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Thimme, Ulrike

Eine Bombe für die RAF

Das Leben und Sterben des Johannes Thimme - von seiner Mutter erzählt

„Gerade erfrischt von einem Winterspaziergang, wurden wir am 14. Februar 1981, einem Samstag, vom Ermittlungsrichter telefonisch benachrichtigt, daß gegen Johannes soeben Haftbefehl erlassen worden sei. Er war am Tag vorher wegen der Verteilung eines Flugblatts in der Mensa angezeigt und später festgenommen worden. Haftbegründung: Werbung für eine terroristische Vereinigung.“
Dieses Buch ist der Versuch von Ulrike Thimme, am Beispiel des eigenen Sohnes nachzuvollziehen und zu begreifen, was in den 70er Jahren viele junge Menschen in die politische Gewalt oder doch in ihren gefährlichen Umkreis führte. Sie zeichnet den Werdegang ihres Sohnes Johannes von seinen Kindertagen bis zu seinem Tod nach. Anhand von Briefen und Tagebuchaufzeichnungen rekonstruiert sie den beginnenden Prozeß seiner Politisierung und schließlich seiner Radikalisierung. Nachdenklich, selbstkritisch, ohne Larmoyanz, ohne Schuldzuweisungen und stets auf der Grundlage ihrer eigenen strikten Ablehnung von Gewalt bilanziert sie das Verhältnis ihres Sohnes zu Staat, Gesellschaft und Justiz, aber auch zur eigenen Familie und zum politischen Umfeld der RAF, dem Johannes angehörte und in dem er umkam. Ein ungewöhnlicher, einfühlsamer Beitrag zur einsetzenden Aufarbeitung der RAF-Problematik.

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Bibliografie

978-3-406-51712-9

199 S.

Hardcover

Hardcover 17,90 € Kaufen

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978-3-406-51712-9

199 S.

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Thimme, Ulrike

Eine Bombe für die RAF

Das Leben und Sterben des Johannes Thimme - von seiner Mutter erzählt

„Gerade erfrischt von einem Winterspaziergang, wurden wir am 14. Februar 1981, einem Samstag, vom Ermittlungsrichter telefonisch benachrichtigt, daß gegen Johannes soeben Haftbefehl erlassen worden sei. Er war am Tag vorher wegen der Verteilung eines Flugblatts in der Mensa angezeigt und später festgenommen worden. Haftbegründung: Werbung für eine terroristische Vereinigung.“
Dieses Buch ist der Versuch von Ulrike Thimme, am Beispiel des eigenen Sohnes nachzuvollziehen und zu begreifen, was in den 70er Jahren viele junge Menschen in die politische Gewalt oder doch in ihren gefährlichen Umkreis führte. Sie zeichnet den Werdegang ihres Sohnes Johannes von seinen Kindertagen bis zu seinem Tod nach. Anhand von Briefen und Tagebuchaufzeichnungen rekonstruiert sie den beginnenden Prozeß seiner Politisierung und schließlich seiner Radikalisierung. Nachdenklich, selbstkritisch, ohne Larmoyanz, ohne Schuldzuweisungen und stets auf der Grundlage ihrer eigenen strikten Ablehnung von Gewalt bilanziert sie das Verhältnis ihres Sohnes zu Staat, Gesellschaft und Justiz, aber auch zur eigenen Familie und zum politischen Umfeld der RAF, dem Johannes angehörte und in dem er umkam. Ein ungewöhnlicher, einfühlsamer Beitrag zur einsetzenden Aufarbeitung der RAF-Problematik.
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