auch die trügerische Illusion, in einer friedlosen Welt ohne militärische Krisenbewältigung moralisch handeln zu können. Denn Europas Weg vom Krieg zum Frieden, auch das macht Sheehan deutlich, ist ein Sonderweg. Weder die USA noch China oder die islamische Welt haben vergleichbare Erfahrungen gemacht. Will Europa die Lehren aus seiner Geschichte weitergeben, dann muß es sich weltpolitisch engagieren, notfalls auch militärisch. Denn am Umgang mit dieser Paradoxie, Friedensmacht in einer friedlosen Welt zu sein, wird sich seine Rolle im 21. Jahrhundert entscheiden.
Von James J. Sheehan. Aus dem Englischen von Martin Richter.
Webcode: https://www.chbeck.de/22553

Inhalt

Danksagung

Prolog Krieg und Frieden im 20. Jahrhundert

Teil I Im Frieden leben, den Krieg vorbereiten. 1900 –1914
1 «Ohne den Krieg gäbe es gar keinen Staat»
2 Pazifismus und Militarismus
3 Europäer in einer Welt voller Gewalt

Teil II Eine vom Krieg geschaffene Welt. 1914 –1945
4 Krieg und Revolution
5 Der zwanzigjährige Waff enstillstand
6 Der letzte europäische Krieg

Teil III Staaten ohne Krieg
7 Die Grundlagen der Nachkriegswelt
8 Der Aufstieg des zivilen Staates
9 Warum Europa keine Supermacht werden wird

Epilog Die Zukunft des zivilen Staates

Anmerkungen
Bibliographie
Register

Pressestimmen

"spannend zu lesen[...] und gedankenreich[...]"
Christoph Kleßmann, H-Soz-u-Kult, 26. Juni 2009


"Die Sicherung von Frieden und Freiheit in Europa haben die Politiker der älteren Generation so häufig beschworen, dass man derlei nur noch als routinierte Rhetorik zur Kenntnis nimmt. Doch nun hat der amerikanische Historiker James Sheehan eine souverän komponierte und in bester angelsächsischer Tradition erzählte Geschichte der Gewalt vorgelegt, um die Entwicklungsschritte der erfolgreichen Pazifizierung Europas genauer zu erklären. „Where Have All the Soldiers gone?“ lautet der treffende Title der Originalausgabe."
Jens Hacke, Die Tageszeitung, 7./8. Juni 2008


"Dies ist ein liberales Buch – im besten Sinne. Sheehan zeichnet ein optimistisches Bild der Friedensfähigkeit Europas nach 1945 und setzt sein Vertrauen auf die befriedende Wirkung von Wohlstand und Wachstum. (...)
Sind die Kriege der europäischen Staaten also weniger geworden oder werden sie an anderen Orten geführt? „Where have the soldiers gone?“ lautet der englische Originaltitel dieses Buches. Der präzisen und nüchternen Analyse Sheehans entgeht nicht, dass nicht das waffenstarrende Preußen, sondern Großbritannien der kriegerischste Staat des späten 19. Jahrhunderts war."
Siegfried Weichlein, Süddeutsche Zeitung, 23. Mai 2008


"Eindrucksvoll beschreibt Sheehan den langen Weg Europas von einem Kontinent der Gewalt zu einem Staatenbund des Friedens, der sich paradoxerweise vor dem Hintergrund des Kalten Krieges herausbildete."
Manfred Görtemaker, Die literarische Welt, 17. Mai 2008


"(...) sachlich nüchterne Darstellung (...), die ohne provokative Thesen und aufmerksamkeitsheischende Zuspitzungen auskommt, durch den kühlen Blick, den der amerikanische Historiker von außen auf die europäische Geschichte wirft, aber immer wieder etwas Überraschendes und das europäische beziehungsweise deutsche Selbstverständnis Infragestellendes hat."
Herfried Münkler, Die Zeit, 13. März 2008


"One can talk about European soft power against American hard power, but the point is made better by Sheehan in the peroration to this excellent book. The birth of the Bolshevik regime - and then of Fascist and National Socialist regimes - was a direct consequence of the “intense violence” then poisoning Europe. The astonishingly peaceful collapse of Communism rather more than 70 years later reflected in turn “the decline of violence that, by the 1980s, had transformed international and domestic politics throughout Europe”: a change for the better if ever there was one. To put it another way, soccer is not only England’s and Europe’s gift to all mankind. It really is a better game."
Geoffrey Wheatcroft, New York Times Book Review, 10. Februar 2008


"Sheehans Buch ist eine kenntnisreiche und scharfsinnige, dabei sehr gut lesbare und anschauliche Geschichte Europas im 20. Jahrhundert, besonders seiner Kriege und seiner inneren Entfernung von der Kriegs- und Heldenbegeisterung des beginnenden 20. Jahrhunderts und seiner Hinwendung zu einer grundsätzlichen Bevorzugung der Kooperations- und Kompromissbereitschaft auch unter lange verfeindeten Nachbarn."
Kurt R. Spillmann, Neue Zürcher Zeitung, 10. Oktober 2008


"Sheehan zufolge bleiben die Europäer auf die USA angewiesen, weil sie strukturell nicht in der Lage seien, ihre Sicherheit in die eigenen Hände zu nehmen. Ob das nun für europäische Politik tatsächlich eine Option ist, das müssen die Europäer selber entscheiden. Man muss diese Schlussfolgerungen Sheehans jedoch nicht teilen, um dieses Buch mit großem Gewinn lesen zu können. Es zeichnet eine sehr wichtige Debatte facettenreich nach, über die Rolle der Gewalt, und die Rolle Europas in den internationalen Beziehungen. Wir täten gut daran, sie ohne Tabus, dafür aber mit umso größerem Realitätssinn weiter zu führen."
Marcus Pindur, Deutschlandfunk, 4. August 2008


"James Sheehans Studie über Europas Weg zum Frieden handelt von einer Revolution: der Abschaffung der Wehrpflicht in Europa, dem Verschwinden des Krieges als Option für einen Kontinent, der sich an den Frieden gewöhnt hat. Dass dieser 1945 einsetzende Prozess uns kaum bewusst wurde, verwundert umso mehr, als der Konsens der Zivilität nach Jahrhunderten europäischer Kriege und der Phase extremer Gewalt in zwei Weltkriegen ein völlig neues Phänomen ist. Der an der Universität Stanford lehrende James Sheehan, ausgewiesener Kenner der europäischen Geschichte seit dem 18. Jahrhundert, erklärt uns diese erstaunliche Entwicklung; längere Forschungsaufenthalte in Berlin (am Wissenschaftskolleg, der American Academy und dem Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung)  befruchteten seine Studie."
Paul Stoop, Handelsblatt, 1./2./3. August 2008


"Sheehans Buch ist lesenswert und bietet eine positive, konstruktive Sicht auf die Geschichte Europas im letzten Jahrhundert."
Monika Jung-Mounib, Neue Zürcher Zeitung am Sonntag, 27. Juli 2008


"James Sheehan hat eine schlüssige Abhandlung vorgelegt, die in ihrer klugen Argumentation überzeugt."
Ralf Altenhof, Frankfurter Rundschau, 19. Juni 2008


"In der Schilderung der europäischen Gewaltgeschichte vor 1945 (...) zeigt Sheehan seine Meisterschaft als Historiker, der souverän die zahlreichen europäischen Nationalgeschichten überschaut, unerwartete Gemeinsamkeiten hervorhebt, trotzdem Differenzen nicht verwischt und große Entwicklungslinien oft durch ein repräsentatives Detail erhellt – etwa das Scheitern von Hitlers Überfall auf die Sowjetunion mit dem Hinweis, die deutschen Invasoren hätten im Juni 1941 nur 3350 Panzer besessen, aber 650000 Pferde."
Dominik Geppert, Der Tagesspiegel, 16. Juni 2008


"Das Buch mahnt eine Europäisierung der Erinnerung an. Sheehan hat sie für uns aufbereitet, damit wir uns besser selbst wahrnehmen und unseren heutigen Ort leichter bestimmen können."
Manfred Funke, Rheinischer Merkur, 12. Juni 2008


"Der bis heute anhaltende Frieden zwischen den europäischen Nationen beruhte paradoxerweise auf der stabilisierenden bipolaren Ordnung des Kalten Krieges. Aber eben auch auf einem durch leidvolle Erfahrungen eingeläuteten Mentalitätswandel vom Militarismus zum Pazifismus, der dank James Sheehan erstmals konzise beschrieben und erklärt wird."
Jörg von Bilavsky, Das Parlament, 2. Juni 2008