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Weber, Klaus

Deutsche Kaufleute im Atlantikhandel 1680-1830

Unternehmen und Familien in Hamburg, Cádiz und Bordeaux

Ebenso dicht wie anschaulich rekonstruiert dieses Buch auf der Grundlage völlig neuer Quellen den globalen Zusammenhang der mitteleuropäischen Proto-Industrien mit dem kolonialen Atlantikhandel der westlichen Seemächte. Im Zentrum stehen dabei mehr als 460 Kaufleute, die diesen Ein- und Ausfuhrhandel über merkantilistische Hürden hinweg organisierten. Die große Mehrheit ihrer Familien stammte nicht – wie bisher in der Forschung beschrieben – aus den großen Hansestädten, sondern vielmehr aus Gewerbelandschaften im tiefen Hinterland. Klaus Weber legt die personellen Verflechtungen zwischen den Ausfuhrgewerben Westfalens, Böhmens, Südwestdeutschlands und der nördlichen Schweiz einerseits und den Märkten in Westeuropa und der Neuen Welt andererseits offen. Diese Verbindungen belegen, wie sehr die mitteleuropäischen Regionen schon im merkantilistischen Zeitalter in eine Weltwirtschaft eingebunden waren.


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Bibliografie

978-3-406-51860-7

403 S., mit 5 Abbildungen, 45 Tabellen und 3 geographischen Darstellungen

Softcover

Broschur 59,00 € Kaufen
Pressestimmen

Pressestimmen

"Bisher fehlte es an substantiellen Studien, welche die enge Verflechtung der Wirtschaft deutscher Länder mit den Kolonialökonomien Frankreichs und Spaniens thematisierten. Hier vermag Weber eine empfindliche Lücke zu schließen. In seiner bahnbrechenden Untersuchung der deutschen Kaufmannsfamilien im atlantischen Raum schlägt der Autor einen weiten Bogen, der von den Manufaktur- und Verlagsunternehmen in Böhmen, Sachsen und Westfalen über Hamburg, Bordeaux und Càdiz bis in die Neue Welt reicht."
Andreas Eckert, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Juni 2004



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978-3-406-51860-7

403 S., mit 5 Abbildungen, 45 Tabellen und 3 geographischen Darstellungen

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Weber, Klaus

Deutsche Kaufleute im Atlantikhandel 1680-1830

Unternehmen und Familien in Hamburg, Cádiz und Bordeaux

Ebenso dicht wie anschaulich rekonstruiert dieses Buch auf der Grundlage völlig neuer Quellen den globalen Zusammenhang der mitteleuropäischen Proto-Industrien mit dem kolonialen Atlantikhandel der westlichen Seemächte. Im Zentrum stehen dabei mehr als 460 Kaufleute, die diesen Ein- und Ausfuhrhandel über merkantilistische Hürden hinweg organisierten. Die große Mehrheit ihrer Familien stammte nicht – wie bisher in der Forschung beschrieben – aus den großen Hansestädten, sondern vielmehr aus Gewerbelandschaften im tiefen Hinterland. Klaus Weber legt die personellen Verflechtungen zwischen den Ausfuhrgewerben Westfalens, Böhmens, Südwestdeutschlands und der nördlichen Schweiz einerseits und den Märkten in Westeuropa und der Neuen Welt andererseits offen. Diese Verbindungen belegen, wie sehr die mitteleuropäischen Regionen schon im merkantilistischen Zeitalter in eine Weltwirtschaft eingebunden waren.

Webcode: https://www.chbeck.de/12635

Pressestimmen

"Bisher fehlte es an substantiellen Studien, welche die enge Verflechtung der Wirtschaft deutscher Länder mit den Kolonialökonomien Frankreichs und Spaniens thematisierten. Hier vermag Weber eine empfindliche Lücke zu schließen. In seiner bahnbrechenden Untersuchung der deutschen Kaufmannsfamilien im atlantischen Raum schlägt der Autor einen weiten Bogen, der von den Manufaktur- und Verlagsunternehmen in Böhmen, Sachsen und Westfalen über Hamburg, Bordeaux und Càdiz bis in die Neue Welt reicht."
Andreas Eckert, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 28. Juni 2004