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Ullmann, Hans-Peter

Der Deutsche Steuerstaat

Geschichte der öffentlichen Finanzen vom 18. Jahrhundert bis heute

In diesem Buch wird erstmals der Weg der öffentlichen Finanzen in Deutschland vom 18. Jahrhundert bis heute untersucht. Es konzentriert sich auf den öffentlichen Haushalt als den zentralen Vermittlungsbereich von Politik und Ökonomie, Gesellschaft und Kultur. Die Darstellung führt vom vormodernen Finanzwesen in der Umbruchszeit um 1800 über die Finanzierung des Ersten Weltkriegs und die öffentlichen Finanzen im Dritten Reich bis zur gegenwärtigen Krise der öffentlichen Haushalte und ihren Ursachen.

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Bibliografie

978-3-406-51135-6

270 S.

Softcover

Bibliografische Reihen

Schlagwörter

Broschur 14,90 € Kaufen
Inhalt
Einleitung

I. Ausbau des Steuerstaats
1. Staatsbildung und Finanzkrise im 18. Jahrhundert
2. Kampf gegen den Staatsbankrott
3. Konsolidierung und neue Staatsaufgaben
4. Industrialisierung, Interventionsstaat, Einkommenssteuer
5. Steuerprotest und Steuerhinterziehung

II. Der föderale Steuerstaat
1. Vom Alten Reich zum «armen» Reich
2. Expansion kommunaler Ausgaben und Schulden
3. Finanzausgleich und Finanzreform im Kaiserreich
4. Die Debatte über Steuerlast
5. Kriegsfinanzierung

III. Ein überlasteter Steuerstaat
1. Republik und Inflation
2. Eine «prekäre» Finanzsanierung
3. Finanzföderalismus zwischen Inflation und Krise
4. Der Streit um die Finanzierung der Wohlfahrt
5. Finanzpolitik in der Großen Depression

IV. Der verbrecherische Steuerstaat
1. Flucht aus dem Budget und Aufrüstung
2. Nationalsozialistische Steuerpolitik
3. Fiskus und Juden
4. Der zweite Weltkrieg als finanzielles Vabanquespiel

V. Ausufernde Steuerstaaten
1. Zwei Staaten – zwei Finanzsysteme
2. «Politik der geschlossenen Hand» und «Fiscal policy»
3. «Erweiterung der Staatskorridore»
4. Eine «Wende» zur Haushaltskonsolidierung
5. Die Finanzmisere auf dem Weg ins 21. Jahrhundert

Schluß
Abkürzungen
Anmerkungen
Personenregister

Pressestimmen

Pressestimmen

"Stattdessen führt Ullmanns anspruchsvolles und detailreiches Buch aus, wie die Schere zwischen Steuerstaat und steuerndem Nationalstaat immer weiter aufklafft. (…) Wenn es ein Rezept gegen diese besorgniserregende Verausgabung noch gar nicht erwirtschafteter Mittel gibt, so meint Ullmann es bei Adam Smith gefunden zu haben."
Ulrich Baron, Literaturen, April 2006



"Der marode Zustand der öffentlichen Finanzen ist eine Geschichte für sich, die wiederum eine eigene Geschichte hat. Mit dieser beschäftigt sich Hans-Peter Ullmann in seinem neuen Buch. Er untersucht den langen Weg des deutschen Steuerstaates vom 18. Jahrhundert bis heute."
Oliver W. Schwarzmann, Das Parlament, 17. Oktober 2005



"Die Studie des Kölner Historikers Hans-Peter Ullmann zur „Geschichte der öffentlichen Finanzen“ in Deutschland macht einen solideren Eindruck als ihr Gegenstand."
Ulrich Baron, Die Welt, 15. Oktober 2005



"Wege aus der Misere kann Hans-Peter Ullmanns Werk "Der deutsche Steuerstaat" zwar nicht aufzeigen. Doch gibt der Band, der die Entwicklung der öffentlichen Finanzen vom 18. Jahrhundert bis heute beschreibt, dem Leser wichtiges Rüstzeug für das Verständnis der aktuellen politischen Diskussion an die Hand. Denn wie es ein Kollege des Autors ausdrückt: "Die fiskalischen Schwierigkeiten der Gegenwart sind das Ergebnis wirtschafts- und finanzpolitischer Entscheidungen der Vergangenheit.""
sli, Rheinischer Merkur, 19. Mai 2005



"Sein Buch verdeutlicht, dass der so bitter beklagte deutsche Steuerstaat auf eine Entstehungsgeschichte zurückblickt, die mehrere Jahrhunderte umfasst und folglich historisch tief verwurzelt ist. (...) Immer ging es darum, die in hartnäckiger Regelmäßigkeit entstehenden Haushaltsdefizite und sich auftürmenden Schuldenberge zu beseitigen. Bis heute scheitert der Staat an dieser Aufgabe."
Michael Clauß, Financial Times Deutschland, 4. Mai 2005



Empfehlungen

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Bibliografie

978-3-406-51135-6

270 S.

Softcover

Softcover 14,90 € Kaufen

Ullmann, Hans-Peter

Der Deutsche Steuerstaat

Geschichte der öffentlichen Finanzen vom 18. Jahrhundert bis heute

In diesem Buch wird erstmals der Weg der öffentlichen Finanzen in Deutschland vom 18. Jahrhundert bis heute untersucht. Es konzentriert sich auf den öffentlichen Haushalt als den zentralen Vermittlungsbereich von Politik und Ökonomie, Gesellschaft und Kultur. Die Darstellung führt vom vormodernen Finanzwesen in der Umbruchszeit um 1800 über die Finanzierung des Ersten Weltkriegs und die öffentlichen Finanzen im Dritten Reich bis zur gegenwärtigen Krise der öffentlichen Haushalte und ihren Ursachen.
Webcode: https://www.chbeck.de/12917

Inhalt

Einleitung

I. Ausbau des Steuerstaats
1. Staatsbildung und Finanzkrise im 18. Jahrhundert
2. Kampf gegen den Staatsbankrott
3. Konsolidierung und neue Staatsaufgaben
4. Industrialisierung, Interventionsstaat, Einkommenssteuer
5. Steuerprotest und Steuerhinterziehung

II. Der föderale Steuerstaat
1. Vom Alten Reich zum «armen» Reich
2. Expansion kommunaler Ausgaben und Schulden
3. Finanzausgleich und Finanzreform im Kaiserreich
4. Die Debatte über Steuerlast
5. Kriegsfinanzierung

III. Ein überlasteter Steuerstaat
1. Republik und Inflation
2. Eine «prekäre» Finanzsanierung
3. Finanzföderalismus zwischen Inflation und Krise
4. Der Streit um die Finanzierung der Wohlfahrt
5. Finanzpolitik in der Großen Depression

IV. Der verbrecherische Steuerstaat
1. Flucht aus dem Budget und Aufrüstung
2. Nationalsozialistische Steuerpolitik
3. Fiskus und Juden
4. Der zweite Weltkrieg als finanzielles Vabanquespiel

V. Ausufernde Steuerstaaten
1. Zwei Staaten – zwei Finanzsysteme
2. «Politik der geschlossenen Hand» und «Fiscal policy»
3. «Erweiterung der Staatskorridore»
4. Eine «Wende» zur Haushaltskonsolidierung
5. Die Finanzmisere auf dem Weg ins 21. Jahrhundert

Schluß
Abkürzungen
Anmerkungen
Personenregister

Pressestimmen

"Stattdessen führt Ullmanns anspruchsvolles und detailreiches Buch aus, wie die Schere zwischen Steuerstaat und steuerndem Nationalstaat immer weiter aufklafft. (…) Wenn es ein Rezept gegen diese besorgniserregende Verausgabung noch gar nicht erwirtschafteter Mittel gibt, so meint Ullmann es bei Adam Smith gefunden zu haben."
Ulrich Baron, Literaturen, April 2006


"Der marode Zustand der öffentlichen Finanzen ist eine Geschichte für sich, die wiederum eine eigene Geschichte hat. Mit dieser beschäftigt sich Hans-Peter Ullmann in seinem neuen Buch. Er untersucht den langen Weg des deutschen Steuerstaates vom 18. Jahrhundert bis heute."
Oliver W. Schwarzmann, Das Parlament, 17. Oktober 2005


"Die Studie des Kölner Historikers Hans-Peter Ullmann zur „Geschichte der öffentlichen Finanzen“ in Deutschland macht einen solideren Eindruck als ihr Gegenstand."
Ulrich Baron, Die Welt, 15. Oktober 2005


"Wege aus der Misere kann Hans-Peter Ullmanns Werk "Der deutsche Steuerstaat" zwar nicht aufzeigen. Doch gibt der Band, der die Entwicklung der öffentlichen Finanzen vom 18. Jahrhundert bis heute beschreibt, dem Leser wichtiges Rüstzeug für das Verständnis der aktuellen politischen Diskussion an die Hand. Denn wie es ein Kollege des Autors ausdrückt: "Die fiskalischen Schwierigkeiten der Gegenwart sind das Ergebnis wirtschafts- und finanzpolitischer Entscheidungen der Vergangenheit.""
sli, Rheinischer Merkur, 19. Mai 2005


"Sein Buch verdeutlicht, dass der so bitter beklagte deutsche Steuerstaat auf eine Entstehungsgeschichte zurückblickt, die mehrere Jahrhunderte umfasst und folglich historisch tief verwurzelt ist. (...) Immer ging es darum, die in hartnäckiger Regelmäßigkeit entstehenden Haushaltsdefizite und sich auftürmenden Schuldenberge zu beseitigen. Bis heute scheitert der Staat an dieser Aufgabe."
Michael Clauß, Financial Times Deutschland, 4. Mai 2005