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Taseer, Aatish

Terra Islamica

Auf der Suche nach der Welt meines Vaters

Eine Reise in die islamische Welt unserer Gegenwart

Auf der Suche nach der unbekannten Welt seines muslimischen Vaters reist Aatish Taseer durch eine fremdartige „Terra Islamica“. Seine Reise führt ihn von Istanbul über Mekka nach Pakistan. Am Ende, im pakistanischen Lahore, begegnet er dem Vater selbst, einem mächtigen Politiker und Medienzar ...
Spannender, geistreicher und überraschender ist man selten über den aktuellen Islam informiert worden. Aatish Taseer ist mit seinem Buch – einer Mischung aus Reportage und persönlicher Erinnerung – ein bemerkenswertes Debüt gelungen, das in acht Sprachen zugleich erscheint und wochenlang die indische Bestsellerliste anführte. Aufgewachsen bei seiner nicht-muslimischen Mutter in Indien und dann vor allem in London und den USA sozialisiert, macht sich Aatish Taseer eines Tages auf den Weg, um die unbekannte Welt seines muslimischen Vaters und damit einen Teil seiner Ursprünge zu erkunden. Sein Bericht von dieser Reise ist auf meisterhafte Weise mit Episoden aus der Geschichte seiner indischen Familie verflochten. Die Reise wird für Aatish Taseer zunehmend zur Suche nach seiner Identität und kulminiert in der Begegnung mit seinem Vater in Pakistan, für den der Islam, wie sich herausstellt, weniger eine Frage des Glaubens als ein politischer und kultureller Machtfaktor ist.

"Ein kluges und mitreißendes Buch"
V.S. Naipaul
Von Aatish Taseer. Aus dem Englischen von Rita Seuß.

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Bibliografie

978-3-406-59822-7

Erschienen am 27. Januar 2010

365 S., mit 1 Karte

Hardcover (In Leinen)

Sonstiges 24,95 € Kaufen
Inhalt
Prolog eines Pilgers

Teil I

Das Spiel mit den Nummernschildern
Beeston und der Brief meines Vaters
«Homo islamicus»
Entschädigung
Syrien international: Notizen aus dem Übersetzungsraum
Nagellack
Bhuttos Vermächtnis
Mekka-Reprise: «Nur für Muslime»

Teil II

Der eigenen Geschichte entfremdet
Der Bruch
Die Tyrannei der Belanglosigkeiten
Die Telefonkabine
Die Disziplinarkräfte der Islamischen Republik
Kontinuitäten
Renaissance jetzt
Blinde Nerven
Der Mangokönig
Fotopapier
Sindh 360: Die offene Wunde
Das Land einer Idee
Glaubensartikel
Postskriptum: Misstrauen

Dank

Karte
Pressestimmen

Pressestimmen

"Es ist eine Reise in das Innenleben des Islam, dem Taseer in ererbter Verbundenheit und mit intellektueller Distanz gegenübersteht. Taseer ist intelligent, furchtlos, und die Geschichten, die er erzählt, könnte man selbst nie erfahren. Seine indisch-pakistanisch-britische Herkunft, die ihm Rätsel aufgibt, ist auch sein Reichtum. Seine Reise macht ihm den Islam verständlicher und rückt ihn zugleich ferner. (…) Ein bewegendes und ungemein interessantes Buch."
Monika Maron, Die Welt, 26. März 2011



"Am Ende dieses lesenwerten, stellenweise faszinierenden Buches, nach einer hanebüchenen Provokation, bei der es um die Dimension des Holocausts geht, rechnet der Sohn mit der religiösen Identität des Vaters ab. Er urteilt, dass dieser nur deshalb Muslim sei, ‘weil er den Holocaust anzweifelte, Amerika und Israel hasste, die Hindus für schwach und feige hielt und sich an der ruhmreichen islamischen Vergangenheit berausche’.
Aatish Taseer kommt auf seiner Reise dem Islam näher, er wird ihm verständlich, auch seine ‘tiefe Verbundenheit mit diesem Land Pakistan hatte sich gefestigt’. Zugleich macht er aber nie einen Hehl aus seiner Befremdung über die Widersprüche, in denen gläubige wie nicht gläubige Muslime gefangen sind."
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 3. Februar 2010



"Aatish Taseer (30) passt in keine Schublade. (...) Taseer schreibt in einem spannenden Reportagestil. (...)
Taseers sehr subjektive Geschichte ist vielschichtig und spannend und ein willkommener Ausgleich zu abstrakten Analysen."
Deutsche Presse-Agentur, 1. Februar 2010



"Auch ohne den Westen bieten Konflikte zwischen Sikhs, Muslims und Hindus, Vätern und Söhnen, Arm und Reich hier Zündstoff. Taseers Reise von Istanbul bis Pakistan enthüllt eine Welt voller Gegensätze und Kränkungen, deren Bewohner sich nach einem islamischen Gegenstück zum übermächtigen westlichen 'Weltsystem' sehnen, auch wenn sie eher weltlich orientiert sind. Aatish Taseers Buch zeigt solche Zuspitzungen, aber auch die Vielfalt individueller Motive, die sich hinter der Konfrontation von Islam und Westen verbergen – ein würdiger Nachfolger zu Naipauls Darstellung."
Ulrich Baron, Spiegel Online, 27. Januar 2010



"‘Terra Islamica’ ist ein dreifaches Reisebuch. Der Autor besucht religiöse Stätten in der Türkei und in Syrien, Saudi Arabien und Iran; er forscht danach, was es heißt, ein Muslim zu sein; (...) Aatish Taseer überlässt seine Schilderung der islamischen Länder freilich nicht nur den religiös verbrämten Politikern und Fanatikern. (...) Im Verlauf dieser Reise begreift man, dass es ohne Bereitschaft zu Differenzierung und zu komplexem Denken nicht geht, in diesen Fragen, in diesen Zeiten."
Nils Minkmar, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 24. Januar 2010



"Eine Sternstunde in diesen Kapiteln ist das lange Gespräch, das Taseer mit dem türkischen Theologiestudenten führt: Diskret, aber unnachgiebig, gleichzeitig einfühlsam und kritisch fordernd lotet der Autor die Gedankenwelt dieses jungen Muslims aus, der sich dem verweigern will, was er diffus das ‘Weltsystem’ nennt – während er im Innersten weiß, dass er längst Teil dieses Systems ist."
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 29. Juni 2010



"Dies ist ein atemberaubend spannendes Buch. Ein Sachbuch, das einen trotzdem gefangen nimmt. Es erzählt aus der Weltreligion und der der Weltreligion des Islam. Und unser Autor Aatish Taseer ist dafür der ideale Reiseführer, denn er gehört selber mehren Welten an. Er ist ein uneheliches Kind eines nicht ganz unbedeutenden pakistanischen Politikers und einer indischen Journalistin. Er ist ohne Vater aufgewachsen, westlich erzogen worden und lebt heute als junger brillanter Journalist in London. Und da macht er sich nun auf den Weg in diese Welt aus der sein Vater kommt, in die islamische Welt. Er beginnt in Istanbul, er reist über Damaskus, Teheran bis nach Pakistan, wo es zu einer verstörenden Begegnung mit dem eigenen Vater kommt. Und wer wissen will, wie die islamische Seele gewissermaßen tickt, von welchen psychischen, politischen, religiösen Energien sie sich anheizen lässt, der sollte zu dieser tollen journalistischen Großreportage greifen."
Ijoma Mangold, Die Vorleser im ZDF, 14. Mai 2010



"Der elegant geschriebene Band ist ein erhellendes Werk, dessen Lektüre sich trotz einiger Abstriche sehr lohnt."
aky, Rheinischer Merkur, 22. April 2010



"Das vorliegende Buch des britischen Autors Aatish Taseer ist eine wichtige Stimme in einem zunehmend irrationaler werdenden Streit auch und gerade in den deutschen Feuilletons über die Rolle des Islam und dem Umgang insbesondere mit seinen fundamentalistischen, ideologischen und teilweise terroristischen Erscheinungsformen. Ein wichtiges Buch liegt hier vor, das insbesondere in Indien große Debatten auslöste und durch seine gleichzeitige Übersetzung in mehrere Sprachen vielleicht auch international eine Wirkung erzielen kann. Es ist auf jeden Fall zu begrüßen, dass es immer wieder Autoren mit muslimischem Hintergrund gibt, die sich von Fatwas nicht abhalten lassen , ihre eigenen Kultur und Religion so etwas wie Aufklärung und Reformation abzuverlangen und dazu ihre mutigen Beitrag leisten."
Winfried Stanzick, amazon.de, 3. April 2010



"Urteile fällt er nicht, die Fakten sprechen für sich. Sehr aufschlussreich!"
Ellen Pomikalko, Buchmarkt, März 2010



"Ein bemerkenswertes Buch."
Katrin Michaelsen, Deutschlandfunk, 15. März 2010



"Es folgt aber keine psychologisierende Vater-Sohn-Aufarbeitung, kein Epos mit schwermütigen Sinnfragen eines Heranwachsenden. Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise durch die Kultur- und die Religionsgeschichte des Islam, Taseer liefert Momentaufnahmen, umfassender, tiefer, einfühlsamer als so mancher Politologe – und dies in erfrischender Leichtigkeit. (...)
Die Suche nach einer vermeintlichen allumfassenden Identität der Muslime, die die Reaktionen des Vaters vermuten lässt, wird zu einer ebenso faszinierenden wie schmerzhaften Reise des jungen Autors in die ‘Terra Islamica’.
(...) Bei aller Skepsis gegenüber dem Islam schwingt sich Taseer nie zum Richter oder missionarischen Besserwisser auf. Er ist Beobachter, ein Mittler, spricht für eine Generation, die sich ebenso heimatlos fühlt wie er. (...)
Es wäre vermessen, nach dem Buch Aatish Taseers sämtliche Beobachtungen anderer Islam-Experten klein reden zu wollen. Was die Botschaft des jungen Autors aber ausgezeichnet und letztlich über die vielen Versuche erhebt, den Islam zu erklären, ist im Grunde paradox: Sein Verdienst ist, dass er den Versuch eigentlich nicht unternimmt. Die ‘Terra Islamica’, diese alles erklärende Formel gibt es nicht."
Thomas Geisen, Frankfurter Rundschau, Literaturmagazin zur Leipziger Buchmesse 2010, 10. März 2010



"Dies ist ein erhellendes Buch (...).In Teheran (...) bewegt er sich in gleichaltrigen subkulturellen Kreisen und liefert Vignetten des kulturellen Umbruchs – und hochinformative Einsichten über das Mullah-Regime, das den Islam als restriktives Kontrollinstrument einsetzt. (...) seine präzise Nahaufnahme Pakistans. Hier findet man überaus lebendig geschriebene Naturschilderungen, es treten bizarre Charaktere auf wie der Mangokönig, ein Großbauer, der zwischen Alkoholabhängigkeit und existenzialistischem Scharfsinn, zwischen moderner Stadt und den ländlichen Traditionen zerrissen ist."
Alexander Kluy, Der Standard, 27. Februar 2010



Empfehlungen

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-59822-7

Erschienen am 27. Januar 2010

365 S., mit 1 Karte

Hardcover (In Leinen)

Hardcover (In Leinen) 24,95 € Kaufen

Taseer, Aatish

Terra Islamica

Auf der Suche nach der Welt meines Vaters

Eine Reise in die islamische Welt unserer Gegenwart

Auf der Suche nach der unbekannten Welt seines muslimischen Vaters reist Aatish Taseer durch eine fremdartige „Terra Islamica“. Seine Reise führt ihn von Istanbul über Mekka nach Pakistan. Am Ende, im pakistanischen Lahore, begegnet er dem Vater selbst, einem mächtigen Politiker und Medienzar ...
Spannender, geistreicher und überraschender ist man selten über den aktuellen Islam informiert worden. Aatish Taseer ist mit seinem Buch – einer Mischung aus Reportage und persönlicher Erinnerung – ein bemerkenswertes Debüt gelungen, das in acht Sprachen zugleich erscheint und wochenlang die indische Bestsellerliste anführte. Aufgewachsen bei seiner nicht-muslimischen Mutter in Indien und dann vor allem in London und den USA sozialisiert, macht sich Aatish Taseer eines Tages auf den Weg, um die unbekannte Welt seines muslimischen Vaters und damit einen Teil seiner Ursprünge zu erkunden. Sein Bericht von dieser Reise ist auf meisterhafte Weise mit Episoden aus der Geschichte seiner indischen Familie verflochten. Die Reise wird für Aatish Taseer zunehmend zur Suche nach seiner Identität und kulminiert in der Begegnung mit seinem Vater in Pakistan, für den der Islam, wie sich herausstellt, weniger eine Frage des Glaubens als ein politischer und kultureller Machtfaktor ist.

"Ein kluges und mitreißendes Buch"
V.S. Naipaul
Von Aatish Taseer. Aus dem Englischen von Rita Seuß.
Webcode: https://www.chbeck.de/29779

Inhalt

Prolog eines Pilgers

Teil I

Das Spiel mit den Nummernschildern
Beeston und der Brief meines Vaters
«Homo islamicus»
Entschädigung
Syrien international: Notizen aus dem Übersetzungsraum
Nagellack
Bhuttos Vermächtnis
Mekka-Reprise: «Nur für Muslime»

Teil II

Der eigenen Geschichte entfremdet
Der Bruch
Die Tyrannei der Belanglosigkeiten
Die Telefonkabine
Die Disziplinarkräfte der Islamischen Republik
Kontinuitäten
Renaissance jetzt
Blinde Nerven
Der Mangokönig
Fotopapier
Sindh 360: Die offene Wunde
Das Land einer Idee
Glaubensartikel
Postskriptum: Misstrauen

Dank

Karte

Pressestimmen

"Es ist eine Reise in das Innenleben des Islam, dem Taseer in ererbter Verbundenheit und mit intellektueller Distanz gegenübersteht. Taseer ist intelligent, furchtlos, und die Geschichten, die er erzählt, könnte man selbst nie erfahren. Seine indisch-pakistanisch-britische Herkunft, die ihm Rätsel aufgibt, ist auch sein Reichtum. Seine Reise macht ihm den Islam verständlicher und rückt ihn zugleich ferner. (…) Ein bewegendes und ungemein interessantes Buch."
Monika Maron, Die Welt, 26. März 2011


"Am Ende dieses lesenwerten, stellenweise faszinierenden Buches, nach einer hanebüchenen Provokation, bei der es um die Dimension des Holocausts geht, rechnet der Sohn mit der religiösen Identität des Vaters ab. Er urteilt, dass dieser nur deshalb Muslim sei, ‘weil er den Holocaust anzweifelte, Amerika und Israel hasste, die Hindus für schwach und feige hielt und sich an der ruhmreichen islamischen Vergangenheit berausche’.
Aatish Taseer kommt auf seiner Reise dem Islam näher, er wird ihm verständlich, auch seine ‘tiefe Verbundenheit mit diesem Land Pakistan hatte sich gefestigt’. Zugleich macht er aber nie einen Hehl aus seiner Befremdung über die Widersprüche, in denen gläubige wie nicht gläubige Muslime gefangen sind."
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel, 3. Februar 2010


"Aatish Taseer (30) passt in keine Schublade. (...) Taseer schreibt in einem spannenden Reportagestil. (...)
Taseers sehr subjektive Geschichte ist vielschichtig und spannend und ein willkommener Ausgleich zu abstrakten Analysen."
Deutsche Presse-Agentur, 1. Februar 2010


"Auch ohne den Westen bieten Konflikte zwischen Sikhs, Muslims und Hindus, Vätern und Söhnen, Arm und Reich hier Zündstoff. Taseers Reise von Istanbul bis Pakistan enthüllt eine Welt voller Gegensätze und Kränkungen, deren Bewohner sich nach einem islamischen Gegenstück zum übermächtigen westlichen 'Weltsystem' sehnen, auch wenn sie eher weltlich orientiert sind. Aatish Taseers Buch zeigt solche Zuspitzungen, aber auch die Vielfalt individueller Motive, die sich hinter der Konfrontation von Islam und Westen verbergen – ein würdiger Nachfolger zu Naipauls Darstellung."
Ulrich Baron, Spiegel Online, 27. Januar 2010


"‘Terra Islamica’ ist ein dreifaches Reisebuch. Der Autor besucht religiöse Stätten in der Türkei und in Syrien, Saudi Arabien und Iran; er forscht danach, was es heißt, ein Muslim zu sein; (...) Aatish Taseer überlässt seine Schilderung der islamischen Länder freilich nicht nur den religiös verbrämten Politikern und Fanatikern. (...) Im Verlauf dieser Reise begreift man, dass es ohne Bereitschaft zu Differenzierung und zu komplexem Denken nicht geht, in diesen Fragen, in diesen Zeiten."
Nils Minkmar, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, 24. Januar 2010


"Eine Sternstunde in diesen Kapiteln ist das lange Gespräch, das Taseer mit dem türkischen Theologiestudenten führt: Diskret, aber unnachgiebig, gleichzeitig einfühlsam und kritisch fordernd lotet der Autor die Gedankenwelt dieses jungen Muslims aus, der sich dem verweigern will, was er diffus das ‘Weltsystem’ nennt – während er im Innersten weiß, dass er längst Teil dieses Systems ist."
Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung, 29. Juni 2010


"Dies ist ein atemberaubend spannendes Buch. Ein Sachbuch, das einen trotzdem gefangen nimmt. Es erzählt aus der Weltreligion und der der Weltreligion des Islam. Und unser Autor Aatish Taseer ist dafür der ideale Reiseführer, denn er gehört selber mehren Welten an. Er ist ein uneheliches Kind eines nicht ganz unbedeutenden pakistanischen Politikers und einer indischen Journalistin. Er ist ohne Vater aufgewachsen, westlich erzogen worden und lebt heute als junger brillanter Journalist in London. Und da macht er sich nun auf den Weg in diese Welt aus der sein Vater kommt, in die islamische Welt. Er beginnt in Istanbul, er reist über Damaskus, Teheran bis nach Pakistan, wo es zu einer verstörenden Begegnung mit dem eigenen Vater kommt. Und wer wissen will, wie die islamische Seele gewissermaßen tickt, von welchen psychischen, politischen, religiösen Energien sie sich anheizen lässt, der sollte zu dieser tollen journalistischen Großreportage greifen."
Ijoma Mangold, Die Vorleser im ZDF, 14. Mai 2010


"Der elegant geschriebene Band ist ein erhellendes Werk, dessen Lektüre sich trotz einiger Abstriche sehr lohnt."
aky, Rheinischer Merkur, 22. April 2010


"Das vorliegende Buch des britischen Autors Aatish Taseer ist eine wichtige Stimme in einem zunehmend irrationaler werdenden Streit auch und gerade in den deutschen Feuilletons über die Rolle des Islam und dem Umgang insbesondere mit seinen fundamentalistischen, ideologischen und teilweise terroristischen Erscheinungsformen. Ein wichtiges Buch liegt hier vor, das insbesondere in Indien große Debatten auslöste und durch seine gleichzeitige Übersetzung in mehrere Sprachen vielleicht auch international eine Wirkung erzielen kann. Es ist auf jeden Fall zu begrüßen, dass es immer wieder Autoren mit muslimischem Hintergrund gibt, die sich von Fatwas nicht abhalten lassen , ihre eigenen Kultur und Religion so etwas wie Aufklärung und Reformation abzuverlangen und dazu ihre mutigen Beitrag leisten."
Winfried Stanzick, amazon.de, 3. April 2010


"Urteile fällt er nicht, die Fakten sprechen für sich. Sehr aufschlussreich!"
Ellen Pomikalko, Buchmarkt, März 2010


"Ein bemerkenswertes Buch."
Katrin Michaelsen, Deutschlandfunk, 15. März 2010


"Es folgt aber keine psychologisierende Vater-Sohn-Aufarbeitung, kein Epos mit schwermütigen Sinnfragen eines Heranwachsenden. Der Leser wird mitgenommen auf eine Reise durch die Kultur- und die Religionsgeschichte des Islam, Taseer liefert Momentaufnahmen, umfassender, tiefer, einfühlsamer als so mancher Politologe – und dies in erfrischender Leichtigkeit. (...)
Die Suche nach einer vermeintlichen allumfassenden Identität der Muslime, die die Reaktionen des Vaters vermuten lässt, wird zu einer ebenso faszinierenden wie schmerzhaften Reise des jungen Autors in die ‘Terra Islamica’.
(...) Bei aller Skepsis gegenüber dem Islam schwingt sich Taseer nie zum Richter oder missionarischen Besserwisser auf. Er ist Beobachter, ein Mittler, spricht für eine Generation, die sich ebenso heimatlos fühlt wie er. (...)
Es wäre vermessen, nach dem Buch Aatish Taseers sämtliche Beobachtungen anderer Islam-Experten klein reden zu wollen. Was die Botschaft des jungen Autors aber ausgezeichnet und letztlich über die vielen Versuche erhebt, den Islam zu erklären, ist im Grunde paradox: Sein Verdienst ist, dass er den Versuch eigentlich nicht unternimmt. Die ‘Terra Islamica’, diese alles erklärende Formel gibt es nicht."
Thomas Geisen, Frankfurter Rundschau, Literaturmagazin zur Leipziger Buchmesse 2010, 10. März 2010


"Dies ist ein erhellendes Buch (...).In Teheran (...) bewegt er sich in gleichaltrigen subkulturellen Kreisen und liefert Vignetten des kulturellen Umbruchs – und hochinformative Einsichten über das Mullah-Regime, das den Islam als restriktives Kontrollinstrument einsetzt. (...) seine präzise Nahaufnahme Pakistans. Hier findet man überaus lebendig geschriebene Naturschilderungen, es treten bizarre Charaktere auf wie der Mangokönig, ein Großbauer, der zwischen Alkoholabhängigkeit und existenzialistischem Scharfsinn, zwischen moderner Stadt und den ländlichen Traditionen zerrissen ist."
Alexander Kluy, Der Standard, 27. Februar 2010