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Traeger, Jörg

Goya

Die Kunst der Freiheit

Freiheit ist eine der drei Forderungen der Französischen Revolution. Freiheit auch für die Kunst? Berühmtester Protagonist einer neuen – liberalen – Kunst ist der spanische Hofmaler Francisco Goya, der dem bürgerlichen Welt- und Menschenbild in seinem Werk Ausdruck gibt. Jörg Traeger benennt die geistesgeschichtlichen Voraussetzungen und politischen Bedingungen für Goyas Œuvre und beleuchtet die zukunftsweisenden Konsequenzen für die ”Freiheit” des Künstlers bis hin zu Exil und Entfremdung im 20. Jahrhundert.Im Zentrum des Buches steht der weltgeschichtlich neue Typus des Liberalen, der zwischen Revolution und Reaktion eine mittlere Position vertritt. Künstlerisch überragendster Protagonist dieses liberalen Geistes ist Goya, Hofmaler und Portraitist der aristokratischen Gesellschaft Spaniens im Zeitalter Napoleons. In exemplarischen Analysen bestimmt Jörg Traeger die Pole der ”gespaltenen” Kunst Goyas – vom offiziellen Gesellschaftsporträt bis zum inoffiziellen Capriccio.Daß Liberalität aber nur um den Preis des Kompromisses zu gewinnen ist, belegen die Lebensstationen des Künstlers: Hofmaler einer dekadenten Monarchie, Kollaborateur unter Napoleon, schonungsloser Ankläger von Inquisition und Folter während der Bourbonischen Restauration.Von Goya ausgehend erörtert Jörg Traeger die neu entstandene Staatsmalerei, die Modi des Obszönen und der Ironie in der Kunst, das Bild des Krieges und des Nichts in epochen- und länderübergreifen- dem Zusammenhang. Damit spannt er den Bogen von den theoretischen Voraussetzungen einer Kunst der Freiheit in Antike und Renaissance bis zu Exil und Entfremdung des Künstlers in der Gegenwart. Goyas Freiheit erweist sich zuletzt als unser aller Freiheit.

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Bibliografie

978-3-406-46672-4

221 S., mit 66 Abbildungen im Text, davon 8 in Farbe

Klappenbroschur

Broschur 24,50 € Kaufen
Inhalt
Vorwort

Einleitung

I. Gewinn der Mitte
II. Gespaltene Kunst unter der alten Monarchie
III. Licht und Schatten Napoleons

Epilog – „Die Götter im Exil“

Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Personenregister
Bildnachweis

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Bibliografie

978-3-406-46672-4

221 S., mit 66 Abbildungen im Text, davon 8 in Farbe

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Traeger, Jörg

Goya

Die Kunst der Freiheit

Freiheit ist eine der drei Forderungen der Französischen Revolution. Freiheit auch für die Kunst? Berühmtester Protagonist einer neuen – liberalen – Kunst ist der spanische Hofmaler Francisco Goya, der dem bürgerlichen Welt- und Menschenbild in seinem Werk Ausdruck gibt. Jörg Traeger benennt die geistesgeschichtlichen Voraussetzungen und politischen Bedingungen für Goyas Œuvre und beleuchtet die zukunftsweisenden Konsequenzen für die ”Freiheit” des Künstlers bis hin zu Exil und Entfremdung im 20. Jahrhundert.Im Zentrum des Buches steht der weltgeschichtlich neue Typus des Liberalen, der zwischen Revolution und Reaktion eine mittlere Position vertritt. Künstlerisch überragendster Protagonist dieses liberalen Geistes ist Goya, Hofmaler und Portraitist der aristokratischen Gesellschaft Spaniens im Zeitalter Napoleons. In exemplarischen Analysen bestimmt Jörg Traeger die Pole der ”gespaltenen” Kunst Goyas – vom offiziellen Gesellschaftsporträt bis zum inoffiziellen Capriccio.Daß Liberalität aber nur um den Preis des Kompromisses zu gewinnen ist, belegen die Lebensstationen des Künstlers: Hofmaler einer dekadenten Monarchie, Kollaborateur unter Napoleon, schonungsloser Ankläger von Inquisition und Folter während der Bourbonischen Restauration.Von Goya ausgehend erörtert Jörg Traeger die neu entstandene Staatsmalerei, die Modi des Obszönen und der Ironie in der Kunst, das Bild des Krieges und des Nichts in epochen- und länderübergreifen- dem Zusammenhang. Damit spannt er den Bogen von den theoretischen Voraussetzungen einer Kunst der Freiheit in Antike und Renaissance bis zu Exil und Entfremdung des Künstlers in der Gegenwart. Goyas Freiheit erweist sich zuletzt als unser aller Freiheit.
Webcode: https://www.chbeck.de/20845

Inhalt

Vorwort

Einleitung

I. Gewinn der Mitte
II. Gespaltene Kunst unter der alten Monarchie
III. Licht und Schatten Napoleons

Epilog – „Die Götter im Exil“

Anmerkungen
Literaturverzeichnis
Personenregister
Bildnachweis