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Wegner, Katrin

Die Pille und ich

Vom Symbol der sexuellen Befreiung zur Lifestyle-Droge

BRIGITTE Buchsiegel

Die Pille ermöglichte den Frauen einst, sich sexuell zu befreien. Heute dient sie jungen Mädchen dazu, den eigenen Körper nach gängigen Schönheitsvorstellungen zu formen. In ihrem aufrüttelnden Buch zeigt Katrin Wegner, wie die Antibabypille von einem Verhütungsmittel zu einer Art Lifestyle-Droge geworden ist und welche Risiken damit verbunden sind.
Im Jahr 2010 konsumierten 87 Prozent der 14- bis 17-jährigen Mädchen die Pille. Viele von ihnen nehmen das Medikament jedoch nicht wegen seiner verhütenden Wirkung, sondern aufgrund der ersehnten Nebeneffekte: reinere Haut, volleres, glänzendes Haar und eine größere Oberweite. Die Pharmaindustrie richtet ihr Marketing darauf aus und bietet die neuesten Pillen teilweise im trendigen Schminktäschchen an. So wird die Pille zunehmend nicht mehr als Arzneimittel wahrgenommen und eine Abwägung von Risiko und Nutzen findet vor allem bei den Jüngeren kaum noch statt. Katrin Wegner hat mit 250 Frauen aus drei Generationen über die Bedeutung der Pille in ihrem Leben gesprochen. Auf dieser Grundlage zeigt sie, wie sich Liebe, Partnerschaft, Sexualität und Lebensplanung in den letzten fünf Jahrzehnten verändert haben.

Dokumentarfilm von Katrin Wegner: Die Pille und ich.
Erstausstrahlung: 24. April 2012, 20:15 Uhr, auf ARTE.
Presse/Stabsliste etc. s. Website von Katrin Wegner

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Bibliografie

978-3-406-68278-0

Erschienen am 21. August 2015

203 S.

Klappenbroschur

Bibliografische Reihen

Broschur 14,95 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen
Inhalt
Inhalt

1. Vom Verhütungsmittel zur Lifestyle-Droge

2. Das Symbol sexueller Befreiung
(1960er und 1970er Jahre)

Moral versus Lust – die Einführung der Antibabypille in Westdeutschland
Sexueller Aufbruch in Ostdeutschland
«Pillen killen» – Pillenkritik und Frauenbewegung in der BRD
Der stille Protest der Frauen in der DDR

3. «Wir amüsieren uns zu Tode»
(1980er und 1990er Jahre)

Die Pille als Reifezeichen
«Ich will Spaß, ich geb Gas»
Liebe, Lust und Glasnost
«Abschied von der sexuellen Revolution» im Zeitalter von Aids

4. Generation Ego?
Liebe, Sexualität und Partnerschaft im 21. Jahrhundert
Die Pille und die Sehnsucht nach Perfektion
Pillenwerbung für mehr Lifestyle
Das lukrative Geschäft mit der Pille

5. Kleine Pille – große Wirkung
Wirkweise der Pille und verschiedene Pillentypen
Schön und schlank durch die Pille?
Unerwünschte Nebenwirkungen
Hormone für alle weiblichen Lebenslagen

6. Männer und ihre Pillen
Männer und Lifestyle
Männer und Verhütung
Die Pille für den Mann

7. Nebenwirkungen erwünscht – wie wir unsere
sexuelle Befreiung verspielen

Anmerkungen
Auswahlbibliographie

Pressestimmen

Pressestimmen

"Besonders spannend."
Gerlinde Mauerer, Weiber Diwan, 26. November 2015



"Ihre dezidiert kulturkritische Analyse zielt auf das irreführende Pharmamarketing und seine Versprechungen an die jungen Frauen. […] Die angeblich verschönernden Wirkungen der Pille lenkten den Blick der jungen Frauen heute auf die reine Oberfläche: „Damit“, so Wegner, „verspielen wir langsam das, was uns einst sexuell befreite."
Ulrike Baureithel, WOZ, 5. Oktober 2015



"Eine kluge und lebensnahe Analyse."
Brigitte, 30. September 2015



"Empfehlenswerte Lektüre."
Beate Hausbichler, Standard.at, 15. September 2015



Empfehlungen

}

Bibliografische Reihen

Bibliografie

978-3-406-68278-0

Erschienen am 21. August 2015

203 S.

Klappenbroschur

Klappenbroschur 14,95 € Kaufen
e-Book 11,99 € Kaufen

Wegner, Katrin

Die Pille und ich

Vom Symbol der sexuellen Befreiung zur Lifestyle-Droge

BRIGITTE Buchsiegel

Die Pille ermöglichte den Frauen einst, sich sexuell zu befreien. Heute dient sie jungen Mädchen dazu, den eigenen Körper nach gängigen Schönheitsvorstellungen zu formen. In ihrem aufrüttelnden Buch zeigt Katrin Wegner, wie die Antibabypille von einem Verhütungsmittel zu einer Art Lifestyle-Droge geworden ist und welche Risiken damit verbunden sind.
Im Jahr 2010 konsumierten 87 Prozent der 14- bis 17-jährigen Mädchen die Pille. Viele von ihnen nehmen das Medikament jedoch nicht wegen seiner verhütenden Wirkung, sondern aufgrund der ersehnten Nebeneffekte: reinere Haut, volleres, glänzendes Haar und eine größere Oberweite. Die Pharmaindustrie richtet ihr Marketing darauf aus und bietet die neuesten Pillen teilweise im trendigen Schminktäschchen an. So wird die Pille zunehmend nicht mehr als Arzneimittel wahrgenommen und eine Abwägung von Risiko und Nutzen findet vor allem bei den Jüngeren kaum noch statt. Katrin Wegner hat mit 250 Frauen aus drei Generationen über die Bedeutung der Pille in ihrem Leben gesprochen. Auf dieser Grundlage zeigt sie, wie sich Liebe, Partnerschaft, Sexualität und Lebensplanung in den letzten fünf Jahrzehnten verändert haben.

Dokumentarfilm von Katrin Wegner: Die Pille und ich.
Erstausstrahlung: 24. April 2012, 20:15 Uhr, auf ARTE.
Presse/Stabsliste etc. s. Website von Katrin Wegner
Webcode: https://www.chbeck.de/14913526

Inhalt

Inhalt

1. Vom Verhütungsmittel zur Lifestyle-Droge

2. Das Symbol sexueller Befreiung
(1960er und 1970er Jahre)

Moral versus Lust – die Einführung der Antibabypille in Westdeutschland
Sexueller Aufbruch in Ostdeutschland
«Pillen killen» – Pillenkritik und Frauenbewegung in der BRD
Der stille Protest der Frauen in der DDR

3. «Wir amüsieren uns zu Tode»
(1980er und 1990er Jahre)

Die Pille als Reifezeichen
«Ich will Spaß, ich geb Gas»
Liebe, Lust und Glasnost
«Abschied von der sexuellen Revolution» im Zeitalter von Aids

4. Generation Ego?
Liebe, Sexualität und Partnerschaft im 21. Jahrhundert
Die Pille und die Sehnsucht nach Perfektion
Pillenwerbung für mehr Lifestyle
Das lukrative Geschäft mit der Pille

5. Kleine Pille – große Wirkung
Wirkweise der Pille und verschiedene Pillentypen
Schön und schlank durch die Pille?
Unerwünschte Nebenwirkungen
Hormone für alle weiblichen Lebenslagen

6. Männer und ihre Pillen
Männer und Lifestyle
Männer und Verhütung
Die Pille für den Mann

7. Nebenwirkungen erwünscht – wie wir unsere
sexuelle Befreiung verspielen

Anmerkungen
Auswahlbibliographie

Pressestimmen

"Besonders spannend."
Gerlinde Mauerer, Weiber Diwan, 26. November 2015


"Ihre dezidiert kulturkritische Analyse zielt auf das irreführende Pharmamarketing und seine Versprechungen an die jungen Frauen. […] Die angeblich verschönernden Wirkungen der Pille lenkten den Blick der jungen Frauen heute auf die reine Oberfläche: „Damit“, so Wegner, „verspielen wir langsam das, was uns einst sexuell befreite."
Ulrike Baureithel, WOZ, 5. Oktober 2015


"Eine kluge und lebensnahe Analyse."
Brigitte, 30. September 2015


"Empfehlenswerte Lektüre."
Beate Hausbichler, Standard.at, 15. September 2015