Merken

Triebel, Florian

Der Eugen Diederichs Verlag 1930-1949

Ein Unternehmen zwischen Kultur und Kalkül

Der Eugen Diederichs Verlag zählte unter der Leitung seines Gründers und Namensgebers in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu den führenden Kulturverlagen Deutschlands. Bücher und Zeitschriften wie etwa Die TAT wurden zu einflussreichen Institutionen der konservativen und demokratiekritischen Kräfte der Weimarer Republik. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung agierte der Verlag dank seines umfangreichen Bestandes an ideologiekonformer Literatur weiterhin mit großem Erfolg auf dem deutschen Buchmarkt. Die Versuche des Verlages, nach Ende des Kriegs und unter sowjetischer Besatzung an die früheren Erfolge anzuknüpfen, scheiterten jedoch.
Florian Triebel untersucht die Geschichte des Verlages im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und kulturellem Anspruch. Er schildert eindringlich, in welcher Weise die jeweiligen politischen Rahmenbedingungen die Strategien und Entscheidungen des Verlages beeinflusst haben.


Teilen

Seite drucken

E-Mail

Der Code wurde in die Zwischenablage kopiert.

Bibliografie

978-3-406-52200-0

460 S., mit 15 Abbildungen, 7 Tabellen und 3 Diagrammen

Softcover

Broschur 68,00 € Kaufen
Inhalt
Einleitung
1. Der Eugen Diederichs Verlag als Kulturunternehmen
2. Der Eugen Diederichs Verlag – Vorgeschichte, Forschungsstand und Quellenlage
3. Eine Theorie der Verlagsgeschichte
4. Fragestellungen und Gliederung

Die Endphase der Weimarer Republik
Der Verlag zwischen Markt und Staat
1930 bis 1932: Übernahme
Das Unternehmen zwischen Staat und Gesellschaft
Zusammenfassung

Nationalsozialismus
Der Verlag zwischen Markt und Staat
1933 bis 1936: Anpassung
1936 bis 1939: Konsolidierung
1939 bis 1942: Kriegswirtschaft
1943 bis 1945: Wehrmachtsauflagen
Das Unternehmen zwischen Staat und Gesellschaft

Alliierte Besatzung
Der Verlag zwischen Markt und Staat
1945 bis 1949: Neuorientierung
Unternehmen zwischen Staat und Gesellschaft
Zusammenfassung

Fazit

Anhang
Quellen- und Literaturverzeichnis
Gedruckte Quellen
Ungedruckte Quellen

Tabellenteil
Tabelle 1: Betriebswirtschaftliche Kennzahlen 1930–1949
Diagramm 1: Betriebswirtschaftliche Kennzahlen 1930–1949
Diagramm 2: Entwicklung von Produktion, Absatz und Umsatz 1927–1949
Tabelle 2: Produktionszahlen Frühjahr 1927–Frühjahr 1945
Diagramm 3: Produktionsverlauf Frühjahr 1927–Frühjahr 1945
Tabelle 3: Produktion für Staat und Partei
Tabelle 4: Absätze und Umsätze 1930–1948
Tabelle 5: Jahresabsätze 1924–1948
Tabelle 6: Auszeichnungen für Autoren des Verlags
Tabelle 7: Ehrungen und Literaturpreise für Autoren des Verlags

Empfehlungen

}

Bibliografie

978-3-406-52200-0

460 S., mit 15 Abbildungen, 7 Tabellen und 3 Diagrammen

Softcover

Softcover 68,00 € Kaufen

Triebel, Florian

Der Eugen Diederichs Verlag 1930-1949

Ein Unternehmen zwischen Kultur und Kalkül

Der Eugen Diederichs Verlag zählte unter der Leitung seines Gründers und Namensgebers in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts zu den führenden Kulturverlagen Deutschlands. Bücher und Zeitschriften wie etwa Die TAT wurden zu einflussreichen Institutionen der konservativen und demokratiekritischen Kräfte der Weimarer Republik. Nach der nationalsozialistischen Machtergreifung agierte der Verlag dank seines umfangreichen Bestandes an ideologiekonformer Literatur weiterhin mit großem Erfolg auf dem deutschen Buchmarkt. Die Versuche des Verlages, nach Ende des Kriegs und unter sowjetischer Besatzung an die früheren Erfolge anzuknüpfen, scheiterten jedoch.
Florian Triebel untersucht die Geschichte des Verlages im Spannungsfeld von Politik, Wirtschaft und kulturellem Anspruch. Er schildert eindringlich, in welcher Weise die jeweiligen politischen Rahmenbedingungen die Strategien und Entscheidungen des Verlages beeinflusst haben.

Webcode: https://www.chbeck.de/12751

Inhalt

Einleitung
1. Der Eugen Diederichs Verlag als Kulturunternehmen
2. Der Eugen Diederichs Verlag – Vorgeschichte, Forschungsstand und Quellenlage
3. Eine Theorie der Verlagsgeschichte
4. Fragestellungen und Gliederung

Die Endphase der Weimarer Republik
Der Verlag zwischen Markt und Staat
1930 bis 1932: Übernahme
Das Unternehmen zwischen Staat und Gesellschaft
Zusammenfassung

Nationalsozialismus
Der Verlag zwischen Markt und Staat
1933 bis 1936: Anpassung
1936 bis 1939: Konsolidierung
1939 bis 1942: Kriegswirtschaft
1943 bis 1945: Wehrmachtsauflagen
Das Unternehmen zwischen Staat und Gesellschaft

Alliierte Besatzung
Der Verlag zwischen Markt und Staat
1945 bis 1949: Neuorientierung
Unternehmen zwischen Staat und Gesellschaft
Zusammenfassung

Fazit

Anhang
Quellen- und Literaturverzeichnis
Gedruckte Quellen
Ungedruckte Quellen

Tabellenteil
Tabelle 1: Betriebswirtschaftliche Kennzahlen 1930–1949
Diagramm 1: Betriebswirtschaftliche Kennzahlen 1930–1949
Diagramm 2: Entwicklung von Produktion, Absatz und Umsatz 1927–1949
Tabelle 2: Produktionszahlen Frühjahr 1927–Frühjahr 1945
Diagramm 3: Produktionsverlauf Frühjahr 1927–Frühjahr 1945
Tabelle 3: Produktion für Staat und Partei
Tabelle 4: Absätze und Umsätze 1930–1948
Tabelle 5: Jahresabsätze 1924–1948
Tabelle 6: Auszeichnungen für Autoren des Verlags
Tabelle 7: Ehrungen und Literaturpreise für Autoren des Verlags