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Trempler, Jörg

Karl Friedrich Schinkel

Baumeister Preußens

Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) gab dem modernen Preußen sein Gesicht. Nach 1810 schuf er in beängstigend rascher Folge alle repräsentativen Bauten des neuen Berlin und wirkte weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus. Der Schinkel-Experte Jörg Trempler zeichnet in dieser schlanken Biographie ein lebendiges Bild des rastlosen Künstlers und seiner Zeit.
Während Stein, Hardenberg und Humboldt die politischen und die Bildungsreformen vorantrieben, gab Schinkel dem neuen Staat und seinen Bürgern die Bauten, in denen sie sich wiedererkennen konnten. Seine Neue Wache, das Schauspielhaus, das Alte Museum und die Bauakademie waren nur die Höhepunkte seines Schaffens, in dem er rasch alle Konkurrenten hinter sich ließ. Gleichzeitig wirkte Schinkel als Maler, Designer und Bühnenbildner, überwachte ab 1830 sämtliche Bauvorhaben im Königreich Preußen und wurde schließlich zum Architekten des Königs. Sein stilbildender Einfluss prägte ganze Generationen von Baumeistern, und seine kühnen Entwürfe weisen weit voraus in die Moderne. Jörg Trempler stellt in seiner Biographie alle Seiten von Schinkels überwältigendem Œuvre vor, schildert die Wurzeln seines Schaffens und erklärt, wie er zum berühmtesten deutschen Architekten wurde.

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Bibliografie

978-3-406-63830-5

Erschienen am 23. August 2012

221 S., mit 51 Abbildungen, davon 18 in Farbe

Hardcover

Hardcover 22,95 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

Anfänge | 1781–1803
Der große Brand von Neuruppin
«Du mußt dein Leben ändern»: Friedrich Gillys
Entwurf für das Denkmal Friedrichs des Großen
Der Wettbewerb: Museumsentwürfe von 1800
Nach dem Tod Friedrich Gillys

Reise und Heimkehr | 1803–1806
Italien!
«Sarazenische» Architektur
Christian Gottlieb Schicks «Apoll unter den Hirten» oder:
Die Kunst als Lehrerin
Wilhelm von Humboldt in Rom
Die Stunde Null

Kunst für alle | 1805–1810
Die «perspektivisch-optischen» Schaubilder
«Der Mailänder Dom auf der Höhe von Triest»
Architekturgeschichte als Schaubild: «Klosterruine hinter Bäumen»
Ausstattung der Räume für Königin Luise

Zeit der Reife: Historie und Poesie | 1810–1814
Das Mausoleum der Königin Luise
Die Lithographie «Gotische Kirche hinter Bäumen»
Der «Morgen», der «Abend» und Philipp Otto Runge
Natur und Kultur: «Der Traunsee bei Gmunden»
Gemalte Bildpaare
Politischer Wendepunkt: «Der Brand von Moskau»

Die wilden Jahre der Befreiungskriege | 1813–1816
Der «Brunnen der Begeisterung»:
Zeitgeschichte und Allegorie
Ein Entwurf des preußischen Staatsgebäudes: Schinkels Pläne für den Dom
Der Denkmalbrunnen
Die Porträts

Vom Bild zum Bau | 1816–1818
Schritt 1: Das Gemälde als Versuchsfeld
Schritt 2: Vom Gemälde in den Stadtraum
Schritt 3: Die Entwürfe für die Neue Wache in Berlin
Schritt 4: Die Ausführung der Neuen Wache

Bildungsstätten für das reformierte Preußen | 1818–1836
Das Schauspielhaus: Der große Wurf
Schinkels früher Umbauplan für den Bühnenraum
Von innen nach außen: Die Gestalt des neuen Theaters
Die Ausstattung des Schauspielhauses
Eine Vision von Berlin
Streit um das Museum
Kunst und Staat oder: Preußen als Kunstwerk
«Blick in Griechenlands Blüte»
Die Bauakademie

Publizistische Arbeiten | Ab 1819
Die «Sammlung architektonischer Entwürfe»
«Vorbilder für Fabrikanten und Handwerker»

Hofarchitekt: Die späten Großprojekte | 1830–1838
Überlastung und Entlastung
Schloss Charlottenhof
Der Plan für die Akropolis
Die ideale Fürstenresidenz
Schloss Orianda auf der Krim

Totenbild | 1841


Anhang
Dank
Literaturhinweise
Abbildungsnachweis
Personenregister

Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-63830-5

Erschienen am 23. August 2012

221 S., mit 51 Abbildungen, davon 18 in Farbe

Hardcover

Hardcover 22,95 € Kaufen

Trempler, Jörg

Karl Friedrich Schinkel

Baumeister Preußens

Karl Friedrich Schinkel (1781–1841) gab dem modernen Preußen sein Gesicht. Nach 1810 schuf er in beängstigend rascher Folge alle repräsentativen Bauten des neuen Berlin und wirkte weit über die Grenzen der Hauptstadt hinaus. Der Schinkel-Experte Jörg Trempler zeichnet in dieser schlanken Biographie ein lebendiges Bild des rastlosen Künstlers und seiner Zeit.
Während Stein, Hardenberg und Humboldt die politischen und die Bildungsreformen vorantrieben, gab Schinkel dem neuen Staat und seinen Bürgern die Bauten, in denen sie sich wiedererkennen konnten. Seine Neue Wache, das Schauspielhaus, das Alte Museum und die Bauakademie waren nur die Höhepunkte seines Schaffens, in dem er rasch alle Konkurrenten hinter sich ließ. Gleichzeitig wirkte Schinkel als Maler, Designer und Bühnenbildner, überwachte ab 1830 sämtliche Bauvorhaben im Königreich Preußen und wurde schließlich zum Architekten des Königs. Sein stilbildender Einfluss prägte ganze Generationen von Baumeistern, und seine kühnen Entwürfe weisen weit voraus in die Moderne. Jörg Trempler stellt in seiner Biographie alle Seiten von Schinkels überwältigendem Œuvre vor, schildert die Wurzeln seines Schaffens und erklärt, wie er zum berühmtesten deutschen Architekten wurde.
Webcode: https://www.chbeck.de/10262804

Inhalt

Einleitung

Anfänge | 1781–1803
Der große Brand von Neuruppin
«Du mußt dein Leben ändern»: Friedrich Gillys
Entwurf für das Denkmal Friedrichs des Großen
Der Wettbewerb: Museumsentwürfe von 1800
Nach dem Tod Friedrich Gillys

Reise und Heimkehr | 1803–1806
Italien!
«Sarazenische» Architektur
Christian Gottlieb Schicks «Apoll unter den Hirten» oder:
Die Kunst als Lehrerin
Wilhelm von Humboldt in Rom
Die Stunde Null

Kunst für alle | 1805–1810
Die «perspektivisch-optischen» Schaubilder
«Der Mailänder Dom auf der Höhe von Triest»
Architekturgeschichte als Schaubild: «Klosterruine hinter Bäumen»
Ausstattung der Räume für Königin Luise

Zeit der Reife: Historie und Poesie | 1810–1814
Das Mausoleum der Königin Luise
Die Lithographie «Gotische Kirche hinter Bäumen»
Der «Morgen», der «Abend» und Philipp Otto Runge
Natur und Kultur: «Der Traunsee bei Gmunden»
Gemalte Bildpaare
Politischer Wendepunkt: «Der Brand von Moskau»

Die wilden Jahre der Befreiungskriege | 1813–1816
Der «Brunnen der Begeisterung»:
Zeitgeschichte und Allegorie
Ein Entwurf des preußischen Staatsgebäudes: Schinkels Pläne für den Dom
Der Denkmalbrunnen
Die Porträts

Vom Bild zum Bau | 1816–1818
Schritt 1: Das Gemälde als Versuchsfeld
Schritt 2: Vom Gemälde in den Stadtraum
Schritt 3: Die Entwürfe für die Neue Wache in Berlin
Schritt 4: Die Ausführung der Neuen Wache

Bildungsstätten für das reformierte Preußen | 1818–1836
Das Schauspielhaus: Der große Wurf
Schinkels früher Umbauplan für den Bühnenraum
Von innen nach außen: Die Gestalt des neuen Theaters
Die Ausstattung des Schauspielhauses
Eine Vision von Berlin
Streit um das Museum
Kunst und Staat oder: Preußen als Kunstwerk
«Blick in Griechenlands Blüte»
Die Bauakademie

Publizistische Arbeiten | Ab 1819
Die «Sammlung architektonischer Entwürfe»
«Vorbilder für Fabrikanten und Handwerker»

Hofarchitekt: Die späten Großprojekte | 1830–1838
Überlastung und Entlastung
Schloss Charlottenhof
Der Plan für die Akropolis
Die ideale Fürstenresidenz
Schloss Orianda auf der Krim

Totenbild | 1841


Anhang
Dank
Literaturhinweise
Abbildungsnachweis
Personenregister