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Simmons, Charles

Salzwasser

Roman

”Im Sommer 1963 verliebte ich mich, und mein Vater ertrank.” So beginnt die Erzählung über einen Sommer, an dessen Ende nichts mehr so ist wie zuvor: Wie jedes Jahr verbringt der fünfzehnjährige Michael die Ferien mit seinen Eltern am Atlantik. Doch diesmal gibt es eine Veränderung, denn in dem benachbarten Gästehaus zieht die verführerische Mrs. Mertz mit ihrer zwanzigjährigen Tochter Zina ein. Die Andersartigkeit und Offenheit, die die beiden Frauen umgeben, faszinieren nicht nur Michael. Augenblicklich verliebt er sich in die schöne Zina und ist ihren Kaprizen hoffnungslos ausgeliefert. Als er jedoch seine romantischen Gefühle ihr gegenüber auf die grausamste Art und Weise verraten sieht, bricht für ihn die unschuldige Welt seiner Kindheit zusammen, und es kommt zum tragischen Ende eines Sommers. In der Neuerzählung von Turgenjews Novelle ”Erste Liebe” schildert Simmons einfühlsam und fast ein wenig wehmütig den Verlust der kindlichen Unschuld, der die Verwirrungen der ersten Liebe begleitet. Den Hintergrund dazu bilden die Farben und Stimmungen eines Sommers am Meer.

Von Charles Simmons. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Susanne Hornfeck.

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Bibliografie

978-3-406-45291-8

14.-15. Tausend, 1999

136 S.

Hardcover

Schlagwörter

Hardcover 17,50 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"So überzeugend wie das am Strukturalismus geschulte, formale Verfahren ist der lakonische Ton, mit dem der Erzähler Unabänderliches konstatiert. Doch nutzt der Pointenmeister in Simmons jede Gelegenheit, die zur Bitterkeit neigenden Züge des Selbstporträts in ein sarkastisches Lächeln zu wenden (...) Ein Glanzstück literarischer Exposition ist schon das erste Kapitel, in dessen Zentrum eine spannungsvolle Vater-Sohn-Beziehung steht."
Ingeborg Harms, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. August 2004



"Simmons lakonisch distanzierter Stil, mit dem er eine psychologisch abgründige Familien- und Liebesgeschichte scheinbar leichthändig, aber zugleich unglaublich raffiniert skizziert, verdient diese Aufmerksamkeit."
Barbara Basting, Tages-Anzeiger, 27. März 2001



"Der ehemalige Literaturredakteur der New York Times Book Review demonstiert in diesem, seinem fünften Roman die ungebrochene Anziehungskraft der ewigen Themen in der Literatur. Er zeigt, dass eine Literatur, die ihre Energie aus dem Glücksverlangen der Menschen bezieht, auf paradoxe Weise ihre Wirkung verstärkt. Sie trifft auf die Sehnsucht von Lesern, die aus diesem Grund zur Literatur gefunden haben. (...) Der Sommer 1963, als der junge Michael sich verliebte und sein Vater ertrank, wird dem Leser unvergesslich."
Martin Lüdke, Die Zeit



"Salzwasser ist ein kleines Meisterwerk!"
New York Times Book Review



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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-45291-8

14.-15. Tausend , 1999

136 S.

Hardcover

Hardcover 17,50 € Kaufen

Simmons, Charles

Salzwasser

Roman

”Im Sommer 1963 verliebte ich mich, und mein Vater ertrank.” So beginnt die Erzählung über einen Sommer, an dessen Ende nichts mehr so ist wie zuvor: Wie jedes Jahr verbringt der fünfzehnjährige Michael die Ferien mit seinen Eltern am Atlantik. Doch diesmal gibt es eine Veränderung, denn in dem benachbarten Gästehaus zieht die verführerische Mrs. Mertz mit ihrer zwanzigjährigen Tochter Zina ein. Die Andersartigkeit und Offenheit, die die beiden Frauen umgeben, faszinieren nicht nur Michael. Augenblicklich verliebt er sich in die schöne Zina und ist ihren Kaprizen hoffnungslos ausgeliefert. Als er jedoch seine romantischen Gefühle ihr gegenüber auf die grausamste Art und Weise verraten sieht, bricht für ihn die unschuldige Welt seiner Kindheit zusammen, und es kommt zum tragischen Ende eines Sommers. In der Neuerzählung von Turgenjews Novelle ”Erste Liebe” schildert Simmons einfühlsam und fast ein wenig wehmütig den Verlust der kindlichen Unschuld, der die Verwirrungen der ersten Liebe begleitet. Den Hintergrund dazu bilden die Farben und Stimmungen eines Sommers am Meer.

Von Charles Simmons. Aus dem Amerikanischen übersetzt von Susanne Hornfeck.
Webcode: https://www.chbeck.de/11922

Pressestimmen

"So überzeugend wie das am Strukturalismus geschulte, formale Verfahren ist der lakonische Ton, mit dem der Erzähler Unabänderliches konstatiert. Doch nutzt der Pointenmeister in Simmons jede Gelegenheit, die zur Bitterkeit neigenden Züge des Selbstporträts in ein sarkastisches Lächeln zu wenden (...) Ein Glanzstück literarischer Exposition ist schon das erste Kapitel, in dessen Zentrum eine spannungsvolle Vater-Sohn-Beziehung steht."
Ingeborg Harms, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17. August 2004


"Simmons lakonisch distanzierter Stil, mit dem er eine psychologisch abgründige Familien- und Liebesgeschichte scheinbar leichthändig, aber zugleich unglaublich raffiniert skizziert, verdient diese Aufmerksamkeit."
Barbara Basting, Tages-Anzeiger, 27. März 2001


"Der ehemalige Literaturredakteur der New York Times Book Review demonstiert in diesem, seinem fünften Roman die ungebrochene Anziehungskraft der ewigen Themen in der Literatur. Er zeigt, dass eine Literatur, die ihre Energie aus dem Glücksverlangen der Menschen bezieht, auf paradoxe Weise ihre Wirkung verstärkt. Sie trifft auf die Sehnsucht von Lesern, die aus diesem Grund zur Literatur gefunden haben. (...) Der Sommer 1963, als der junge Michael sich verliebte und sein Vater ertrank, wird dem Leser unvergesslich."
Martin Lüdke, Die Zeit


"Salzwasser ist ein kleines Meisterwerk!"
New York Times Book Review