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Ullmann, Hans-Peter

Der Deutsche Steuerstaat

Geschichte der öffentlichen Finanzen vom 18. Jahrhundert bis heute

In diesem Buch wird erstmals der Weg der öffentlichen Finanzen in Deutschland vom 18. Jahrhundert bis heute untersucht. Es konzentriert sich auf den öffentlichen Haushalt als den zentralen Vermittlungsbereich von Politik und Ökonomie, Gesellschaft und Kultur. Die Darstellung führt vom vormodernen Finanzwesen in der Umbruchszeit um 1800 über die Finanzierung des Ersten Weltkriegs und die öffentlichen Finanzen im Dritten Reich bis zur gegenwärtigen Krise der öffentlichen Haushalte und ihren Ursachen.

Inhalt
Einleitung

I. Ausbau des Steuerstaats
1. Staatsbildung und Finanzkrise im 18. Jahrhundert
2. Kampf gegen den Staatsbankrott
3. Konsolidierung und neue Staatsaufgaben
4. Industrialisierung, Interventionsstaat, Einkommenssteuer
5. Steuerprotest und Steuerhinterziehung

II. Der föderale Steuerstaat
1. Vom Alten Reich zum «armen» Reich
2. Expansion kommunaler Ausgaben und Schulden
3. Finanzausgleich und Finanzreform im Kaiserreich
4. Die Debatte über Steuerlast
5. Kriegsfinanzierung

III. Ein überlasteter Steuerstaat
1. Republik und Inflation
2. Eine «prekäre» Finanzsanierung
3. Finanzföderalismus zwischen Inflation und Krise
4. Der Streit um die Finanzierung der Wohlfahrt
5. Finanzpolitik in der Großen Depression

IV. Der verbrecherische Steuerstaat
1. Flucht aus dem Budget und Aufrüstung
2. Nationalsozialistische Steuerpolitik
3. Fiskus und Juden
4. Der zweite Weltkrieg als finanzielles Vabanquespiel

V. Ausufernde Steuerstaaten
1. Zwei Staaten – zwei Finanzsysteme
2. «Politik der geschlossenen Hand» und «Fiscal policy»
3. «Erweiterung der Staatskorridore»
4. Eine «Wende» zur Haushaltskonsolidierung
5. Die Finanzmisere auf dem Weg ins 21. Jahrhundert

Schluß
Abkürzungen
Anmerkungen
Personenregister

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Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-51135-6

270 S.

Softcover

Softcover 14,90 € Kaufen

Ullmann, Hans-Peter

Der Deutsche Steuerstaat

Geschichte der öffentlichen Finanzen vom 18. Jahrhundert bis heute

In diesem Buch wird erstmals der Weg der öffentlichen Finanzen in Deutschland vom 18. Jahrhundert bis heute untersucht. Es konzentriert sich auf den öffentlichen Haushalt als den zentralen Vermittlungsbereich von Politik und Ökonomie, Gesellschaft und Kultur. Die Darstellung führt vom vormodernen Finanzwesen in der Umbruchszeit um 1800 über die Finanzierung des Ersten Weltkriegs und die öffentlichen Finanzen im Dritten Reich bis zur gegenwärtigen Krise der öffentlichen Haushalte und ihren Ursachen.
Webcode: https://www.chbeck.de/12917

Inhalt

Einleitung

I. Ausbau des Steuerstaats
1. Staatsbildung und Finanzkrise im 18. Jahrhundert
2. Kampf gegen den Staatsbankrott
3. Konsolidierung und neue Staatsaufgaben
4. Industrialisierung, Interventionsstaat, Einkommenssteuer
5. Steuerprotest und Steuerhinterziehung

II. Der föderale Steuerstaat
1. Vom Alten Reich zum «armen» Reich
2. Expansion kommunaler Ausgaben und Schulden
3. Finanzausgleich und Finanzreform im Kaiserreich
4. Die Debatte über Steuerlast
5. Kriegsfinanzierung

III. Ein überlasteter Steuerstaat
1. Republik und Inflation
2. Eine «prekäre» Finanzsanierung
3. Finanzföderalismus zwischen Inflation und Krise
4. Der Streit um die Finanzierung der Wohlfahrt
5. Finanzpolitik in der Großen Depression

IV. Der verbrecherische Steuerstaat
1. Flucht aus dem Budget und Aufrüstung
2. Nationalsozialistische Steuerpolitik
3. Fiskus und Juden
4. Der zweite Weltkrieg als finanzielles Vabanquespiel

V. Ausufernde Steuerstaaten
1. Zwei Staaten – zwei Finanzsysteme
2. «Politik der geschlossenen Hand» und «Fiscal policy»
3. «Erweiterung der Staatskorridore»
4. Eine «Wende» zur Haushaltskonsolidierung
5. Die Finanzmisere auf dem Weg ins 21. Jahrhundert

Schluß
Abkürzungen
Anmerkungen
Personenregister